den Augenblick erkennen, den Moment erleben

16. März 2017

Gold für die Haare



Mit Zitronen lässt sich bekanntlich so einiges anstellen. Zitronentarte zum Beispiel. Oder Limonade. Und Tee. Ausgerechnet diese gelbe Furcht war die Rettung im monatelang andauernden Kampf mit meinen Haaren. 

Seit dem Herbst hingen meine Haare platt an mir herunter und sahen sehr ungesund aus. Sie waren strohig, der Haarschnitt längst überfällig. Schuld daran war mein veränderter Hormonhaushalt. Schwangerschaft, Geburt und Stillen sei Dank. Mein sonst gesundes Haar wurde nur noch versteckt und ich mühte mich ab, eine Lösung zu finden. Ich probierte ein Shampoo nach dem anderen aus, landete schließlich bei Naturkosmetik-Produkten, die Stylingcrèmes ließ ich nur noch im Schrank.

Nach der langen Suche fand ich endlich eine Lösung für mein Problem. Falls ihr in einer ganz ähnlichen Situation seid oder die Winterzeit eure Haare kaputt gemacht hat, dann helfen euch vielleicht diese Maßnahmen weiter. 

In drei Schritten zu gesundem Haar. 

Ok, da verspreche ich aber zu viel. Gesundes Haar ist natürlich auch ein Resultat von Genen, Ernährung und verschiedenen anderen Bedingungen. In meinem Fall konnte ich meinen spröden, ungesund aussehenden Haaren wieder zu Glanz und Weichheit verhelfen.

Als Basisshampoo wird von nun an die Calendula Waschlotion & Shampoo von Weleda genutzt. Was für Babys gut ist, kann für Erwachsene auch nicht schlecht sein. Lustigerweise habe ich das Babyshampoo noch nie für eins meiner Kinder genutzt, weil wir hier tolle Alternativen haben. Das Shampoo schäumt gut auf. Ich schäume nur den Haaransatz ein und lasse die Seife dann beim Abspülen durch die Längen fließen. 

Im zweiten Schritt verwende ich oft, aber nicht immer, das Rahua Voluminous Shampoo. Ich liebe den Duft von Kräutern, den es verströmt. Da es selbst so wenig schäumt und ich dann immer das Gefühl habe, nichts in den Haaren zu haben, wende ich zwei Tricks an. Nummer 1 ist, dass die Haare bereits schon einmal einshampooniert wurden. Klingt total doof, aber es klappt dadurch wirklich viel besser, als es nur pur anzuwenden. Trick Nummer 2 ist, dass ich das Shampoo in eine kleine Shampooflasche eingieße, diese mit Wasser auffülle und dann schüttle. Dann gieße ich die Mélange auf den Kopf und massiere die Haare schaumig. Klappt richtig gut. [Beide Tricks habe ich nicht selbst ausgedacht und "geklaut". Wenn sich etwas bewährt, muss es geteilt werden!] Die Haare werden durch dieses Shampoo sehr, sehr weich.

Als letztes brauche ich eine Spülung, damit sich meine Haare gut durchkämmen lassen. Ein Gemisch aus Zitronensaft und Wasser hilft meinen Haaren, ganz weich und frei von Kalk zu werden. Dazu presse ich vor der Haarwäsche eine halbe Zitrone aus und gebe die Flüssigkeit durch ein Sieb. Der Saft wird dann unter der Dusche mit einem halben Liter warmen Wasser aufgefüllt und über die Haare gegeben. Achtung, dass es nicht in die Augen kommt. Nach zehn Minuten (und es zeigt sich immer wieder, dass fünf Minuten auch schon ausreichen) spüle ich die Haare noch einmal aus. Et voilà, c'est tout.

Gold für die Haare

Zur Zeit gibt es viele Trends rund um die Haargesundheit, von Haarseifen über Mehlwäschen bis zu überhaupt kein Haarewaschen mehr. Für mich sind diese Entwicklungen sehr interessant, doch gleichzeitig bin ich froh, dass ich eine Lösung für mein Problem gefunden habe. Diese drei Schritte und Produkte sind Gold für meine Haare und ich bin mehr als glücklich damit.

Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr auch Hausmittel, die eure Haare gesund aussehen lassen? Probiert ihr viel aus oder reicht euch ein einziges Shampoo? Kennt ihr die oben gezeigten Produkte? Ich bin gespannt, wie ihr eure Haare reinigt.

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