den Augenblick erkennen, den Moment erleben

2. Januar 2017

gelebt. Der Dezember 2016.


Ihr Lieben, zunächst einmal: FROHES NEUES JAHR! Habt ihr einen schönen Abend gehabt? Wie sieht bei euch der erste Tag im neuen Jahr aus? Ich hoffe sehr, dass es euch gut geht und ihr einen entspannten Start in 2017 habt.

Wie an den meisten ersten Tagen im Monat blicke ich auch heute auf den letzten Monat zurück. Der Dezember war bis auf ein paar wenige Momente sehr gut.

gelebt: Ein Thema dominierte natürlich den letzten Monat - Weihnachten. Mir gefiel es dieses Mal richtig gut und ich hatte echte Weihnachtsstimmung. Das liegt vor allem an den Kindern! Anton sprang jeden Morgen aus dem Bett, um dann ins Wohnzimmer zu sausen, damit er schauen konnte, welche Schokoladenform in seinem Adventskalender versteckt war. Nachmittags fragte er dann regelmäßig, ob er denn noch ein Päckchen öffnen dürfe. Wir zündeten die Kerzen des Adventskranzes an, rollten Bienenwachskerzen, gingen auf ein Adventskonzert und auf eine Verwandtschaftsfeier und besuchten einige Male den Weihnachtsmarkt. Jeden Abend sangen wir Weihnachtslieder. An einem Nachmittag kauften wir den schönsten Weihnachtsbaum und stellten ihn in unserem Wohnzimmer auf. Bei jazziger Weihnachtsmusik wurde er geschmückt und er sah wunderschön aus. Anton kam am nächsten Morgen und meinte: "Mama, oh der Weihnachtsbaum. Ist er schön." Wir haben natürlich auch Geschenke bestellt, gekauft und eingepackt. Und Anton vom Christkind erzählt. (Kommt bei euch der Weihnachtsmann oder das Christkind? In meiner Kindheit kam immer der Weihnachtsmann. Wenn wir vom Gottesdienst heimkamen, hatte er schon vorbeigeschaut, die Kekse aufgegessen und die Geschenke dagelassen.)

Zum ersten Mal überhaupt habe ich bis auf ein Geschenk alle Geschenke bestellt. Ich mag das ja gar nicht, aber in diesem Jahr führte keine Weg dran vorbei. Mit zwei Kindern komme ich kaum in die Stadt.

Leider waren wir alle über mehrere Wochen krank. Einmal hatte ich sogar Fieber und ruhte mich an drei Vormittagen im Bett aus, um endlich wieder gesund zu werden. Es ist ermüdend, wenn man ständig wenig Kraft hat, aber den Alltag bewältigen möchte. Glücklicherweise suchten uns hauptsächlich Erkältungswellen heim und wir hatten keine Grippe.

Ich weiß momentan zu schätzen, dass das Leben entschleunigt ist. Wir hatten sehr viel Familienzeit, haben gemeinsam gebastelt und Nüsse geknackt. Anton war für zwei Nächte bei Oma und Opa. Wir konnten bis 12 Uhr im Bett liegen und in Ruhe frühstücken, erledigten Einiges, gingen essen und schauten einen Film. Wir fuhren nach Darmstadt zum Weihnachtsbummel und holten einen ganz lieben Jungen wieder ab.

Auch wenn unser Leben gerade so schön ruhig ist, habe ich momentan nicht so viel Zeit nur für mich. Meistens stört mich das nicht. An zwei Tagen konnte ich meine Batterien richtig auftanken. Ich traf mich in einem Café mit einer Freundin, aß dort leckeren Carrot Cake und wir unterhielten uns über das Leben. Nach dem Treffen wollte ich noch kleine Besorgungen in der Wiesbadener Innenstadt erledigen und stolperte in den neuen Cos. Es war so herrlich, weil so wenig los war, Paul schlief und ich einfach mal seit Monaten in Ruhe anprobieren konnte. Paul und ich besuchten am nächsten Tage eine Freundin und ihre beiden Kinder in der Pfalz. Es gibt besondere Freundschaften und ich bin dankbar dafür.

gegessen, gebacken, gekocht: Flammkuchen und endlich das richtige Teigrezept gefunden, indisch bestellt, Orangen-Nuss-Kuchen, Panna Cotta, Naan Brot, Weihnachtsessen - ein Mal klassisch, einmal chic

getrunken: Parma Negroni (mhh), Sekt, Momente der Entspannung Tee von Alnatura, Keep Calm Tee von Cupper

ausgegangen: Dale's Cake in Wiesbaden, Gutleut in Mainz, Café Zoo in Darmstadt

geklickt: 
Katrin Huths Artikel geben mir momentan viel, weil sie in Worte fasst und bloggt, worüber ich mir hin und wieder Gedanken gemacht habe. Im Dezember rief sie zum Beispiel zu einer Aufgabe auf, in der sie zum Bloggen animieren wollte. Zu den Hintergründen und ihren Erfahrungen, sieben Tage am Stück zu bloggen, geht es hier lang.

Mit Kindergartenkindern bleibt kaum eine Familie vor den doofen Viren verschont. Im SWR habe ich im letzten Monat eine Reportage gesehen, die die typischen Familienmedikamente bei Schnupfen und Co. unter die Lupe nimmt.

Fräulein Anker erzählte bereits im August, wie ihr Paris gefallen hat und empfiehlt in einer dreiteiligen Serie ihr liebsten Orte in Paris. Im 11. Arrondissement haben wir im April gewohnt und sie hat sogar unser Haus fotografiert. Ich habe mich total über ihre Empfehlungen gefreut.

Leias Humor ist toll. Sie nimmt sich einfach nicht so ernst und erzählt, wie ihr Tagesablauf aussieht. 

Ich liebe die tollen kleinen Videos von My little Paris auf Instagram!

Garance Doré spricht in einem Video mit ihren Freundinnen darüber, was French Beauty bedeutet. 

Ich weiß nicht, ob ihr die Diskussion mitbekommen hat, die ein Gespräch des Journelles-Teams über Markenbewusstsein, Copycats und Originale entfacht hat. Katharina hat daraufhin einen sehr guten Text auf ihrem Blog ktinka geschrieben.  

Bei Okka findet ihr einen tollen Fragenkatalog für den Neustart in das Jahr. 

Ich will unbedingt in die Ausstellung "Der fremde Raum" in die Marta Herford. Bei The Why Not gibt es einen Ausstellungsbericht.

Und nach Paris will ich sowieso. Zum Beispiel in die Gewächshäuser, die uns das Heju-Team vorstellt. 
gehört: All I want for Christas is you in allen möglichen Variationen

gelesen: Der Zementgarten von Ian McEwan, Meine geniale Freundin von Elena Ferrante

gemacht: Wir haben jeden zweiten Tag gebastelt und Geschenke verpackt. Am meisten Spaß hat es gemacht, Bienenwachsplatten zu Kerzen zu rollen. Für Anton habe ich montessori-inspirierte Buchstaben- und Zahlenkarten gebastelt.

gekauft: Neben Weihnachtsgeschenken für die Familienmitglieder habe ich ein Geschenk einlösen dürfen und mir damit diese Mütze und diesen Pullover mit Muschelsaum bei Cos gekauft. Mich machen beide Stücke sehr glücklich und ich konnte sie gut gebrauchen. Mir selbst habe ich auch ein Geschenk gemacht und Ohrstecker und eine Kette gekauft.

gereist: Darmstadt, Wiesbaden, Frankenthal, Familie eins und zwei

gedacht: Gesundheit ist so so wichtig!

geärgert: Das lange Erkältetsein. Aber viel schlimmer und gar nicht damit zu vergleichen: der Unglücksabend auf dem Berliner Weihnachtsmarkt.

gefreut: Über die strahlenden Augen von Anton bei dem ganzen Weihnachtsgewusel. Anton, der ein A schreibt und viele Buchstaben erkennt. Zwei Kids, die sich sehr weiterentwickelt haben. Kleine und große Geschenke, dir hier eingetrudelt sind. Ein Adventskalender-Gewinn. Wald-Besuche.

geliebt: Meinen neuen Ring. Ein Geschenk. So perfekt.

gewünscht: Frieden. Und Toleranz.








Kommentare:

  1. Oh, dann hätte ich gerne das flammkuchenrezept. Habe bisher auch noch keins gefunden ��

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  2. Ich schicke dir das Rezept per Nachricht! :)

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  3. Der Ring ist wirklich so, so schön! :)

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    1. Ja, ich finde ihn so schlicht und perfekt UND mit schwarzem Stein! hihi

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