den Augenblick erkennen, den Moment erleben

31. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016 - Ziele 2017


Für mich persönlich war 2016 ein gutes, manchmal anstrengendes und vor allem glückliches Jahr.

Die erste Hälfte war von der Schwangerschaft geprägt, die zweite von unserer intensiven Vierer-Familienzeit. Insgesamt war es für mich ziemlich ruhig, wir waren wenig unterwegs und viel in unserem Ort und im Garten. Ich habe so viel gebacken wie noch nie in meinem Leben, habe viel gelesen und (mit Anton) gebastelt. Ich war mehr in der Natur. Gleichzeitig habe ich wenig gebloggt und mir wenige Ausstellungen angeschaut. Meistens war ich sehr glücklich, zufrieden und gelassen. Mir war ständig bewusst, wie gut ich es habe und konnte das entschleunigte Leben genießen.


FAMILIE
Für unsere Familie gab es dieses Jahr viele Veränderungen. Anton und ich verbrachten eine ganz intensive Zeit. Die Schwangerschaft verlangte mir ein bisschen was ab, war aber dennoch sehr schön und ich erlebte sie ganz bewusst. Dann wurde ich die Mama von einem zweiten Jungen und obwohl ich es mir kaum vorstellen konnte, wie es denn sein würde, war und ist es noch besser. Paul ist ein süßer Schatz, Anton der Wirbelwind und ich bin so unglaublich dankbar, dass die beiden gesund sind. Es hat mich überrascht, dass es sich für mich so natürlich anfühlt, Mama von zwei Kindern zu sein und dass man ganz schnell in diese Aufgabe hineinwächst. Eine große Veränderung war auch Antons Wechsel von der Tagesmutter zum Kindergarten.


STUDIUM
Ich habe nur im Sommersemester studiert und machte im Wintersemester eine Elternpause. Ein Seminar war wegweisend, das beste meines gesamten Studiums und ich lernte sehr viel von meiner Dozentin. Außerdem habe ich die Lateinprüfung bestanden und nun die Hoffnung, meine Kenntnisse nicht mehr zu benötigen.


BLOG
Hier war es richtig ruhig, obwohl sich meine Gedanken ständig um mein Blog drehen. Es tut mir aber gut, dass ich deshalb kein schlechtes Gewissen mehr habe, sondern einfach dann schreibe, wenn es passt. Für mich selbst war es auch eine sehr wichtige und gute Entscheidung, mein Elternblog une vie magnifique zu schließen.


REISEN
Im Frühjahr hat sich ein großer Wunsch erfüllt und wir reisten wieder nach Paris. Es bedeutete mir viel, ich hatte dafür angespart und wir hatten uns ein hübsches Appartement im 11. Arrondissement gemietet.

Ende Mai ging es für mich und meinen Freund, nur wir zu zweit, für wenige Tage nach Kos. Eine Art Babymoon mit schlechtem Essen und harten Matratzen, aber dafür so viel Qualitytime, mit zu süßen Cocktails und wir waren viel schwimmen. Hängen geblieben ist mir der letzte Morgen, als wir die einzigen waren, die im Meer schwammen.

Unsere Ausflugswoche im Juli schaffte so viele Erinnerungen, das ich immer wieder daran zurückdenke.

Der Wunsch, ein weiteres Mal zu verreisen, blieb mir leider vergönnt und ich machte kleine Touren in den umliegenden Städten. Karlsruhe bedeutet mir immer sehr viel und so war ich froh, dass wir Anfang des Jahres eine Nacht dort verbringen konnten.


KUNST
Die Ausstellung Joan Mirò in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt hat mich in diesem Jahr am meisten beeindruckt.


BUCH
Ich habe in diesem Jahr wieder viel mehr "nur für mich" gelesen und ich habe fünf Favoriten. Der Schwarm von Frank Schätzing beschäftigte mich noch sehr lange. Léon und Louise von Alex Capus war herzerwärmend schön. Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells. Und zwei Bücher von Robert Seethaler mit seinen herrlich einfachen Worten - Ein ganzes Leben und Der Trafikant.


ESSEN
Indisch, gefüllte Wraps, Hummus, Chili con Carne, Cheesecake


DER BLÖDSTE MOMENT
Eine Wurzelbehandlung an einem Backenzahn. Eines der schlimmsten Dinge, die ich mir vorstellen konnte, ist eingetreten. Für mich war es wirklich eine Folter, schlimmer als die zweite Geburt und leider mit einem Termin nicht getan.


DER SCHÖNSTE MOMENT
Die Geburt von Paul. Sogar eines der schönsten Momente meines Lebens.


ZIELE
Am Ende des Jahres schaue ich nicht nur zurück und sehe, was ich doch für ein gutes Leben habe, sondern mache mir auch Pläne für das neue. Während ich einige Ziele direkt umsetze, gibt es manche Dinge, die mich zum Jahresende nochmal nachdenken lassen. Mir tut es dann gut, den Jahreswechsel ganz bewusst dafür zu nutzen, um Ziele für das neue Jahr zu setzen. Es dürfen nicht zu viele sein, sonst kann ich sie gar nicht erreichen oder vergesse sie nach ein paar Monaten wieder. Gemeinsam mit meinem Freund gibt es eine Liste für uns als Familie, aber hier kommt meine persönliche.

- In den ersten drei Monaten muss ich eine Hausarbeit fertigstellen.
- Die Betreuungssituation für Paul muss geklärt werden und somit auch der Zeitpunkt für meinen Wiedereinstieg in das Studium.
- Ich möchte weiterhin so viel lesen. (Einige Bücher liegen schon bereit.)
- Ich möchte weniger Coffee to go Becher benutzen.
- Ich spare wieder für eine Paris-Reise.
- Ich möchte einen gemeinsamen Familienurlaub am Meer machen.
- Ich möchte in Gesprächen wieder besser und aufmerksamer zuhören und nicht mehr mein Gegenüber mit meinen Erzählungen erschlagen selbst so viel reden.


Übrigens sind das meine #2016bestnine auf Instagram. Sehr konzentriert auf den Babybauch und Paul. :-)




Ihr Lieben, wie war euer Jahr 2016? Hattet ihr viel Glück und Liebe, viel Arbeit, viel Leid, viele Ausflüge, viele neue Erfahrungen? Macht ihr euch Pläne für das neue Jahr und welche Ziele setzt ihr euch?
Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr zufrieden seid, dass es euch gut geht und ihr viel Gutes erlebt. Habt eine schöne Silvesternacht und startet gut in das neue Jahr!

Habt Dank für euer Mitlesen und eure lieben Gedanken.


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