den Augenblick erkennen, den Moment erleben

27. Mai 2014

unterwegs



Kaiserslautern, Praktika, Ostern 2014

24. Mai 2014

salut!


antoine et moi à Paris, avril 2014, Praktika

analoges Paris // IV





Ausblick aus dem Fenster, Praktika, April 2014

22. Mai 2014

analoges Paris // III


Es war zu kalt, um länger als zwei Stunden im Parc Monceau spazieren zu gehen. Es zog zu, die typischen Pariser Wolken bedeckten den Himmel und ein frischer Wind wehte. Just in dem Moment, als wir aus der Métrostation ins Tageslicht traten, begann der kleine Mann unruhig zu werden, er hatte Hunger. Wir liefen unter dem großen, schmiedeeisernen Tor hindurch, an der Rotonde vorbei und nahmen den von uns links liegenden Weg. Wir picknickten auf einer Bank, Anton bekam seine Milch und wir aßen einen Tortellinisalat in der Sonne, die für kurze Augenblicke auftauchte. Einige Läufer kamen immer wieder an uns vorbei, eine sehr alte Frau in Begleitung einer jungen Frau, die walkte und ein Vater, der sein Baby schlafen spazieren fuhr. Wir machten uns allmählich auch auf den Weg. Nur eine Runde durch den Park. Eine Taube saß auf einer korinthischen Säule, ein Obdachloser schlief auf der Bank mit überschlagenen Beinen, eine Frau kehrte die heruntergefallenen Blätter zusammen. Die umliegenden Wohnhäuser ließen mich von einem Leben in einer Altbauwohnung in Paris träumen. Unsere Verabredung verschob den Termin. Es war zu kalt, um noch länger im Park zu verweilen und wir brachen zu unserem nächsten Ziel auf.










ein Spaziergang im Parc Monceau, Praktika, April 2014

20. Mai 2014

analoges Paris // II


Die Blumenläden sind in Paris besonders schön. Die kleinen Räume sind mit Blumenbouquets überladen, der Duft von Edelrosen liegt in der Luft und man weiß gar nicht, wohin man als erstes hinschauen soll. 



Blumenladen in der Nähe der Métrostation Solférino, Praktika, April 2014

19. Mai 2014

analoges Paris // I






mit der Praktika am Seineufer in Paris, April 2014

14. Mai 2014

ausgegangen: Coffee Nerd in Heidelberg


Mittlerweile ist bestimmt bekannt, wie glücklich bzw. wie Laune hebend mich ein Café machen kann, das leckeren Cappuccino zubereitet und gleichzeitig eine angenehme Umgebung schafft, mit viel Liebe für Gast und Kaffee.


Vor ein paar Wochen waren Anton und ich in Mannheim und besuchten eine Freundin. So spontan wie wir waren, fuhren wir gemeinsam auch nach Heidelberg und verbrachten fast den ganzen Tag in dieser hübschen Stadt. Es sind schon einige Jahre vergangen, als ich das letzte Mal dort war. Damals, als Sechszehnjährige, war ich mit ein paar Freunden auf einem Jugendevent. Wow, ganz schön lange her.

Mit einem anderen, auf jeden Fall mehr erwachsenem Auge für die Stadt genoss ich unseren kleinen Trip sehr und meine Freundin war natürlich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Sie zeigte uns ihre liebsten Orte, hier ein Concept Store, dort ein Kinder-Secondhand-Laden, dann das beste koreanische Restaurant.

Und sie zeigte uns, wo man in Heidelberg richtig guten Kaffee bekommt. Coffee Nerd ist ein Café, in dem alles stimmt. Die Einrichtung gefällt, das Publikum auch, und dann ist da der leckere Kaffee. Coffee Nerd hat sich der Kaffeekultur verschrieben. Mit "Freude an gutem Kaffee" bereiten sie entweder auf Espresso basierende Kaffeespezialitäten oder handgebrühten Filterkaffee vor. Dabei bieten sie zwei verschiedene Kaffeesorten an. Die Karte versteht sich ohne viel Schnickschnack und dennoch ist alles dabei, was man für einen Kaffeeklatsch, ein Tête-à-tête oder beim Arbeiten braucht: Kaffee, die obligatorische Karaffe mit Leitungswasser, kalte Getränke, Kuchen und belegte Brote.

Das Café ist sehr gut gelegen, zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Durch die große Glasfront kann man auf die Straße schauen und dabei die hipen Leute beobachten. Im Innenhof und am Bürgersteig gibt es ebenso Sitzgelegenheiten. Mir gefällt es sehr und ich kann euch einen Besuch wärmstens empfehlen.

Wenn ihr nicht so bald nach Heidelberg kommt, schaut doch auf dem Tumblr-Account vorbei. Dort findet ihr sehr tolle Impressionen aus dem Kaffeealltag.


coffee nerd
Rohrbacher Straße 9, Heidelberg

13. Mai 2014

Maison Nordik in Paris


Es gibt ja solche Läden, bei denen man selbst an geschlossenen Tagen vor dem Schaufenster steht und sich das gesamte Sortiment minutenlang von der Straße aus anschauen kann und sich eigentlich alles kaufen möchte. So geschehen in Paris am Maison Nordik in der Rue Marcadet.

Dieses Geschäft lag nur ein paar Häuser von unserer Wohnung entfernt und ließ mich regelmäßig stillstehen. Der Besitzer saß die meiste Zeit hinter einem antiken Schreibtisch und arbeitete am Laptop. Der Laden ist bezaubernd. Es gibt eine sehr schöne, feine Auswahl an Vintage Möbeln aus den 50ern und 60ern im skandinavischen Stil. Außerdem findet man allerhand Design Wohnaccessoires. Kissen und Decken von Fermliving, Kerzenhalter und die allerschönsten Lampen.

Mit meinen Gedanken war ich im Urlaub nicht bei der Wohnungseinrichtung und habe es so ziemlich verpeilt, nach Schätzen für unser Zuhause Ausschau zu halten. Aber ich war ja bekanntlich nicht das letzte Mal in Paris.

Schaut euch diesen Stuhl an oder diese Lampe oder diese Kissen!


12. Mai 2014

Spaziergang II




















Spaziergang in Mainz Amöneburg, März 2014, Praktika PL noval

10. Mai 2014

Spaziergang




März 2014, Rheinufer, Praktika PL noval

7. Mai 2014

Paris analog











auf dem Montmartre im April 2014

2. Mai 2014

Kaffee trinken in Paris - Café Lomi



Ich hatte euch ja schon von meinem Glücksmoment erzählt, als ich erfahren hatte, das eines dieser "guten Cafés" in der selben Straße in Paris sein sollte wie unsere Wohnung. Bei einem fünftägigen Aufenthalt möchte man ja meinen, dass man es locker schafft, auf einen Postfrühstückskaffee dort vorbeizuschauen, aber Pustekuchen. In Paris liegen manchmal Vorstellung und Realität meilenweit auseinander. Auch wenn der Straßenname gleich war, waren wir 150 Hausnummern vom Ziel entfernt, und mit jeder Hausnummer veränderte sich das Viertel und der Zustand der Häuser. 

Erst drei Stunden vor Abreise und wahrscheinlich auch nur aufgrund des kühlen Windes kehrten wir am letzten Tag früher vom Parc Monceau in unser Viertel zurück und entschieden kurzfristig, die Zeit noch im Café Lomi zu verbringen. Das war eine gute Entscheidung! Man kann von den auf a good coffee in Paris genannten Cafés nicht erwarten, dass sie den puren französischen Charme ausstrahlen, aber man kann sich sicher sein, dass man an einen Ort kommt, an dem Kaffeekultur hochgehalten wird. 

Mir fiel als erstes der starke Zimtgeruch auf - das war gut, ich liebe Zimt. Dann die vielen kleinen und ein paar großen Tischen mit Eames-Chair ähnlichen Stühlen in unterschiedlichen Farben. Kronleuchter, Glühbirnen an bunten Kabeln, eine breite Fensterfront. Das Publikum war sehr jung und hip, sehr international, es gab Touris wie uns, die endlich zum Lesen ihrer Zeitschriften kamen, Andere mit ihren Laptops, Freundinnen, die ihren Kaffeeklatsch hielten. 

Uns brachte ein junger Student aus Bayern den Kaffee und die obligatorische Karaffe mit l'eau robinet. Er bleibe erst einmal bis Ende des Jahres, dann schaue er mal, erzählte er uns. Wir unterhielten uns über das Quartier und die Kaffeekultur. Der Kaffee und der Cappuccino waren ganz köstlich und sehr empfehlenswert. Die Kuchen sahen lecker aus, aber wir hatten schon im Park gut gepicknickt und damit keinen Hunger mehr. Etwas später stieß noch meine Freundin Bea für eine dreiviertel Stunde zu uns. Sie erzählte von dem Stress im Architekturbüro und die Reisepläne in die deutsche Rheingegend.

Ich bin sehr froh, dass wir die Zeit fanden, um im Café Lomi einzukehren und möchte euch einen Zwischenstop dort wärmstens empfehlen.