den Augenblick erkennen, den Moment erleben

19. Februar 2014

geshopt: Hautsache in Darmstadt


Darmstadt ist eine Stadt, die unglaublich hässlich, aber gleichzeitig unglaublich schön sein kann. In meiner Kindheit waren wir manchmal zum Bummeln da und sind häufig durch die Stadt gefahren, um auf die A67 zu kommen. Darmstadt von außen spricht mich gar nicht an, aber in der Tiefe kann man wirklich viel entdecken. Mein Freund wohnte im Martinsviertel. Kennt ihr es? Die Häuser sind sehr hübsch, die Straßen sind nicht zu groß, es gibt einige Cafés und ein paar hippe Läden. Darmstadt hat tolle Ecken, man gehe zur Kirche St. Ludwig, schaue über den Platz auf das Staatstheater, frühstücke im Schwarz-Weiß-Café oder trinke etwas im apéro, entspanne im Herrngarten, trinke einen weiteren Kaffee im 603qm und stibitze dort einen Keks am Tresen.

Noch so ein Laden, der mich glücklich macht: Hautsache.
In diesem Geschäft gibt es eine große Auswahl an Naturkosmetik, beispielsweise Ilia, Dr. Hauschka, Korres oder Susanne Kaufmann. Ich liebe es, mir die Produkte nicht nur online anzuschauen, sondern sie haptisch zu betrachten, die Crèmes und Öle auszuprobieren und mir etwas über die Produkte erzählen zu lassen.
Zu finden ist Hautsache mitten in der Innenstadt, in der Luisenstraße 18.


(Bilder via)

10. Februar 2014


Meine Oma soll eine sehr elegante und liebevolle Frau gewesen sein. Ich habe die Mutter meiner Mama nie kennengelernt. Sie verstarb leider sehr früh, selbst meine Mama hatte viel zu wenige Jahre mit ihr. Eines der Dinge, die ich über sie schon seit meiner Kindheit weiß, ist, dass sie einen schönen, selbst angelegten Garten voller Blumen hatte, der herrlich duftete.

Meine Mama ähnelt wohl ihrer Mutter nicht nur äußerlich, sondern auch in ihrem Charakter und ihrem Verhalten. Sie ist sehr feinsinnig, sehr classy und hat ein Gespür für Blumen. Die schönsten Sträuße macht einfach meine Mama. Nicht umsonst hat sie schon zahlreiche Events dekoriert, und ihr müsstet mal ihre Brautsträuße sehen. Und ihre Rosen blühen sogar im Winter. Im Garten meiner Eltern riecht es fast das ganze Jahr über nach Rosen.



Den grünen Daumen habe ich leider nicht geerbt. Bei mir sterben sogar Sukkulenten, selbst wenn ich vorher die Anleitung und das Internet nach der richtigen Handhabung durchforstet habe. Aber ich liebe Blumen. Ich liebe Blumen. Es ist egal, ob sie auf der Wiese gepflückt oder als Schnittblumen im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt gekauft wurden.
Es macht mich glücklich, Blumen in der Wohnung verteilt zu haben oder auch mal Blumen zu verschenken. Ich dachte ja früher, dass Pralinen und Blumen die einfallslosesten Geschenke überhaupt seien, jetzt schätze ich sie sehr.

Manchmal mag ich Blumen aber auch, wenn sie vertrocknet oder die Blüten abgefallen sind.  Nein, mir kommt dann kein Romantik- oder Vanitasgedanke auf, sie haben einfach ihre eigene Ästhetik.