den Augenblick erkennen, den Moment erleben

31. Dezember 2013

Jahresrückblick 2013 - Jahresausblick 2014


2013 war ein großartiges und emotionales Jahr. Ein Jahr voller Anfänge und Schlusspunkte. Mit sehr vielen Umbrüchen. Als wir vor einem Jahr auf ein spannendes Jahr 2013 anstießen, wusste ich nicht, dass sich dieser Wunsch bewahrheiten würde. Nie hätte ich gedacht, dass sich mein Leben so auf den Kopf stellen könnte. Ich bin Mama! Aber ich bin dankbar für diese Erlebnisse und Erfahrungen.


Was ich aus 2013 gelernt habe: 
"Gemeinsam schaffen wir alles."

Die aufregendsten Momente:
Ganz klar, die Geburt von meinem kleinen Buben. Aufregend, weil ich überhaupt keine Ahnung hatte, was mich mit der Entbindung erwartet. Und aufregend, weil ich Anton das erste Mal gesehen und im Arm gehalten habe. Aufregend auch, weil ich diesen Moment mit meinem Freund teilen durfte.


Die Romantischsten Momente:
die Fahrt ins Vitra Design Haus, ein Tag in Köln, mein Freund fährt mich im Rollstuhl nach einem Mini-Unfall im Sommerurlaub, der Abend, an dem wir erfuhren, dass wir bald ein Baby haben werden

 

Ein paar wichtige Augenblicke:
dass ich mein Abitur geschafft habe, der positive Schwangerschaftstest und der erste Ultraschall mit seinem Herzschlag, der Paris-Trip, die Home Improvement-Aktionen, der Start meines Babyblogs une vie magnifique, eine Schifffahrt zur Loreley, der Urlaub auf Nord-Zypern, ein Zoobesuch, die gemeinsame Wohnung mit meinem Freund, das Le Corbusier Haus in Paris, Karlsruhe, Kaiserslautern, viele Momente in Frankfurt und einige Tage in Darmstadt


















Beauty-Resolution: 
Lippenstift mit Pinsel auftragen, ein richtig gutes Rouge kaufen, weiterhin die Haut viel einölen

Mein bester Kauf:
Wahrscheinlich der Lederrock, weil so unschlagbar günstig und so ein weiches Leder.


Mein liebstes Kleidungsstück in 2013:
diese Jacke von Zara


Dahin möchte ich reisen:
Paris, Antwerpen, Münster, München, einmal ans Meer und einmal in die Berge

An meiner Wohnung möchte ich verändern:
Ordnung in meinem "Büro" schaffen, schöne Kisten für Kaffee, Kaffeefilter, Masking Tape usw. besorgen und Teppiche kaufen

Das wünsche ich mir für 2014: 
etwas weniger Überraschungen, mehr Ruhe, eine Fahrt nach Paris, dass ich wirklich mehr analog fotografiere und mir endlich mal die Zeit nehme, mich anständig mit der Fotografietechnik auseinanderzusetzen, viel Kunst zu konsumieren

Darauf freue ich mich in 2014: 
auf den richtigen Start meines Studiums, auf die spannenden Entwicklungen des kleinen Mannes


Ich merke, es ist unmöglich, dem Jahr in seiner Fülle gerecht zu werden. Es gab noch so viele Momente, die mich prägen und an die ich gerne zurückdenke.

Ich wünsche allen ein wunderbares, neues Jahr! Ich freue mich drauf!

on my wishlist: das perfekte Rouge


Bild via


Mit Beginn meiner Schwangerschaft änderte sich ein wenig meine Pflege- und Schminkroutine. Auch wenn ich nicht komplett umgestiegen bin, achte ich vermehrt auf natürliche Inhaltsstoffe. Außerdem sind mir der Lichtschutzfaktor in Crèmes oder die Inhaltsstoffe in Nagellacken wichtig geworden. Und ganz allgemein habe eine feste Morgen- und Routine entwickelt - meine Haut und meine Haare danken es mir. Auch mit zwei Hormonumstellungen innerhalb eines Jahres schafft mir diese Regelmäßigkeit ein gutes Hautbild und gesunde Haare (aber regelmäßige Friseurbesuche leisten auch ihren Beitrag).

Zu meinem täglichen Makeup zählt unter anderem das Auftragen von Rouge. Ich bin im Winter relativ blass und möchte damit etwas Frische ins Gesicht zaubern. 

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem neuen Rougepinsel, als sich meine Suche auf ein neues Rouge ausweitete. Ich glaube, ich bräuchte mal eine richtige Typ-Beratung; ich bin mir nämlich nicht wirklich sicher, welche Farbtöne auf meinem Wangen denn die geeignetesten sind. Ich komme mit meinen beiden Rouge-Tönen gut zurecht, aber was schmeichelt mir am meisten? Interessant finde ich deshalb Rougedosen, die ein paar Farben zum Mischen enthalten. So kann man je nach Stimmung, Jahres- und Tageszeit den perfekten Farbton erzielen. 

Mir wurde der Duo Poudre Effet Bronzant von Annayake empfohlen. Er ist eigentlich ein Bronzer, der jedoch auch als Rouge verwendet werden kann. In meinem Gesicht wirkt er gut, ich sehe total frisch aus. Ganz überzeugt bin ich aber noch nicht, weil der Puder auch Schimmerpartikel enthält. Diese sind zwar kaum sichtbar, aber wenn man normalerweise nur matte Rouges benutzt, dann brauche ich noch ein bisschen Überzeugungsarbeit.

Habt ihr einen Tip für ein gutes Rouge?

30. Dezember 2013

on my wishlist: der perfekte rote Mantel

Also, ich muss ja schon sagen, es gibt so ein paar Wünsche, die stehen schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste. Meistens scheiterte die Umsetzung am fehlenden Geld oder einer mangelnden Zielstrebigkeit. Ein paar Dinge werde ich aber im kommenden Jahr umsetzen, das habe ich mir fest vorgenommen. Beispielsweise suche ich schon seit einigen Jahren nach einem roten Mantel. Ich habe einen ganz bestimmten Schnitt im Kopf, und vor allem sollte er knielang sein, aber so einen Mantel konnte ich dieses Jahr nicht finden. Dennoch habe ich zwei ganz tolle Alternativen gefunden. Da müsste aber noch das Budget stimmen. (Ich arbeite dran!)

An dem Trenchcoat von Closed und dem Wollmantel von Marc by Marc Jacobs gefallen mir jeweils die zeitlosen Schnitte und die Rottöne sehr gut. Im Vergleich zum Trenchcoat wirkt der Wollmantel pink, aber auf der Homepage sieht man, was für ein schönes Bordeauxrot er hat. Praktisch ist beim Trenchcoat, dass man ihn eigentlich fast das ganze Jahr über tragen kann, der Wollmantel ist perfekt für den Winter.

Was meint ihr, welcher Mantel gefällt euch besser? Habt ihr noch eine Idee, wo man andere rote Mäntel finden kann?

29. Dezember 2013

4x4

Ihr Lieben, hattet ihr schöne Weihnachtstage?
Meine waren aufregend und ereignisreich, aber auch etwas anstrengend. Ich genieße nun die Ruhe und freue mich, nicht mehr nach Geschenken suchen zu müssen.

Versteht mich nicht falsch; es macht mir wirklich Spaß, Geschenke einzupacken und es macht mir eine große Freude, Menschen zu beschenken, vor allem, wenn sie sich darüber freuen. Aber das passende Geschenk zu finden, ist für mich eine harte Charakterschule. Eigentlich das pure Grauen. Selten bin ich so schlecht gelaunt, wie in den Zeitpunkten, wenn ich unentschlossen im Laden stehe und absolut keine Ahnung habe, was ich denn nun kaufen soll. Umso schöner ist es für mich, wenn sich später die Beschenkten freuen. Dann hat sich die ganze Mühe gelohnt.

Wenn man viel online in Shops oder Blogs unterwegs ist, bekommt man ziemlich viel Input. Mir ist vor einigen Jahren bewusst geworden, dass sich dadurch auch meine Wünsche verstärken. Plötzlich merkt man, was man noch alles "braucht", was man haben möchte. Aber das Eigenartige ist, dass ich in der Weihnachtszeit auf einmal gar nicht mehr weiß, was ich möchte. Obwohl ich das ganze Jahr über eine ewig lange Wunschliste habe, fällt mir dann, wenn die Wahrscheinlichkeit der Wunscherfüllung ziemlich hoch ist, fast nichts mehr ein. Vielleicht entscheide ich intuitiv, was ich wirklich brauche und was ich einfach mal schön fand, aber gar nicht haben möchte. Ich muss mich dann wieder langsam an einen Wunschzettel herantasten. Meistens mache ich mir also zum Ende des Jahres nochmal Gedanken, ob und was mir noch fehlt. Ich muss schon sagen: ich habe viel und mir geht es gut. Ich bin sehr zufrieden mit allem und ich habe dieses Jahr ein ganz großes Geschenk bekommen - meinen Buben. Aber andererseits stimmt es schon, da sind noch ein paar Wünsche offen, Dinge, über die ich immer wieder stolpere, die das Leben noch komfortabler machen. Und frei nach dem Motto meiner Eltern: "Wünschen darf man sich alles (aber ob man es bekommt, ist so eine Sache)" bekam der Weihnachtsmann doch eine Wunschliste, die relativ lang war.

Ich wurde sehr reich beschenkt und bin äußerst dankbar.


Ich habe beispielsweise ein paar Bücher geschenkt bekommen. Ferdinand von Schirach sah ich vor einigen Jahren live bei der Literaturnacht in Mainz. Danach verschenkte ich ein Buch, las aber nie selbst etwas von ihm. Von Christian Kracht hatte ich zwar einige Bücher schon in der Hand, kaufte aber nie eins und habe bis heute auch noch keins gelesen. "Eine Handvoll Worte" von Jojo Moyes wurde hoch gelobt und ich freue mich, wieder mal einen Liebesroman zu lesen. Alice Munro ist die diesjährige Literaturnobelpreisträgerin. Und nicht auf dem Bild zu sehen ist "Babyjahre" von Remo H. Largo, ein Standardwerk.


In der Schwangerschaft kaufte ich mir das Körperöl von Avène und war äußerst zufrieden damit. Glücklicherweise wurde ich von Schwangerschaftsstreifen verschont. Es hat sich aber eine gewisse Routine eingestellt und ich möchte meine Körperöle nicht mehr missen. (Das Huile Prodigieuse von Nuxe riecht so toll!) Meine Flasche ist so gut wie leer und die neue kommt zum richtigen Zeitpunkt. Die perfekte Wimperntusche zu finden gleicht einer Odyssee zur perfekten Jeans. Nachdem ich einige ausprobiert habe, bin ich bei Mac hängen geblieben. Noch nicht ganz perfekt, aber schon ziemlich zufriedenstellend, begleitet mich nun die Mac Extended Play Lash. Für den richtigen Schwung sorgt der neue Wimpernformer. Und die Probe der Chanel Hydra Beauty Crème, hat vielleicht nicht die besten Inhaltsstoffe, macht aber trotzdem eine feine Haut und riecht sehr gut.


Ich trage eigentlich ziemlich wenige Accessoires, hauptsächlich Ohrringe und Schals. Und davon meistens ein paar wenige fast jeden Tag. Dieser hübscher Schal von Joop hat die perfekten Farben, um meinen typischen schwarzen Allover-Look aufzufrischen, und hält richtig warm. Die Ohrstecker sind echte Perlen, mein zweites Paar - ich werde erwachsen :) Die Handcrèmes von L'Occitane machen zarte Hände und riechen so so gut. Meine Nägel waren an Heiligabend mit dem Nagellack 'forever yummy' von Essie lackiert. Das ist zwar nicht das weihnachtlichste Rot in meiner kleinen Nagellacksammlung, aber so konnte ich davon ausgehen, dass der Lack auf meinen Fingernägeln die Weihnachtstage übersteht.


Endlich! Endlich habe ich einen schlichten, geraden Lederrock gefunden; für einen bombastischen Preis (unter 15 Euro!!!). In einem Flohmarktladen in unserem Stadtteil findet man eigentlich nur Geschirr, Kerzen und Tant und zwischendrin hing das schöne Stück, ich probierte es in einer Ecke des Ladens an und unglaublicherweise passte es. Dazu trug ich einen schlichten Angora-Pulli und bordeaux-farbene Strumpfhosen. Die Angora-Socken von H&M fühlen sich sehr gut an und sind ganz leicht. Und der Knaller an Weihnachten war das neue Samsung Galaxy S4 mini. (Ich konnte mich aber zurückhalten und probierte nicht die ganze Zeit mein neues Handy aus.)

Wie sah eure Bescherung aus?

17. Dezember 2013

ausgegangen: Lönneberga


Dieser Post ist eine Wiederholung für alle, die auch meinen Baby-Blog <une vie magnifique> lesen. Aber dieses Café ist nicht nur für Familien geeignet; es gibt leckeren Kaffee und daher passt es auch hier rein :-)


Ich lebe gerne in Mainz. Ich liebe den Rhein, ich mag den Wochenmarkt am Dom und das dazugehörige Marktfrühstück an Samstagen und es ist toll, immer wieder auf bekannte Gesichter zu stoßen. Es gibt ein paar Dinge, die dennoch Verbesserungspotential haben, vor allem im Kulturbereich.

In den letzten drei Jahren hat sich ziemlich viel im Bereich Gastronomie getan. Ein Glück. Man kann leckeren Kaffee auch in Mainz trinken!

Im Sommer bin ich durch Frankfurt gestreunt und habe ein Familiencafé entdeckt. In solchen Momenten ärgere ich mich manchmal, dass es mich nach Mainz verschlagen hat, selbst 45 km weiter hätte ich mehr Möglichkeiten, mehr Cafés, mehr Museen, interessantere Veranstaltungen, Designläden, etc. Aber wie eben gesagt, ich lebe gerne hier und habe eben in Mainz meine "home base".

Wirklich glücklich hat mich gemacht, als ich vor ein paar Monaten das Kaffeehaus für Familien Lönneberga in einem Hinterhof in der Gaustraße fand. Das Café wurde liebevoll im schwedischen Stil eingerichtet und bietet Platz für Mamitreffs, Familien oder auch einfach ein Kaffeeklatsch mit Freunden. Der Kaffee ist besonders gut, es gibt Bio-Säfte, ein Frühstücksangebot, das schwedische Titel trägt, belegte Brote und leckeren Kuchen. Als Special gibt es für die Kleinen Obstschnitze.

Im Sommer oder an schönen Tagen kann man auch auf den Außenbereich ausweichen. In dem kleinen Garten wurden Biertische aufgestellt, an denen Muttis ihren entkoffeinierten Kaffee trinken können (ha!), während die Kids im Sandkasten spielen.

Besondere Highlights sind außerdem die Buggy-Garage im Innenhof, ein Fahrstuhl für den Kinderwagen und ein hübsches Stillzimmer.

Kleiner Nachteil ist der enorme Geräuschpegel, der sich gerne mal bei so vielen Kleinkindern entwickeln kann. Aber es geht auch ruhiger: als wir an einem Sonntag Mittag mal zum Kuchen vorbeischauten, waren kaum Familien da und wir konnten gemütlich sitzen. Andererseits wird unser kleiner Mann wohl auch bald auf dem Boden robben und meckern. :)




12. Dezember 2013

gekauft: Ohrstecker


Am vergangenen Samstag fand zum vierten Mal der Designachtsmarkt im Peng statt. Offen gesagt bin ich nicht der größte Fan von "Self-Made-Projekten", zu häufig sind die Stücke schlecht verarbeitet. Selbstverständlich sind die Arbeiten immer mit viel Fleiß und Herzblut entstanden, dennoch genügt es mir nicht, nur auf Liebe zu setzen, wenn z. B. die Nähte nicht korrekt sind. Natürlich gibt es in dem ganzen Wust immer wieder sehr gute Stücke und im Großen und Ganzen kann ich auch Niemandem seine Arbeiten absprechen. Ich habe mich wohl schon seit Jahren an Button-Ohrringen und Kronkorken-Schmuck oder hippen 70er Jahren Stoffen sattgesehen und mir fehlt bei einigen DIY-Leuten, die ihre Sachen verkaufen, die Professionalität. (Hier muss man auf jeden Fall unterscheiden zwischen Dilettanten, die verkaufen bzw. Artikeln, die mir überhaupt nicht gefallen und beispielsweise Freunden, die selbst nähen, stricken oder basteln und diese Dinge eventuell verschenken. Aus meinem Bekanntenkreis zeugen die "Arbeiten" nicht nur von viel Liebe, sondern auch von viel Können.)

Gleichzeitig gibt es auf DaWanda oder eben auf solchen Design-Märkten aber auch immer wieder richtige Schätze. Ich war schon längere Zeit auf der Suche nach neuen Ohrsteckern, konnte gar nicht bestimmen, was ich suchte oder was ich wollte, und stand dann lange Zeit vor dem Stand von State of A. Neben Schmuck aus Knöpfen und anderen Vintagegegenständen (hier haben wir wieder die selbe Grundidee, doch waren hier die Produkte interessanter oder besser gearbeitet), gab es eine tolle Auswahl an Messingschmuck. Mir gefielen ziemlich viele Ohrstecker und -hänger so gut, dass ich erst einmal Zeit benötigte, bis ich mich auf drei Favoriten beschränkte und dann, einen Kaffee später, mich für diese Stecker entschied.

Mir gefällt an ihnen das Material (Messing) sowie die Verarbeitung. Ich konnte mich erst nicht entscheiden, ob die Oberfläche geklopft oder geritzt sein sollte, oder ob die Form eine Raute, ein Kreis oder ein Hexagon werden sollte. Jetzt bin ich mehr als zufrieden mit meiner Entscheidung. Und interessanterweise wirken die Stecker am Ohr gar nicht so hip(ster), sondern ziemlich edel.

Die Produkte sind on- und offline verfügbar. Schaut vorbei.

Und zurück zum Designachtsmarkt. Für mich waren die meisten Produkte wirklich nicht so spannend, aber ich bin froh, dass ich trotzdem da war. Manchmal ist es auch einfach interessant, wie sich die Verkäufer vermarkten oder darstellen. Und der Kaffee war große Klasse!

10. Dezember 2013

ausgegangen: Vitra Haus // analog


und hier noch ein kleiner analoger Nachschlag

Dieser Sonntag war einer dieser Tage, an denen ich mich unheimlich darüber gefreut habe, Architektur zu sehen, die ich fotografieren wollte. Und es war auch einer dieser Tage, an denen der Film riss und ich letzten Endes zum Handy griff. Ziemlich schade, aber letztlich war es nicht ausschlaggebend. Der Tag war großartig, mit wenigen fotografierten, aber mit vielen im Kopf gespeicherten Erinnerungen.

Spannend sind aber immer wieder die vielen Farbverläufe, die ein kaputter Film mit sich bringt.












7. Dezember 2013

ausgegangen: Vitra Haus



Ein paar Tage vor der Geburt unseres Buben gab es etwas zu feiern und dafür erfüllten wir uns (m)einen Wunsch: wir fuhren 330 km bis an die Deutsch-Schweizerische Grenze nach Weil am Rhein und schauten uns das Vitra Haus und das Vitra Design Museum an.

Eine Doku auf Arte hatte mich angefixt, ich war fasziniert von dem Vitra Haus, das das Architektenduo Herzog & de Meuron entworfen hat. Mir gefiel die Architektur so gut, dass ich sie mit eigenen Augen sehen und selbst wahrnehmen wollte. Zwölf Häuser sind übereinander gestapelt und beherbergen den Vitra Flagshipstore bzw. die Showrooms, ein Café sowie ein Shop. Die Etagen des Showrooms sind ziemlich spannend. Man bekommt einen Einblick in die Vielfalt der Vitra Produkte und erhält gleichzeitig viele Informationen über die Designer. Man bekommt zu Beginn eine Karte ausgehändigt, mit der man dann an verschiedenen Terminals Infos zum jeweiligen Raum erhält und schon eine Einkaufsliste erstellen kann. Einzigartig ist der Blick vom 4. Stockwerk auf das Feld (erinnerte mich stark an die Fondation Beyeler, Basel, erbaut von Renzo Piano) oder auf den Sonnenuntergang von den Kinderräumen. Es gibt also viel zu entdecken, und es lohnt sich, alle Stühle und Sofas mal "auszutesten" und entspannt Raum für Raum zu erforschen. Im Shop kann man dann die Möbelstücke bestellen oder Designer Dekowaren kaufen. Das Café gefiel mir auch sehr gut. 

Aber nicht nur das Vitra Haus, sondern auch der gesamte Campus sind interessant. Auf dem Areal befinden sich eindrucksvolle Bauten, wie zum Beispiel das Feuerwehrhaus von Zaha Hadid, die Produktionshalle von Frank Gehry oder das Diogene von Renzo Piano. Wenn ich das nächste Mal mehr Zeit habe, nehme ich an einer Architekturführung teil.

Auf dem Gelände steht auch das Vitra Design Museum, das von Frank Gehry entworfen wurde. Das Museum zeigt bis zum 16.03.2014 die Ausstellung >Lightopia<, die sich mit der Entwicklung des Lichtdesigns auseinandersetzt. Unter anderem werden Lampenikonen ausgestellt, auf die Frage der light pollution eingegangen und Möglichkeiten der Entfaltung von Licht thematisiert.

Der Ausflug hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich freue mich, irgendwann wieder dorthin zu fahren. Ich empfehle nach dem Besuch über den Rhein nach Basel zu fahren, im Hotel Au Violon zu übernachten und am nächsten Tag in die Fondation Beyeler zu gehen und Basel zu erkunden.