den Augenblick erkennen, den Moment erleben

27. November 2013

encore une fois - Paris III


Spaziergänge im Frühjahr durch diese Stadt

















26. November 2013

encore une fois - Paris II


Ich kann mich einfach nicht mehr daran erinnern, wer mir diesen Tip gegeben hat, aber lange stand das Musée Gustave-Moreau auf meiner Paris to-do-Liste. Im Frühjahr stand ein erneuter Louvre Besuch an und außerdem sollte das Le Corbusier Haus besichtet werden. Deshalb wollte ich noch in ein Museum gehen, in dem ich noch nie war und das nicht zu umfassend ist. 

Das Musée Gustave-Moreau wurde im ehemaligen Atelier Moreaus' installiert. Auf zwei Stockwerken erstreckt sich die Ausstellung, die viele mystische und mythologische Zeichnungen und vor allem Malereien umfasst. Ich war besonders von den Räumen beeindruckt und habe viel Zeit mit Schauen, Fotografieren und Skizzieren verbracht. 

Musée national Gustave-Moreau
14, rue de La Rochefoucauld
M: Trinité / M: Saint Georges
Eintritt frei für Europäer unter 26 Jahren







20. November 2013

encore une fois - Paris I


Vor einigen Monaten, ich hatte gerade die letzte schriftliche Abiturprüfung hinter mich gebracht, war ich für ein paar Tage in Paris. Dass ich es liebe, in Paris zu sein, die Häuser zu sehen, an der Seine entlang zu laufen, die Menschen zu beobachten und und und, muss ich an dieser Stelle wohl nicht mehr erwähnen.

Jeder Paris-Trip hat seine eigenen Höhepunkte. Mittlerweile kehre ich immer wieder an Orte zurück, die mir gut gefallen haben und an denen ich mich heimelig fühle. Zeit bleibt aber auch immer noch für neue Orte. Entweder treibt es mich beim Vélib'-Fahren oder beim Spaziergang durch die Gegend (nicht selten habe ich mich auch schon trotz Stadtkarte verlaufen...) oder ich erkunde die "to see's" ganz bewusst. Im Laufe der Jahre hat sich mein Reise-Journal mit vielen Reisetips aus dem Internet und aus Zeitschriften gefüllt, auf die ich immer wieder zurückgreife, wenn der nächste Städtetrip ansteht.

Zum ersten Mal bin ich via Bahn nach Paris gekommen. Bisher hatte ich nur Flugzeug und Auto (selbst gefahren oder Mitfahrgelegenheit) ausprobiert. Das Bahnfahren war ziemlich entspannt, vor allem auf der Rückfahrt. Der Zug war relativ leer und wir hatten eine Sechserkabine für uns alleine. Wenn die Bahn keine Verspätung hat, kommt man zügig bis zum Gare de l'Est und muss erst dort für sein Hauptziel umsteigen. Mit dem Flugzeug wird es eventuell am Flughafen stressig, wenn man in eine überfüllte RER Richtung Innenstadt steigen muss. Dennoch fliege ich auch gerne und werde beim nächsten Mal schauen, was günstiger und mit Kind sinnvoller ist.

Bei diesem Paris-Trip hat mir auch gut gefallen, dass ich erst für ein paar Tage alleine dort war (ok, mit mini-me im Bauch) und mein Freund dann für's Wochenende dazustieß. Ich reise gerne alleine, kann mich beschäftigen und genieße die Zeit. Ich bin meistens noch entspannter, Fotos zu machen oder zu schlendern. Aber dann sitze ich in einem Café und schreibe die Eindrücke auf und merke, dass es noch viel schöner ist, diese Erlebnisse mit jemanden zu teilen; vielleicht auch manchmal sich still gegenüber im Café zu sitzen und das Treiben zu beobachten. Ich habe gejubelt, als ich meinen Freund am Freitagabend vom Bahnhof abholte und ich ihm das tolle Apartement im 6ième zeigte.

Immer wieder freue ich mich auch, wenn ich meine Freundin Béa wieder sehe. Sie ist ursprünglich aus München und das Leben hat sie nach Paris verschlagen. Dort habe ich sie vor Jahren kennengelernt und die Freundschaft hält, auch wenn wir uns nur sehr sporadisch sehen. Sie lebt nun im Stadtteil Belleville - und ohne sie wäre ich wohl nie dorthin gekommen. Die Gegend ist ein typisches Einwandererviertel mit vielen Hochbauten, und etabliert sich nun als Künstlerviertel. Hier findet man sehr viel spannendes Graffiti, kleine Designläden und Kunstbühnen. Im Laufe der letzten Jahre bin ich häufig durch Belleville gelaufen (z.B. hier, hier oder hier) und liebe vor allem den Parc des Buttes-Chaumont und den Parc de Belleville.

Was sonst noch war, Fotos und ein paar places to see kommen nach und nach.

19. November 2013


12 Tage ist schon meine Extraportion Glück alt
Anton ist am 07.11.2013 um 14:26 Uhr auf die Welt gekommen,
52 cm und 3235 g

Er raubt mir den Atem und die Zeit; und beides ist gut. Ziemlich gut.

5. November 2013

ausgestellt: Dürer im Städel


Seit dem 23.10.2013 bereichert uns das Städel wieder mit einer umfassenden Ausstellung: Dürer. Die Ausstellung ist die Fortführung einer Serie der letzten Jahre, in der immer wieder alte, deutsche Meister gezeigt wurden, wie z. B.
Boticelli oder Cranach d. Ä. Das Städel besitzt selbst einige Kupferstiche und Holzstiche, doch konnte es weitere wichtige Werke für die Ausstellung gewinnen. Es sind 25 Tafel- und Leinwandbilder, 80 Handzeichnungen, 80 Blätter unterschiedlicher Druckgraphiken sowie illustrierte Bücher zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit erfordert jedoch der Leistung des Kuratorenteams, die Tafeln des "Heller-Altars" an einem Ort zusammenzuführen. Der Heller-Altar hat eine spannende Geschichte (Mittelteil 1729 verbrannt, Altar unter drei Museen aufgeteilt, Matthias Grünewald arbeitete mit) und kann nun als Ganzes betrachtet werden. Leider können aus konservatorischen Gründen wenige wichtige Arbeiten Dürers nicht ausgestellt werden, sondern mussten in den Kellern der Museen verschwinden, da bereits letztes Jahr in der Geburtsstadt Dürers, in Nürnberg, das Frühwerk ("Der frühe Dürer" im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg) gezeigt wurde.
Im Städel wird nun nicht nur der Werdegang der Künstlers dargestellt, sondern vor allem die Rolle Dürers im Kontext seiner Zeitgenossen. Spannend sind vor allem seine Auseinandersetzung mit den Themen Branding und Copyright.

Die Ausstellung ist vom 23.10.2013 - 02.02.2014 zu sehen im Städel, Frankfurt. Weitere Informationen sowie den Ausstellungsfilm findet man hier.








4. November 2013

ausgegangen: Oheim


Jeder "Frankfurt-Tag" ist ein guter Tag. Von meinem Wohnort kann ich in ca. einer halben Stunde in der Innenstadt sein. Aber viel zu selten nutze ich es aus, und dabei ist es wirklich so: ich habe immer eine gute Zeit, ich erhalte gute, neue Eindrücke, treffe wichtige Freunde und bekomme Lust auf einen Luxuseinkauf. Frankfurt bedeutet noch mehr, aber eigentlich will ich an dieser Stelle ein Kleinod vorstellen.

Ich bin immer auf der Suche nach Orten, an denen man leckeren Kaffee bekommt und gemütlich lange sitzen kann. Und das bekommt man im Oheim. Dieses Café hat mir eine Freundin gezeigt und bei schönstem Oktoberwetter verbrachten Tetyana und ich letztens die Mittagspause dort. Die Quiche war köstlich, der Kaffee sowieso und mir gefällt das Ambiente sehr gut. Auch an kalten Tagen findet man in dem kleinen Laden ein paar Plätze oder kann im Ladeninneren tolle Designobjekte und Geschenkideen kaufen. (Leider darf man nur draußen fotografieren.) Gut ist auch, dass man von den Baristas erklärt bekommt, warum man welche Kaffeebohne wie trinken könnte, also ein bisschen Kaffeeschule.

Der Besuch lohnt sich. Wenn ihr also in Sachsenhausen oder am Museumsufer unterwegs seid, macht dort einen Abstecher.

Oppenheimer Landstraße 48
60596 Frankfurt Sachsenhausen
U: Schweizer Platz