den Augenblick erkennen, den Moment erleben

14. März 2013

12. März 2013


zweieinhalbjahre und nochwenigewochen

11. März 2013

10. März 2013

Frankfurt





Städelrundgang, 2013

9. März 2013

Trommelwirbel der Zeichen



Die Kurzwellenstimmung: Man verfolgt mit den Augen die weitschweifige Hypotaxe der Lebenslagen. Sie kommt an kein Ende. Chaotisches taucht auf, und in diesem Gestöber der Ausdrucksimpulse ist alles zugleich einzeln und allgemein, besonders und das Gleich, und mitten darin entfaltet sich der Exzess des Gegenwärtigen. Warum so glücklich, fragt man nicht, aber man empfindet den Wunsch, diesen Trommelwirbel der Zeichen nicht verstummen zu hören.

Roger Willemsen, Momentum

8. März 2013

immer mehr Gegenwart



"Zehn Minuten später sind wir bei der Liebe, weil sie Abschied von ihr nehmen will. Der geliebte Mensch, sagt sie, sei ja doch bloß einer, der immer fehle, der immer zu wenig sei. Wozu die Berührung, wenn nicht, um nachzufühlen, ob der Geliebte noch da ist? Wozu der Kuss, wenn nicht, um sich noch mehr zu verdichten? Dieses dauernde ich-bin-da, ich-bin-noch-da, diese Beanspruchung von immer mehr Gegenwart!"

Roger Willemsen, Momentum