den Augenblick erkennen, den Moment erleben

30. September 2011

p'tit frère



shot with Praktika

25. September 2011


Salut, meine damen und 'erren, isch möschte nurr kurrz eusch saggen, isch bin à Paris encore une fois. Aberr errs im octobre für quatre jours. Isch bin seerr heureuse die chance zu 'aben et mache beaucoup de plans. à  bientôt

20. September 2011

"Es ist ein bekannter Gemeinplatz, dass das Leben ein schweres Spiel sei; und warum ist es schwer? Weil man beständig und immer von neuem eine Karte ziehen soll und doch nicht weiß, was Trumpf ist; ich meine darum, weil man beständig und immer von neuem handeln soll und doch nicht weiß, was recht ist."

Brief von Heinrich von Kleist an seine Schwester Ulrike, 05.02.1801

17. September 2011

these are the days


(by a.l.)

These are the days that I've been missing
Give me the taste give me the joy of summer wine
These are the days that bring new meaning
I feel the stillness of the sun and I feel fine
Sometimes when the nights are closing early
I remember you and I start to smile
Even though now you don't want to know me
I get on by, and I go the extra mile
These are the times of love and meaning
Ice of the heart melted away and found the light
These are the days of endless dreaming
Troubles of life are floating away like a bird in flight
These are the days

Jamie Cullum

13. September 2011



Ein wunderbares Foto. (Ich weiß nicht, woher es ist, also ich bitte um Quellenangabe). Danach sehne ich mich gerade. Kein Faulenzen, aber genug Zeit für alle mir wichtigen Dinge. Ferien sind dafür ja großartig. Denn dann fallen fünf bis zehn Stunden Schule am Tage weg. Aber der Unterricht ist ja gut, zwar etwas viel Hausaufgaben, aber auch viel Wissenswertes. Ich kann die Fallzeit eines Wurfes errechnen, kenne mich bestens mit Schiller aus, Luthers Meinung zum Bauernkrieg ist mir bekannt und ich habe das gesamte champ lexical: logement gelernt. Großartig. Leider kommen andere Dinge etwas zu kurz. Hauptsächlich die Dinge, mit denen ich das Gute festhalten könnte. Natürlich ändert sich das wieder. Weniger stressige Zeiten, mehr Freiraum. Ich brauche das nur jetzt. Und letztendlich sind diese Zeilen total irrelevant. Weil ich nur einen Teil meiner Gedanken streife und hier wiedergebe, der Rest würde zu viel eröffnen.

11. September 2011

“Vielleicht liegt ja wahre Freiheit darin, Entscheidungen treffen zu koennen,
ohne an die Konsequenzen denken zu muessen.”

10. September 2011

das Glück

"Das Glück kann nicht, wie ein mathematischer Lehrsatz bewiesen werden, es muss empfunden werden, wenn es da sein soll. Daher ist es wohl gut, es zuweilen durch den Genuss sinnlicher Freuden von Neuem zu beleben; und man müsste wenigstens täglich ein gutes Gedicht lesen, ein schönes Gemälde sehen, ein sanftes Lied hören - oder ein herzliches Wort mit einem Freunde reden, um auch den schönern, ich möchte sagen den menschlicheren Teil unseres Wesen zu bilden.
Dieses letzte Vergnügen habe ich seit deiner Abwesenheit von hier gänzlich entbehren müssen, und grade dieses ist es, dessen ich am meisten bedarf."

aus einem Brief von Heinrich von Kleist an seine Schwester Ulrike, Frankfurt a. d. Oder, den 12. November 1799

9. September 2011

the kitchen maid

Du standest am offenen Fenster in deiner Küche. Es hatte den ganzen Tag geregnet, sehr stark und prasselnd, doch kam nun für wenige Minuten die Sonne hervor. Die Strahlen tauchten dich und den gesamten Raum in einen Goldton. Die Situation erinnerte mich an die Bildmotive von Vermeer. Die Zigarette haltend schautest du aus dem Fenster, in die noch tiefgrauen Wolken, völlig abwesend, gedankenverloren. Gedanken, die ich nur erahnen kann. Wahrscheinlich an Geschehenes, an die Vergangenheit. Womöglich vergaßt du kurz, dass ich wenige Schritte von dir entfernt auf dem Stuhl saß. Ich beobachtete dich und überlegte, ob ich diesen Moment festhalten könnte, dürfte, ob ich vielleicht dadurch den Zauber zerstören würde. Ich ließ es bleiben, bleibe in der Erinnerung daran.

5. September 2011

"Leute, die sich in dein Leben einmischten, taten das immer nur zu deinem Besten, aber schließlich kam ich dahinter, im Grunde wollten sie nur, dass du dich komplett anpasst und nie von einem allgemein anerkannten oberflächlichen Muster abweichst und deine Zeit auf genauso dumme und langweilige Art und Weise vergeudest, wie Handelsvertreter es anlässlich irgendwelcher Kongresse tun.
Sie wussten nichts von unseren Freuden [...] und sie würden und konnten es auch niemals wissen. Unsere Freuden, die des Verliebtseins, waren so simpel und immer noch so rätselhaft und kompliziert wie eine simple mathematische Formel, die schieres Glück oder das Ende der Welt bedeuten kann."

Ernest Hemingway

4. September 2011

Postkarten











gescannt und Farbe eingebüßt

2. September 2011



"Literarische Texte sind Erinnerungsräume."

Aleida Assmann