den Augenblick erkennen, den Moment erleben

8. August 2011

gelebt


Wow, wie immer gehen die Tage so schnell vorbei. Und vor allem die letzten Wochen. Ich hatte sechs Wochen Sommerferien und eine ewig-lange to-do-Liste. Jetzt ist schon der erste Schultag vorbei.

Die Ferien waren wunderbar und ich konnte Punkt für Punkt abarbeiten und abhaken. Und noch viel mehr. Ich habe neu zu mir selbst gefunden, Dinge, die mir wichtig waren, durchdacht und hinterfragt, habe neue Sichtweisen bekommen und wahrscheinlich einige der prägendsten Wochen meines Lebens erlebt. Es ist viel passiert und manches hat sich verändert. Und das macht mich unheimlich glücklich und zufrieden.

Ich bekam den Namen "Amélie". Du weißt nicht, wie Recht du hattest. Eine fabelhafte Welt...

Den besten Start in den Schulalltag hatten wir dann auch noch. Ich konnte ausschlafen, habe meine Stammkursleiterin kennengelernt und einen sehr guten Stundenplan bekommen (endlich passt sich der Stundenplan meinem Lebensrhythmus an!) und nach zwei Stunden war die Schule wieder vorbei. Beim gemeinsamen Mittagessen genossen wir die Zeit. Ein Art Verlängerung der Ferien.

Ganz exhibitionistisch lasse ich an meiner Freude teilhaben. Ein paar Dinge aus den letzten Wochen. Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche!


gelebt: Hochzeit von Freunden, Besuch aus Bremen, Konzert von Jakob and the Appleblossom im schon schön (was für eine Stimme) - vor allem dieses Lied, Rocky Beach Party von den ???, am Rhein gesonnt, mit Freunden gebruncht
getroffen: meine beste Freundin nach über einem halben Jahr, die Freundin meines Bruders kennengelernt (salut!), Eltern, Arbeitskolleginnen-Chai-Latte-Treff, Mainzer Cousine, die ich so selten treffe, Pariser, Welt-Menschen, ever-greens Kari + Xeni, Mainzer Blogger-Freunde Tetyana + Lisa, usw.
getragen: meine neuen Ohrringe aus Paris, Haarband, Stiefel im Sommer
geknipst: mit der Nikon, Contaflex und Praktica Häuser, Flüsse und Stadtansichten
getrunken: frischen Zitronen- und Minztee, den leckersten Chardonnay in Paris und einen wunderbaren Riesling mit leichtem Rosengeschmack am Rhein
ausgegangen: Baron, schon schön, annabatterie, schick + schön, Happinez, Extrablatt, Bukafski (mein Tip für Mainz! guter Cappuccino), am Rhein gepicknickt, Nirgendwo, Bagatelle, Café awake, BocadoSoupér (Frankfurt), moloko (Frankfurt), Café Karin (Frankfurt), unternehmen mitte (Basel), natürlich in Paris ganz viel - z.B. Café Mabillon, Le Progrès
gewünscht: mehr Zeit zu haben, Zeichen zu verstehen,
gefreut: über meinen guten Stundenplan (außer Montag immer die erste Stunde frei!), über eine Email mit der ehrlichen Frage, was mich zur Zeit beschäftigt, soo viele Dinge erledigt, gute Arbeitshaltung, Wohnungsputz
geärgert: Handy-Display Schaden, kurzfristige Pläne, die wieder über Bord geworfen werden, hohe Foto-Bearbeitungskosten, kaputte Schuhe, ein wenig über die hohen Preise in der Schweiz
gehört: Serge Gainsbourg tout le temps, Hörbücher
gereist: Paris, Bâle, Frankfurt, Aschaffenburg, fast Berlin
gedacht: immer dieses Warten...
gekauft: Ohrringe, Bücher, Zeitschriften, rote Ballerinas, ein paar Klamotten in Paris, frische Minze auf dem Wochenmarkt
geklickt: Fotos und Text über Paris, Wien, Barcelona von Carolin Weinkopf 
gesehen: Wasser für die Elefanten, London Boulevards, Brügge sehen und sterben?, Castle, Vicky Cristina Barcelona
gelesen: "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer, Baustilkunde von Richard Reid, der beste Paris Stadtführer mit sehr guten, detaillierten Infos von Walter Reiseführer (1973), "Paris - Ein Fest fürs Leben" von Ernest Hemingway, museen basel magazin, "Photographie bei Nacht" von Hans Böhm, Artikel über Hemingway im Stern, ausgewählte Gedichte von Gottfried Benn, le petit prince
gelernt: le trompe-l'oeil (Augenwischerei)
ausgestellt: MMK, Landesmuseum Mainz (nicht empfehlenswert), Fondation Beyeler (hat mich umgehauen: Ausstellung über Brancusi und Serra, Sammlung mit wunderbaren Monets), Kunsthalle Basel, Schweizerisches Architekturmuseum Basel, Galerien in Frankfurt und Basel, Diplomausstellung an der Kunsthochschule Mainz, Ausstellung "Wildwechsel" von Matthias Holz in Galerie Jörg Schuhmacher, Frankfurt


[puh, sind das viele Links]

Kommentare:

  1. Das war doch eine tolle Zeit! Wie schaffst du das alles zu erleben und noch darüberr zu reflektieren?!
    PS. Hat dein Mann ein orangenes Fahrrad?

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  2. Ja, hat er! bzw. das ist meins :)

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