den Augenblick erkennen, den Moment erleben

14. Juli 2011

carnet de voyage


Mein Vorhaben, die komplette PARIS-Reise in einem carnet de voyage festzuhalten, habe ich umgesetzt. Erfolgreich umgesetzt. (Auch wenn ich nur meinen Anforderungen standhalten musste.) Gefüllt ist es mit tagebuchähnlichen Texten, Gedanken, Illustrationen, billets und Adressen. Schon im Vorfeld arbeitete ich damit und hielt dort Vokabeln, Ideen und Adressen fest. Und selbst heute füllte ich die letzten Seiten. Eine Art Nachbereitung.

Für mich ist es ziemlich spannend zu beobachten, mit welchem Fleiß ich an diesem carnet gearbeitet habe. In meinem Kalender, den ich jeden Tag mit mir führe, habe ich nicht selten Probleme, den ein oder anderen Termin oder Gedanken nachzutragen, damit alles seine Vollständigkeit hat. Und nicht selten vergesse ich, was ich vorgestern gemacht habe. Bestimmt lag es auch am Alleinsein, vielleicht an etwas "Übung" (das ist nicht das erste Reiseheft) und auch an der Freude daran, dass ich konsequent schrieb. Und aus dieser Konsequenz resultiert eine ziemlich starke Freude über das carnet (und vielleicht auch etwas Stolz, dass ich so erfolgreich mein Vorhaben durchführen konnte...). Wahrscheinlich ist es auch nur die Freude darüber, endlich genug Zeit gehabt zu haben, um sich hinzusetzen und Gedanken auf Papier zu bringen.

Nur, um es klar zu stellen. Es ging nicht darum, das carnet voll zu machen. Es war einfach zu jeder Zeit mein Begleiter.

[Mir ist aufgefallen, dass die Schreiblust natürlich auch sehr stark davon abhängt, mit welchem Stift (Staedtler triplus ball F) und in welches Buch (dicke Seiten, Skizzenbuch für Bleistift- und Kohlezeichnungen) man schreibt. Ich habe meinen perfekten Stift und das perfekte Buch gefunden.]







1 Kommentar:

  1. Das ist ein schönes aber schwieriges Vorhaben die Reise schriftlich festzuhalten. Ich freue mich für dich, dass du es geschafft hast. Und die Bilder sind so verträumt!
    Ich habe in Paris auch einen Drang zu schreiben, ich war so voller Gedanken und Gefühlen... Vielleicht ist es die Luft von Paris, die in einem die schöpferischen Kraft weckt ;-)

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