den Augenblick erkennen, den Moment erleben

30. Juni 2011

gelebt



Ich feier heute ein kleines, persönliches Jubiläum. Vor einem Jahr sind wir von Aschaffenburg nach Mainz gezogen. Von einem kleinen Dorf in ein großes Dorf. Schon in den ersten Tagen wusste ich es, und nach einem Jahr hat sich diese Meinung nicht verändert: Nach Mainz umzuziehen, den alten Beruf und die gute Arbeitsstelle aufzugeben, mit weniger Geld auszukommen, wieder zur Schule zu gehen und lernen zu müssen/dürfen, einen sozialen Kreis aufzubauen, das Klavier zu vermissen, die Wäsche im Waschsalon waschen zu müssen und in einer relativ kleinen Wohnung zu leben – das war eine gute Entscheidung. Es steckt natürlich noch viel mehr dahinter, mehr Veränderungen und Entwicklungen, aber dafür ist mein Blog nicht der richtige Ort. Und wie damals vorausgesagt, habe ich bisher viel mehr „gewonnen“ als „verloren“.

29. Juni 2011

rund



28. Juni 2011

Heaven's on fire

Heaven's on fire. Ein Titel, den ich eben bei nothingbutdailypoetry las. Und er passt. Ich tue mir sowieso mit guten Titeln schwer. Hier, der Mainzer Himmel, 15 Minuten in Feuerwerkskörpern getaucht.

27. Juni 2011

last weeks

Die letzten Wochen waren wieder voller guter Eindrücke.

gelebt: auf der Stijl gearbeitet und tolle Menschen kennen gelernt, Geburtstage und Jahrestag gefeiert, im Museum der Deutschen Zentralbank Schalter und Hebel bewegt, Vokabeln gelernt, Electro Indie Pop aus Japan im schonschön gehört, ein fabelhaftes Zeugnis erhalten, am Winterhafen Limo getrunken, ein Goodbye/Welcome Chicago-Treffen mit Kari, Sommerferien!, gemalt, Frühstücken im Nelly's, Stunden bei Cappuccino im Happinez verbracht, im Nebel posiert, to do Listen geschrieben und abgehakt
gedacht: der Kreislauf von lieben und glücklich sein, sich trennen und unglücklich sein
getrunken: Ailaike Iced Tea aus Mainz, Fritzlimo, Club Mate, Orangina
gegessen: leckeren Geburtstagskuchen, Burger
gehört: Oh Land
gelesen: artline, Der Steppenwolf
gekauft: ein Top  von minimum auf der Stijl, leider aus Vernunftsgründen nicht das Kleid von POP cph
geklickt: ktinka, prêt à voyager
geknipst: tolles Haus am Winterhafen, Atelier, schonschön, Jeans an kalten Tagen, neuer Spitzname Amélie, Strandfeeling, Schattenspiele an der Schule, Filme für Paris

Bis zu meiner Abreise stehen noch ein paar Dinge an. Morgen die Lesung "Schlafstörungen, die Vierte" von Lisa Danulat im TiC, am Mittwoch eine Diplomausstellung, die Sonne am Rhein genießen, Kleinigkeiten einkaufen, lesen, packen, usw. Ich freue mich darauf. Was habt ihr vor?

24. Juni 2011

ausgegangen: Stijl Sommer 2011


Wer am Samstag oder Sonntag in Mainz ist, sollte sich nicht die Stijl Sommer 2011 entgehen lassen. Auf den rund 3000 Quadratmetern des Alten Postlagers am Hauptbahnhof werden an diesen beiden Tagen die Türen in die Kreativ- und Modeszene des Rhein-Main-Gebietes geöffnet. Wie auch sonst immer gibt es zahlreiche DaWanda Stände mit Unikaten und Selbstgemachtem, die Möglichkeit, zu shoppen, chillen und die Personen und Labels aus der Umgebung unter die Lupe zu nehmen. Ganz neu im Programm ist diesmal die Sprechzijt, in der man sich mit jungen Kreativen und Gründern aus der Umgebung unterhalten kann. Dazu gibt es bereits im Vorfeld einige Videos auf der Facebook-Page. Samstag Abend findet dann auch wieder die Halbzijt Party statt (VHS Hof).

Also, kommen, Spaß haben und Hallo sagen. Cu.

Eintritt: 3 €
11 - 18 Uhr

21. Juni 2011

verliebt




Zurzeit bin ich verliebt.
Ziemlich stark sogar.

In die Arbeiten von Yamamoto Masao. Vor allem in das obige Bild.

In den Tango. Über Stereomood höre ich die Tango Lesson. Ich muss nur noch den Tanz lernen.

In Paris. Bald ist es soweit.

In das Staatstheater Mainz und ihre Veranstaltungen. Am Sonntag habe ich gleich fünf Stücke gesehen.

In meine livres et carnets.

In Begegnungen.

In meinen Mann. 3 Jahre verheiratet.

18. Juni 2011

gehört: oh land

weil das Lied mich nicht nur berührt
weil ich dabei irgendetwas fühle, das ich bis dahin nicht kannte
weil es vielleicht das eine Lied ist
weil ich dich verletzte und du mir verzeihst
weil ich nur die Richtung kenne
weil ich noch so viel lernen muss
weil es vielleicht einfach exhibitionistisch ist


Oh Land- Wolf & I (Live) from Oh Land Music on Vimeo.

16. Juni 2011

geknipst




Versuche mit Doppel- und Dreifachbelichtung und das Entdecken dieser tollen Wand in unserem Hinterhof. shot with contaflex

15. Juni 2011

gelesen: Der mobile Mensch



Auszüge aus "Der mobile Mensche" von Arnold Gehlen, 1962


Die Geschwindigkeit ist eine Größe, die Raum und Zeit gleitend verbindet, die technisch irgend erreichbare Geschwindigkeit jagt die Menschen in die Räume hinaus. Mit der Schnelligkeit der Übermittlung steigt die Zahl der Informationen, die ankommen oder fällig werden ohnehin, mit der Vergrößerung des Einzugsbereichs potenziert sie sich noch einmal.

...

Bei unserem Staunen über solche Mobilisierung gehen wir von der Vorstellung der Sesshaftigkeit der Menschen aus; doch ist es wahr, dass am Orte zu kleben nie in der Natur des Menschen lag, seit Urzeiten war immer ein Teil der Menscheit unsesshaft, war unterwegs, geschoben von nahen Umständen oder gezogen von fernen Zielen, seinen Chancen nachziehend, so wie wir heute die griechischen und italienischen Arbeiter in den Eisenbahnen treffen, oder wie die Auswandererschiffe nach Kanada oder Australien niemals leer sind.

...

[Geschichte der Völkerwanderung, Vagabunden, Pilgerfahrten, usw.]

...

Erst in nachmittelalterlicher Zeit nun entstand diejenige Kategorie von Reisenden, der wir wohl alle zu Zeiten angehören: die Bildungs- und Vergnügungsreisenden. Mann muss allerdings sagen, dass dieselbe Erscheinung schon im Altertum aufgetreten war, und Pausanias schrieb für die vornehmen jungen Römer der Hadrianzeit ein Reisehandbuch über Griechenland, das zum Glück erhalten ist und zu den interessantesten Werken der klassischen Litreatur gehört, ein antiker Baedeker. Zu den eigentlichen Bildungsreisen müssen wir bereits in mittelalterlicher Zeit die nach den Universitäten Paris und Blogna unternommen rechnen, später entfalteten die deutschen Universitäten eine große Anziehungskraft. ... Im sechzehnten Jahrhundert erfahren wir auch von methodischen Studienreisen von Künstlern, so war Dürer in den Jahren 1495 und 1505 in Italien, 1520 in den Niederlanden.

...

Erst in den letzten Jahrzehnten ist es nun zu der Erscheinung gekommen, die heute im Brennpunkt der Aufmerksamkeit steht: die motorisierte Massen-Touristik. Die eigentlichen großen Massenwanderungen sind, soweit sie nicht Kriegsfolgen waren, mit der überall durchgeführten Okkupation der Erdoberfläche abgeklungen. Dafür sind aber die Bedingungen eingetreten, die erstmalig in der Menschheitsgeschichte sind und jedermann zum Reisen veranlassen: der bezahlte Urlaub, die technische Hochentwicklung des Autos, Flugzeugs und die weltweite Etablierung des Beherbungsgewerbes.

14. Juni 2011

gekauft: Bücher




Das Wetter war grandios und die Auswahl fabelhaft und ich genoss den letzten Flohmarktbesuch total. Dank Internet auf dem Handy wurde ich von voreiligen Käufen abgehalten (schnell die Preise für die fehlenden Teile gesucht und gemerkt, dass es sich einfach nicht lohnt). Ich hatte ein witziges Erlebnis mit einem Pariser, der mir sagte, dass ich gut nach Paris passen würde (yeah, was für ein Kompliment). Und dann fand ich zwei wunderbare Bücher/Hefte. In dem Heft "Der mobile Mensch" aus den 50ern gibt es viele spannende Artikel zum Thema Reisen. Ich werde bald berichten. Ich bin total begeistert. Was für ein Glückskauf! Bisher hatte ich noch keine Zeit, das Büchlein "Photofreund Bücherei, Band 11, Photographie bei Nacht" zu lesen. Es ist aus den 20ern und sehr gut erhalten - der Besitzer war wohl ein "Photofreund". Hier werden die Einstellungen für die Nachtfotografie, die Nutzung von Blitzgeräten, Tiefenschärfe, Scharfeinstellungen, Entwicklung, usw. besprochen. Also ein perfektes Handbuch für einen Anfänger wie mich.

13. Juni 2011

gelebt

die vergangenen Tage
aufreibend mit einem guten Ende


hübsche Eingangshalle

Spiegelungen und leckerer Kuchen, Annabatterie

Nachbarschaft

frischer Minztee und Reiselektüre

Strandfeeling mit Bayao am Rhein

10. Juni 2011

geknipst


Mein neues vélo. Ein Geschenk. Hier nur ein Close-Up, demnächst aber ein Bild vom gesamten Fahrrad. Man sollte doch das hübsche Gold des Rahmens sehen. shot with Contaflex.

9. Juni 2011

geknipst








Ringstube Mainz, shot with contaflex

8. Juni 2011

hair






ein Versuch


7. Juni 2011

gelebt



Mein neues Journal wird bemalt, bekritzelt und bearbeitet.


6. Juni 2011

gelesen: La rue Daguerre

La rue Daguerre

Julien habite 10, rue Daguerre.
Isabelle et Julie aussi.

A côté, il y a un café avec une terrasse.
Il s'appelle "Le Daguerre".
Dans la rue Daguerre, il y a des immeubles, des hôtels, des cafés et des restaurants. Il y a aussi des magasins: par exemple, une parfumerie, une poissonnerie, des boucheries, des épiceries et des boulangeries.


Découvertes 1, Série bleue
Leçon 3



Mein altes Französisch-Buch ist wieder aufgetaucht und ich frische mein erst eben aufgefrischtes Französisch nocheinmal auf... Nachdem sich in der ersten Leçon Familie Rigot vorstellt und in der zweiten Freundschaften geschlossen werden, erhält man in der dritten Leçon ein wenig Stadtkunde: Die Rue Daguerre, in die Familie Rigot gezogen ist, ist voller toller Orte. Es gibt ein Café mit einer Terasse, Hotels, Restaurants, Bäckereien, eine Parfümerie, ein Fischladen und ein Lebensmittelgeschäft! W O W. haha. So richtig spannend schien mir diese Straße nicht, als ich im letzten Jahr vorbeifuhr, doch behalte ich mir die Info aus dem Französisch-Buch im Hinterkopf. Wer weiß, vielleicht komme ich in den zehn Tagen in Paris doch mal so weit südlich bis zur Tour Montparnasse (letztes Jahr lebten wir sogar fast nebenan). Und dann weiß ich ja, wo ich kurz einkehre: Im Café mit der Terasse, das "Le Daguerre" heißt.

4. Juni 2011

2. Juni 2011

Paris. Cityguide. Linkliste.



Es gibt im Netz unzählige Paris Cityguides. In den letzten Tagen habe ich viel recherchiert und möchte nun hier in einigen Teilen meine liebsten Links vorstellen und mit euch teilen.


Eleonore Bridge ist eine französische Modebloggerin, die vielen bekannt sein mag. Nicht nur ihr Stil ist bemerkenswert, sondern auch ihr liebevoll zusammengestellter Paris Cityguide. In den Kategorien "Boutiques", "Restaurants" und "Hotels" findet man aussagekräftige Fotos sowie ausführliche Beschreibungen der Locations. (Nicht zu missachten sind außerdem ihre weiteren Cityguides.)

Do it in Paris ist eine Homepage voller Adressen und den hübschesten Illustrationen. Spannend sind zum Beispiel die Kategorien "Un quartier, un shopping" oder "do it this weekend", in denen man zahlreiche Ideen erhält, um sein Geld loszuwerden.

Der Stadtführer Paris von designsponge ist sehr ausführlich und umfangreich. Er schneidet Themen wie Museen, Galerien, Shopping, Bookstores, Restaurants oder Verkehrsmittel an. (Auch hier möchte ich auf die enorm vielen weiteren Städteguides hinweisen!)

Auf My little Paris stößt man teilweise auf touristen-untypische Adressen und das zeichnet diese Homepage wohl auch aus. Wie wär's, in einem Pool über den Dächern von Paris zu schwimmen oder einen Cocktail nach dir zu benennen?

Heike bereist die Welt und sammelt Rezepte für ihr Buch. Zehn Tage war sie in Paris und zeigt nun ihre Highlights. Vieles ist bekannt, doch sind mir auch ein paar neue Adressen und Ideen aufgefallen.

Die Bloggerin Anne hat sich ganz der französischen Hauptstadt gewidmet und schreibt fast täglich über alles Wissenwerte bezüglich Paris und das Reisen. Gelacht habe ich über ihre Artikel der Rubrik "Visiting Paris/Living in Paris". Sie beschreibt zum Beispiel, wie man am sinnvollsten seinen Koffer packt: "Wear black. If you wear color it will scream TOURIST! Ok, you may be able to get away with navy blue, brown, and possibly one red item..." Interessant ist auch "Paris by Season".

1. Juni 2011

geklickt




Diese beiden Fotos beschäftigen mich schon seit Tagen. Beide sind so perfekt. Nicht nur die Umgebung, dieses wunderschöne Auto und das hübsche Café, sondern vor allem die Outfits gefallen mir gut. Schwarze Oxfords und Tasche zu senffarbenem Faltenrock, orangefarbener Kapuzenjacke und goldener Brosche. Was für eine Kombination! Und auf der anderen Seite wieder Oxfords, die mit einer Schulledertasche, bunten Strümpfen, Punktleggings oder -strumpfhose, einem roten Blazer, Skandinavienschal und schwarzem Hut kombiniert wurde.

Die Fotos geben mir Motivation, meine Klamotten noch einmal durcheinander zu wirbeln und neue Kombinationen auszuprobieren. Und wenn mir das nicht gelingt, seit langer Zeit mal wieder einkaufen zu gehen...