den Augenblick erkennen, den Moment erleben

31. Mai 2011

je cherche...



In Paris ein Appartment, ein Zimmer oder eine WG (frz. une colocation, Abk. colo) zu finden, ist gar nicht so einfach. Besonders, wenn man im Zentrum wohnen möchte und nur einen kurzen Zeitraum zur Verfügung hat.

Zuerst suchte ich nach einer WG (schnellerer Kontakt zu Franzosen) oder ein Hostel (günstig), doch entschied ich mich dagegen. Die wenigsten bezahlbaren WG-Zimmer lagen im Zentrum und im Ausland bin ich gegenüber Hostels relativ skeptisch, da ich die Kameras und den Laptop mitnehme.

Nach einer ca. 15-stündigen Suche im Internet, bin ich auf das perfekte Studio gestoßen. Ich musste mir aber vorerst alle Homepages raussuchen, die Wohnungen vermitteln. Deshalb möchte ich hier alle Seiten aufführen, die mir gut weitergeholfen haben.



http://www.appartager.com
Diese Seite hat mir vom Aufbau und vom Angebot am besten gefallen. Auch hier sollte man sich anmelden, um eine bessere Übersicht zu erhalten. Und auf Französisch ist diese Homepage auch. Man sucht nach Rubrik oder gibt eine Anzeige auf. Die Mailbox ist hilfreich und vereinfacht den gesamten Ablauf.


http://www.homelidays.com
Hier findet man keine WGs, sondern Wohnungen, Studios, Häusern, usw. Die Seite ist auf Deutsch. Auch diese Seite gefällt mir sehr gut. Gerade wenn man zu zweit reist, wird man schnell fündig.


http://www.colocforum.net
ein Forum, das regelmäßig besucht wird. Auch hier muss man in der Kategorie Paris suchen. Es gibt Demandes und Offres. Man muss sich anmelden und alles läuft auf Französisch. Mein Demande wurde relativ fix per Email beantwortet.


http://www.colocation.fr
Ist das französische Pendant zu wg-gesucht. Wohnungsanzeigen aufgeben oder suchen.


http://forum.de-fra.com
Ist ein Forum der "Deutsche in Frankreich" Seite. Man muss sich anmelden und kann im Forum "Wohnungsmarkt" eine Annonce aufgeben. Die Seite wird jedoch nicht häufig besucht. Ein Versuch ist es dennoch wert. Abgesehen vom Wohnungsmarkt kann man hier Arbeitsstellen suchen und "hilfreiche Tipps und praktische Infos" erhalten. So steht es jedenfalls auf der Homepage.


http://ma-colocation.com
WG nach Arrondissement suchen, Anmeldung ist erforderlich. Die Homepage ist auf Französisch.


http://www.maisondesmines.com/
Das Maison des Mines ist ein Jugendhostel. Es ist relativ günstig und super gelegen. Es war meine erste Wahl, nur dann leider ausgebucht.


http://www.facebook.com/?ref=home#!/group.php?gid=49274888020
Ist die Groupe Franco-Allemand de Paris. Hier gibt es zum Einen die Möglichkeit, Tandempartner und Minijobs zu finden, und außerdem eine Wohnungsanzeige aufzugeben. Ich erhielt ziemlich schnell ein Angebot per Nachricht.


http://www.studenten-wg.de und http://www.wg-gesucht.de sind relativ gut bekannt. Einfach Paris und den benötigen Zeitraum auswählen.


Witzigerweise habe ich trotz der vielen Anmeldungen auf französischen Homepages, mein Studio auf studenten-wg.de gefunden.

30. Mai 2011

j'arriiiiiiiiiiiive





Woah! Seit letzter Woche steht es fest. Ich fahre in meinen Sommerferien für 10 Tage nach Paris. 10 Tage meine Sprachkenntnisse intensivieren, fotografieren, lesen, Kaffee trinken, das Leben genießen. Die Schlüssel für mein Studio habe ich nun bekommen und mit meinem Paris-Führer aus den 70ern bin ich bestens für den 3. Trip ausgestattet :)



"Paris faszinierte mich schon als Student derart, dass ich keine Gelegenheit versäumte, es immer und immer wieder zu besuchen, um seine - allerdings unerschöpflicher - Vielseitigkeit zu ergründen.
...
Das einzigartige Erlebnis Paris kann und will ich niemanden vorwegnehmen."

Walter Staehelin, Basel, Januar 1973

28. Mai 2011

gelebt

Meine Woche, mit dem Handy fotografiert.

wunderschöne Sonnenuntergänge, die das Zimmer in tolle Farben tauchen


gemalt

Foto-App ausprobiert

gebacken

in der Nachbarschaft entdeckt

viel Cappuccino getrunken und geplant


27. Mai 2011

gehaust





Seit Wochen beschäftige ich mich mit Häusern, deren Fassaden und ihrer Wirkung und sammel Bilder auf meinem Tumblr, da fällt mir ein Buch meines Mannes in die Hände: 100 Bilder von Gerhard Richter. Und er hat sich natürlich, wie mit allem anderen, auch mit Häusern beschäftigt. Viel erheblicher damit befasst. Eine kleine Sammlung der Bilder ist auf meinem Tumblr zu finden.



Bilder via


25. Mai 2011

ausgestellt




The New Mainz School. Eine Ausstellung der Kunsthochschule Mainz
26. Mai – 31. Juli 2011

Eröffnung: Mittwoch, 25. Mai 2011, 19 Uhr
mit Heike Aumüller, Anne Berning, Sabine Groß, Ullrich Hellmann, Dieter Kiessling, Anton Kokl, Judith Samen, Harald Schleicher, Thomas Schmidt, Martin Schwenk, Winfried Virnich, alles Dozenten/Professoren der Kunsthochschule Mainz

22. Mai 2011

ausgestellt




shot with Agfa, Atelier Boppstraße

21. Mai 2011

geklickt. Olga Bennett

Und noch eine Entdeckung in dieser Woche. Die Fotografin Olga Bennett aus Melbourne. Ich mag die Portraits und vor Allem ihr Projekt "Environments".







20. Mai 2011

ausgestellt


Vor Kurzem waren wir in Frankfurt und hatten einen "Kunst-Tag". Wir besuchten den Rundgang der Städelschule und anschließend sahen wir die Ausstellung "Die Chronologie der Bilder" im Städel. Ich war so beeindruckt von dieser Ausstellung. Werke aus der Städelsammlung vom 14. bis zum 21. Jahrhundert sind dicht gehängt, der zeitgeschichtliche Kontext ist oben drüber angezeit. Das gefällt mir sehr gut, denn durch diese Zuordnung scheint es mir, ich verstehe das Bild ein bisschen besser.

Das waren die ersten Fotos, dich ich mit der Contaflex in relativ dunklen Räumen geschossen habe. So hatte ich es noch nicht ganz mit den Einstellungen raus und die Bilder wurden ziemlich dunkel. Der nächste Film ist besser geworden. Ich lerne so viel durch diese Kamera und das macht Spaß. Die kleinen Fortschritte... :)

Zum Schluss versuche ich mich ein bisschen in Französisch.


Nous sommes allés au Städel à Francfourt. J'aime beaucoup l'exposition. Une exposition de l'histoire de l'art. Malheuresment j'ai pris des mises au point fausses et les images sont un peu foncées.

deux fois. Adam et Eve

Francis Bacon

Gerhard Richter





19. Mai 2011

geklickt

In den letzten Tagen verkrieche ich mich, verstecke mich vor den Blütenpollen und verbringe sehr viel Zeit an meinem Schreibtisch in meinem düsteren Wohnzimmer. Ich habe viel für die Klausuren gelernt, unendlich viele Folgen geschaut, etwas gemalt, den Sommer geplant, einen Film vollgeknipst und ausnahmsweise sogar mal gebacken. Aber vor Allem viel geklickt.

Ein wirklicher Gewinn für diese etwas düsteren Tage waren drei Homepages, auf die ich gestoßen bin. Inspiration pur und neue Motivation für die kommenden Tage.


Ein Magazin über Orte







17. Mai 2011

[to abandon]

16. Mai 2011

geknipst



So langsam habe ich es raus, welche Einstellungen wann bei der Contaflex am sinnvollsten sind. Und es macht Spaß.

15. Mai 2011

Cappuccino Pause


shot with Contaflex
kurze Cappuccino Pause von der Lernphase, in der Annabatterie

14. Mai 2011

zitiert

Eine Generation zieht sich online aus, manchmal wortwörtlich, manchmal, indem sie ihre Gefühle und Gedanken, ihren Alltag und ihr Familienleben offen präsentiert - die mediale Distanz lässt auch bisher gültige Schamgrenzen fallen. Der "gläserne Mensch", in der Vergangenheit für viele eine Schreckensvision, wird zunehmend zur Realität - für manche gar zum erstrebenswerten Ideal.

Frank Hornig: Ein bunter, chaotischer Marktplatz, Spiegel special, Heft 3, 2007

einfach mal notiert, aus dem Deutschunterricht

geknipst




Deutsche Reichsbahn am Mainzer Bahnhof

shot with Contaflex

8. Mai 2011

Nachmieter gesucht


Vor genau einem Jahr machten wir uns auf dem Weg von Aschaffenburg in die Stadt, die zukünftig unsere neue Heimat sein sollte, Mainz. Im Internet hatten wir ein superschönes, neu renoviertes, kleines Loft im Bleichenviertel gefunden und freuten uns riesig, dass vielleicht ein Traum wahr werden könnte. Wie begeistert wir waren, als wir die hellen Räume sahen. Doch kamen wir genau eine Stunde zu spät und das Loft war schon vermmietet. Um die Zeit zu unserem nächsten Termin zu überbrücken, kauften wir die Rhein-Main-Presse und lasen den Immobilienteil, während es draußen regnete und die Stadt einfach nur grau und düster aussah. Wir riefen einige Nummern an und vereinbarten einen weiteren Termin. Genau diese Wohnung ist nun unser Heim.

Eine lange Geschichte, eigentlich eine unnötige Erzählung, doch ein Teil eines spannendes Jahres, in dem ich viel gelernt, entdeckt und gesehen habe. Und deshalb denke ich gerne an den Tag zurück.


7. Mai 2011

gelesen. max frisch und die architektur

Max Frisch war nicht nur ein herausragender Schriftsteller, sondern arbeitete eine Zeit lang - bis er sich sicher war, er könne vom Schriftsteller-sein leben - als Architekt. Diese Arbeit beeinflusste ihn natürlich. "Der Laie und die Architektur", ein Feature, das am 22.10.1954 im Hessischen Rundfunk ausgestrahlt wurde sowie eine erst vor kurzem erschienene, bearbeitete Polemik über "die damals aktuelle Architekturproduktion" zeigen sein Denken über die Architektur und liefern mir momentan Denkstoff.

Hier zwei Auszüge aus dem Tagesanzeiger


Die Fassade ist keine Verkleidung, keine Larve, keine Faxe, sondern sie macht einsichtig; das Gebäude verbirgt sich nicht hinter der Fassade, sondern die Fassade macht das Gebäude sozusagen offenkundig. Oder sagen wir: lesbar. Das verstehe ich unter Architektur, gleichgültig, in welcher Stilepoche.

[...]

Wo die Schönheit eines Gebäudes sich nicht mehr aus der Transparenz ergibt, muss sie als Ornament aufgesetzt werden, als beliebiges Ornament, als Coiffure. Die Formen, da sie eben beliebig und nichtssagend sind, müssen verblüffen. Das ist ein Merkmal der Postmoderne: Sie verschleiert, sie täuscht vor und braucht das Verblüffende, um nicht haftbar zu werden. Das Verblüffende ist für jede Mode unerlässlich; der Stil, im Gegensatz zur Mode, verblüfft nicht, sondern überzeugt. Die Postmoderne ist kein Stil, sie bringt nicht zur sinnlichen Erscheinung, was gesellschaftlich der FalI ist, und versucht es nicht einmal, im Gegenteil, sie verziert eine Gesellschaft, die sich selbst nicht erkennen will, und ist politisch, ohne es wissen zu wollen: als Bauweise einer Epoche der Anti-Aufklärung.



Mies van der Rohe, Pavillon, Barcelona

ausgegangen

Einige Veranstaltungen an diesem Wochenende, sehenswert und besuchenswert.

07.05.2011
Charity Showroom Reloaded
Der Charity Showroom ist vor zwei Jahren als Initiative junger Kreativer entstanden, um soziales Engagement zu zeigen. Dieses Jahr wird über das Thema Leukämie und Knochenmarkspenden aufgeklärt. Lifestyleprodukte und Getränke können erworben werden, der Erlös geht an einen guten Freund der Initiatoren. 

07.05.2011
Nacht der Museen in Frankfurt
Tip: Städel

11.05.2011
MMK After Work
19 Uhr

6. Mai 2011

zitiert




"mach nicht zu viel auf remember und memories"


aus einem Brief, erhalten 2006

5. Mai 2011

4. Mai 2011

ausgegangen

shot with contaflex

shot with smartphone



Das Café Flo. Der perfekte Ort in Mannheim. Im Winter und im Sommer.

3. Mai 2011

perfekte Tage



shot with contaflex, at perfect day, Wiesbaden



Die letzten Wochen war super. Gefüllt mit Begegnungen und Ideen, Kultur und Inspiration.

Ausgegangen. Ich war einige Male in Wiesbaden und habe Hinterhöfe entdeckt, lecker gegessen und kaufte einen wunderschönen Ring.
In Mannheim haben wir uns Rotwein und eine Käseplatte bestellt und anschließend im Café nebenan Cappuccino getrunken.
Erinnerungen kamen in Strasbourg wieder hoch. Ich habe einen Film vollgeschossen, Französisch gesprochen und den Tag unheimlich genossen.
Die Feiertage brachten mich mit den Familien wieder zusammen. Meine Eltern  Eltern zum Grillen am Winterhafen. Wie jung wir uns (sie sich) doch fühlten. Das traditionelle Spargel-Essen gab es dann bei den Schwiegereltern.
Kulinarisch war alles dabei. Ich sollte bald Café-Testerin werden. Das Café awake, das Bocado, die Annabatterie, das Nirgendwo, das Café Paris, das perfect day, Nelly's Frühstückslust, das Dulce, das Café Flo, das dolceamaro, das moloko, usw. wurden besucht. Wow, sind wir viel Geld losgeworden...
Geschaut habe ich Ocean's 11,12 und 13, How I met your mother und Mad Men.
Gefreut habe ich mich darüber, dass sich die Klasse motivieren konnte, gemeinsam zu grillen. Es war toll. Ein richtiges Barbecue mit Frisbey, Kartenspielen, Gesprächen, Chillen und allem anderen. Nur dass wir eigentlich nicht wirklich gegrillt haben. haha
Gefreut habe ich mich auch über den Besuch zwei toller Freundinnen mit ihren Kleinen. Einen ganzen Tag lang war ich Tante Betti.
Geärgert habe ich mich über den Blütenstaub, der meine Augen jucken und meine Nase laufen lässt.
Viel geklickt wurde hier und hier.
Ich habe meinen Entschluss durchgesetzt und mein Maxi-Kleid sowie mein Maxi-Rock wieder getragen. Wiederholung garantiert. Ich liebe es. Vor allem habe ich erkannt, dass ich nicht immer auf eine passende Situation warten muss. Einfach anziehen.
Pläne wurden gemacht und teilweise wieder verworfen. Wir waren viel unterwegs, sind aber doch nicht nach München gefahren. Die Sommertage sind noch in Planung.
Ganz besonders gefallen hat mir der Tag in Frankfurt. Neben gutem Essen und einer kleiner Bummel-Tour habe ich so viel Input bekommen. Der Rundgang der Städelschule war sehr interessant. Und ich bin so beeindruckt von der aktuellen Ausstellung im Städel.
Was ich geknipst, gedacht und mich gefragt habe, konntet ihr teilweise auf tumblr und hier verfolgen.

So, jetzt wisst ihr über mein Leben Bescheid ;-) perfekte Tage.

myself


shot with contaflex

2. Mai 2011

Pause



Pausieren, Abstand gewinnen und vorankommen, sich mit dir vollkommen fühlen, glücklich sein.


Edit. Und was so wichtig war, verlierte an Bedeutung.

he



he
shot with contaflex

1. Mai 2011

Strasbourg analog


Yeah, meine Contaflex ist wieder einsatzfähig und die ersten zwei Filme sind schon entwickelt! An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an alle, die mich nach meiner Suchanzeige mit Tips und Adressen versorgt haben. Der entscheidende Hinweis kam von Julie.
Hier also schon einmal drei Fotos. An den Einstellungen muss ich noch arbeiten. Viele Fotos sind verwackelt und, wie hier zu sehen, zu hell. Aber ich bin hochmotiviert und freue mich so sehr, wieder meine Umgebung mit dieser wunderbaren Kamera festhalten zu können.