den Augenblick erkennen, den Moment erleben

31. Dezember 2010

das vergangene Jahr



das vergangene Jahr
Beim Aufräumen der Kisten sind mir meine alten Hefte und Kalender in die Hände gefallen. Man erlebt so vieles. Und jede Begebenheit, jeder Moment, den ich erlebte und den ich noch erlebe, macht mich zu der Person, die ich bin.
Das Jahr 2010 war ein gutes Jahr für mich. Ich habe eine der wichtigsten Entscheidungen getroffen und befinde mich in einer komplett anderen Lebenssituation. Und das tatsächlich schon einige Monate! Ich lebe unheimlich gerne in Mainz, in unserer Mini-Wohnung in der Nähe vom Bahnhof, ich gehe gerne zur Schule und ich freue mich über jede neue Bekannt- und Freundschaft, die ich hier gemacht habe.
Soo viele Dinge habe ich erlebt. Wir waren in Berlin, Madrid, Lyon, Zürich, Paris und Hamburg. Überall haben wir so viele Eindrücke gesammelt. Und so viel Kunst gesehen. So viele hübsche Häuser gesehen. So viele wunderbare Restaurants und Cafés entdeckt.
Meine Liebe zu Französisch ist wieder neu entflammt, ich habe gelernt, dass Freundschaften zu pflegen doch komplizierter ist, als man denkt. Mir ist bewusst geworden, dass ich nur die Richtung meines Werdegangs andeuten kann, aber das noch so viele Begegnungen mich zu meinem Berufsziel (oder - ziele) führen werden. Das Wort Zuhause hat eine ganz neue Bedeutung für mich bekommen. Und ich habe so viele Denkanstöße und Wünsche in meinem Kopf, dass ich ohne Planer, Kalender und Blöcke nicht zurecht finden würde.
Ich bin sehr gespannt auf das neue Jahr. Ich freue mich auf die neuen Erfahrungen und Freundschaften, die leckeren Kaffees, das Schritt-für-Schritt-Erreichen meiner Ziele, das Weiterkommen und die wundervollen Momente, die auf mich zukommen werden.

Ich wünsche allen ein wunderbares, segensreiches Jahr 2011!

30. Dezember 2010

mh... lecker


Da beschließen wir kurzerhand den Neujahrsabend nun doch zu Hause zu verbringen (mit anschließendem Ausgehen), so muss frau schnell noch nach Rezepten für das Diner in den Weiten des Webs suchen. Oh, wird das gut. Für ein Dessert konnte ich mich noch nicht entscheiden. Denn auf essen und trinken gibt es so leckere Vorschläge, wie zum Beispiel Erdnuss Brioches, Grießflammerie oder Schokoladenküchlein in Portweinsoße. Und vor Allem gefallen mir die Fotos richtig gut.

29. Dezember 2010

living


Oh, die freien Tage tun gut! Man hat Zeit, die Fingernägel mit knatschblauem Nagellack zu lackieren (jaja - soo "freaky", bin ja tatsächlich mal aus meinem Rahmen getreten), zum Ikea zu fahren und jegliche Einrichtungsgegenstände zu kaufen, die seit Monaten notwendig waren. So schön ordentlich ist nun unsere Mini-Küche und der Kistenberg im Schlafzimmer ist verschwunden. Ich habe Zeit, mich mit Freunden zu treffen, sei es in meiner alten Heimat oder hier. Und dann habe ich Spaß mit meinen wunderbaren Weihnachtsgeschenken. :) Auf schnellstem Wege habe ich mein Smartphone synchronisiert, meine neue Contaflex ausprobiert, die ersten Seiten von John le Carrés neustem Werk "Verräter wie wir" gelesen und meine Tasche aus Indien ausgeführt, usw. Nochmal merci an alle.
Und bei allem höre ich Truffaz, versuche der Schoko-Versuchung aus dem Weg zu gehen, trinke Wasser aus der neuen Karaffe und lasse das Jahr Revue passieren. Aber dazu bald mehr.

24. Dezember 2010

Joyeux Noël



Die Zeit geht so schnell rum. Und so kommt es, dass ich momentan selten die Zeit zum Schreiben finde. Ich ließ die Kamera oft zu Hause und das Erlebte ist teilweise noch gar nicht richtig verarbeitet. Doch gerade in diesem Jahr erlebe ich so viel, die Weihnachtszeit war wie noch nie zuvor.

Ich hatte genügend Zeit, mir zu überlegen, was ich wem schenken möchte, konnte stöbern und bummeln und rechzeitig alle Geschenke bersorgen. Obwohl ich kein Fan vom Winter bin, habe ich die Schönheit des Schnees erkennen können, war einige Male auf dem Weihnachtsmarkt und habe Punsch getrunken, habe mich an meinem warmen Wintermantel erfreut und war so häufig mit Freunden Kaffeetrinken.

Besonders Spaß hat mir das Einpacken der Geschenke gemacht. Ich freue mich so sehr, wenn diese in den kommenden Tagen den Eigentümer wechseln.


Ihr Lieben, ich wünsche euch von Herzen ein besinnliches und gutes Weihnachtsfest, Frieden und erholsame Feiertage.

Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen.
aus 2. Petrus

16. Dezember 2010

notiert


Vor lauter Lernerei, Weihnachtsvorbereitungen und dem gestrigen Oper Besuch (Carmen) habe ich ganz vergessen, die Diplomschau der Kommunikations- und Mediendesignstudenten der FH Mainz anzukündigen.
Ich bin schon sehr von dem Plakat begeistert und daher auch sehr gespannt, was mich erwarten wird. Die Filme werden am 18.12. im Capitol gezeigt, alle weiteren Arbeiten bis zum 19.12. im Gutenberg- Museum.

Mein Paris



Letztens entdeckte ich diesen wunderbaren Bildband namens "Mein Paris" mit Bildern von Robert Doisneau. Die schwarz/weiß-Fotos sind so stimmungsvoll. So weit mir bekannt ist, sind die Fotos nicht gestellt, sondern Momentaufnahmen aus dem Alltag. Vielleicht sollten wir die Augen für die Umgebung öffnen, damit wir auch in der Heimatstadt solche Szenen sehen können.










(via www)

13. Dezember 2010

les jours français


les jours français
Angefangen mit dem Buch "Le petit Nicolas". Es ist einfach witzig, wie Nicolas' Klasse ein Klassenfoto machen will und dafür sehr lange braucht. Selten lache ich so sehr, wie bei diesem Buch.
Musik von Truffat und der anhaltende, schlimme Ohrwurm "Alors, on danse".
"Paris, je t'aime" endlich mal geschaut. Was für eine witzige Pantomine-Familie. Und ich liebe die Ausschnitte, die Ansichten der Stadt.
(leider deutsche) Crêpe (auf dem Weihnachtsmarkt) und leckere Croissants zum Frühstück gegessen
im Buchladen ein Buch mit Skizzen von Rodin und Matisse durchgeblättert
Fotografien von Cartier-Bresson und Robert Doisneau gesehen
für die Französisch-Arbeit gelernt
Sartre zu Ende gelesen
wieder an das tolle französische Café in Mannheim gedacht
und die Fotos vom Paris-Urlaub wieder einmal durchgeschaut


In den letzten Tagen habe ich unabsichtlich so viele Dinge gemacht, die mit Frankreich in Verbindung stehen. Ich habe eine ständige Sehnsucht nach Frankreich. Nicht krampfhaft und verzweifelt. Aber dennoch immer leicht präsent. Hätte ich die Möglichkeit, würde ich jederzeit nach Frankreich fahren - in Straßbourg, Lyon oder Paris schlendern, in Cafés sitzen und lesen. Ich bin zufrieden mit meinem Wohnort. Auch hier kann ich schlendern, Kaffee trinken und lesen. Und auch hier mache ich das. Ich weiß nicht, was es genau ist, das mich so stark dorthin zieht. Wie kann man dieses unglaubliche Gefühl beschreiben? Jede Stadt hat "es", eine Aura, die sich schwer definieren lässt. Paris kann nicht nur auf "die Stadt der Liebe" reduziert werden. So viel mehr Empfindungen erlebt man dort... Und andere haben diese besonderen Empfindungen in einer anderen Stadt. Berlin ist ja schon jahrelang das Mekka für junge Kreative. Wie dem auch sei, besonders faszinieren mich die Pariser Hausfassaden. Und bin mir damit über eine Facette des besonderen Gefühls in Frankreich bewusst geworden. 


Und ja, ich habe ein neues Spielzeug, mit dem ich endlich Collagen mit vielen, vielen Bildern erstellen kann.

12. Dezember 2010

Suppe ist super



Frankfurt ist unpersönlich, sagt man. Bisher habe ich diese Erfahrung nicht gemacht, viel mehr habe ich nette Leute kennengelernt und viele kleine gemütliche Orte entdeckt.
Wie zum Beispiel die Suppenküche Souper in der Weißadlergasse. Die Besitzerin Dani bereitet leckere Suppen und die besten Paninis, die ich seit Langem gegessen habe, zu. Die Theke und die Regale sind mit allerlei Büchern und Töpfen gefüllt. So weit es das Wetter zulässt, sitzt man draußen auf Vintagemöbeln uns genießt das Essen.

Gleich nebenan betreibt die Dani das theplacetobe - einen Ort, an dem man sich dann abends aufhält. Hier schlürft man das Cocktails zu lauter Musik :)











10. Dezember 2010

how it works


red cashmir loop scarve, cos
Self-shot with my brother´s old Agfa. I wanted to try, how the camera works. I hope to get an own oldie soon...

9. Dezember 2010

wishlist

sources unknown


some things of my wishlist
so many books - in german or french, green tea, a vintage camera, a trip to paris, soap made of olives, a smartphone, the travel bool of moleskine, apartamento magazine, a standard lamp, a dress of anthropologie, a fedora, arena copenhagen earrings, ticket for some tickets for the theatre

8. Dezember 2010

l'automne à mayence

Draußen gab es sprechende Straßen, mit bekannten Farben und Gerüchen.
Sartre, Der Ekel







shot with Agfa Silette Pronto

4. Dezember 2010

3. Dezember 2010

gelebt


Diese Woche ist gut. Schulisch wie auch gedanklich schreite ich voran, bezwinge die nächste Hürde und erreiche die Etappen. Und das macht mich glücklich.
Es ist so ein gutes Gefühl, sich an seinem Platz wohlzufühlen, auch wenn man den Mann nicht sieht,  Hausarbeiten zu erledigen sind, man vergessen hat, Wasser einzukaufen, man ausgehen will, aber nicht weiß, mit wem, da alle unterwegs sind, der langersehnte Skype-Termin mit der Liebsten nicht geklappt hat, man ständig auf dem Eis ausrutscht und man unbedingt den Arzttermin machen müsste.
Aber es gibt so viele gute Dinge im Leben. Die wunderbare Stadt, der Weihnachtsmarkt mit dem herrlichen Sternenhimmel und den leckeren Gerüchen, dass man endlich einen weiteren Hut gefunden hat, seine Klasse toll findet, kreativ war, Zeit zum Lesen hatte und dass im Ofen gerade eine Bomben-Pizza auf mich wartet.
Hier also in Kürze ein Überblick über die Woche.

gelebt: auf dem Weihnachtsmarkt Kinderpunsch getrunken
geliebt: das Leben, die analogen Fotos von Lyon im April
nachgedacht: über das Zuhause
gefragt: warum verhalten sich Menschen manchmal so eigenartig?
gemacht: Vögel und Luftballons gemalt
geklickt: die Paris Fotos von spiegeleule
gehört: Weihnachtslieder, auch wenn ich die gar nicht mag...
gefreut: spontan einer Mini-Aufführung des Ballettensembles vom Mainzer Theater beigewohnt
geärgert: Skype-Termin verschlafen
getrunken: Kinderpunsch
gegessen: jetzt gleich die Bomben-Pizza
ausgegangen: mit der coolsten Klasse ever ins schon schön, Bücherlesen im Lomo
gelesen: "Zu Hause", Sensor Magazin
geplant: Weihnachtsgeschenke kaufen,
geshopt: Hut, Armband, Bluse, Bücher
gesehen: die Ausstellung "km 500 3" in der Kunsthalle Mainz

das Antiquariat, hier habe ich diese Woche zwei Bücher gekauft, so eine tolle Atmospähre
im Lomo, an jedem Tisch liegen Bücher aus und es gibt zahlreiche Bücherregale, ein perfekter Ort zum Lesen
Fundstücke
Karte vom Liebsten

1. Dezember 2010

notiert: Designachtsmarkt


Das Pengland, kreative Schmiede von Mainz, veranstaltet am 18.12.2010 den Designachtsmarkt, der in den Räumen des Penglands stattfindet. Zu kaufen gibt es allerlei Selbstgemachtes. Ich bin gespannt, was wir sehen werden.