den Augenblick erkennen, den Moment erleben

27. September 2010

besucht: not in fashion


Eine großartige Ausstellungseröffnung von "not in fashion" fand am Freitagabend im MMK Frankfurt statt. Solche Menschenmassen habe ich bis dato hier noch nicht erlebt. Demzufolge war die Sicht auf die Kunstwerke oft durch andere Besucher versperrt. Aber um bei einem Glas Sekt einen ersten Eindruck auf die gesamte Ausstellung zu bekommen und dabei in illustrer Gesellschaft zu verkehren, ist ja auch ein gutes Abendprogramm.
Nichtsdestoweniger muss man wohl ein weiteres Mal diese Ausstellung besuchen, um die über 500 Werke ausführlich entdecken zu können. Einen kleinen Einblick möchte ich dennoch geben.

Wider meiner Erwartung war ich von den Bildern der gleichzeitig stattfindenden Ausstellung "The Lucid Evidence" mehr angetan als von den Fotografien von "not in fashion". Das lag wahrscheinlich größtenteils an den erheblichen Anteil an "kunstvollem, too much porn". Aber blicken wir mal zu den von mir besser verstandenen Kunstwerken. Die Reportagenfotos aus diversen Kriegen von Barbara Klemm berührten mich sehr, Stefan Exler fotografierte häusliche Situationen mit einer an der Decke befestigten Kamera, die jegliche Unordnung zeigten, Ryuji Miyamoto hielt auf seiner Kamera die Stadt Kobe nach einem Erdbeben 1995 fest.
Corinne Day fotografierte die natürliche, junge und bezaubernde Kate Moss, Streestyle aus den 90ern knipste Jason Evans, eine Bildercollage von Mark Borthwick füllte einen ganzen Raum.

Aber wie immer empfehle ich, sich selbst ein Bild davon zu machen. Mich würde auch eure Meinung dazu interessieren.




Die Fotografien von Tobias Zielony gefallen mir sehr. Meistens sieht man in seinen Bildern Szenen von "herumlungernden Jugendlichen, die ihren Platz in der Gesellschaft nicht gefunden haben", Menschen in ihren Alltagssituationen. Die 2009 enstandene Serie "Vele" zeigt heruntergekommene Gebäude aus Neapel. "Le Vele die Scampia" ist eine Wohnsiedlung, die in den 70er Jahren von Francesco di Salco entworden wurde. Nun ist es eines der größten Drogenumschlagplätze der Mafia.

Günther Förg








à la vôtre



Liebe Freunde, ich möchte eine französische Tradition adaptieren und wähle einfach mal dieses Medium, um meine Idee weiterzugeben.

In Zukunft möchte ich mich nicht nur auf einen Kaffee, Grüntee oder Eiskaffee treffen, sondern gelegentlich auch zu einem Apéro.

Sollte ich also zu einem Apéro einladen, handelt es sich entweder um ein kurzes Treffen zum Austausch aktuellster Informationen bei ein oder zwei Gläsern oder um ein ewig langes, gemütliches Beisammensein mit Baguette, Oliven und einem Aperitif (es folgt jedoch kein Essen). Vielleicht aber auch, damit man sich auf Französisch unterhält :-) Und natürlich darf das Anstoßen nicht vergessen werden.

À bientôt.

22. September 2010

need it

totally in love with
have to go to Berlin or Paris
and I need some money

21. September 2010

home and heart

Eine vollgepackte Woche liegt hinter mir und ich habe wieder einmal einige Eindrücke gesammelt. Es ist doch interessant, dass man sich für etwas entscheidet, obwohl man nicht ganz genau weiß, was einen erwarten wird, und dann im Nachhinein wirklich zufrieden mit dem eingeschlagenen Weg ist. Ich habe diese Woche wieder einmal gesehen, wie viel Charme in unserem Stadtteil steckt.

..home is where your heart is..











ausgegangen: not in fashion

Da die Ausstellung "not in fashion" erst am Freitag anfängt und ich nur das selbst Gesehene beschreiben kann, möchte ich auf Auszüge des Pressetextes verweisen:

Das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main zeigt, wie Mode unseren Blick auf die Welt verändert. In den 1990er Jahren erfand sich die Modeszene vor allem durch das Medium der Fotografie grundlegend neu. Diese Zeit ist der Ursprung einer neuen Generation, für die Identitätsfindung, Individualismus und ein selbstdefinierter Stil zentrale Bedeutung hatten.

Das Lebensgefühl der damals 20- bis 30-jährigen Kreativen war geprägt von Musik, Subkultur, Intimität und Mode. In den großen Metropolen der Welt, wie London, New York, Tokyo, Berlin oder Paris zelebrierten sie eine neue Körperlichkeit und grenzten sich von der etablierten Kunst-, und Modewelt ab, um einen Gegenentwurf – eine „Counter-Culture“ – vorzuleben. Die aufwendig produzierten Bilder des Prêt-à-porter, der Haute Couture und der mainstream Modemagazine galt es zu überwinden, um „wahres“ Leben und authentische Jugendkultur als Motor für dieses Lebensgefühl zu porträtieren. Die Idee des Schönen wird kollektiv verworfen, Geschlechterdifferenzen und andere gesellschaftliche Konventionen verwischt.

Die Ausstellung im MMK zeigt auf, wie radikal und innovativ diese Generation war und welchen Einfluss sie auf die bildende Kunst bis heute hat. Die vielschichtige Präsentation mit über 200 Werken der Fotografie, Originaldokumentationen und einem umfangreichen Programm mit Live Events verdeutlicht, wie sich die Bereiche Modedesign, Fotografie und Kunst durchdringen und gegenseitig beeinflussen. Zum Ausdruck kommt dies vor allem in Zeitschriften wie dem i-D Magazine, The Face, Six, Visionaire oder Purple.

Mit: Vanessa Beecroft, Walter Van Beirendonck, Bernadette Corporation, BLESS, Mark Borthwick, Ayzit Bostan, Comme des Garcons, Susan Cianciolo, Maria Cornejo, Corinne Day, Anders Edström, Jason Evans, Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin, Helmut Lang, Martin Margiela, M/M (Paris), Cris Moor, Kostas Murkudis, Colier Schorr, Nigel Shafran, Jürgen Teller, Wolfgang Tillmanns, Yohji Yamamoto

Freitag, 25.09.2010, 20.00 Uhr, MMK Frankfurt

cu there

16. September 2010

Nachtrag


Diese Postkarte habe ich letztens in der Galerie&Shop Blotablota mitgenommen. Passend zu dem Thema Kreativität von gestern. Die Karte macht Werbung für das Buch von Frank Berzbach "Kreativität aushalten - Psychologie für Designer".

15. September 2010

gefragt


Kreativität bezeichnet die Fähigkeit neue Problemstellungen durch die Anwendung erworbener Fähigkeiten zu lösen. Der Begriff Kreativität geht auf das lateinische Wort creare zurück, was so viel bedeutet wie „etwas neu schöpfen, etwas erfinden, etwas erzeugen, herstellen“, aber auch die Nebenbedeutung von „auswählen“ hat. (aus Wikipedia)

Kreativität, wird auch als schöpferische Kraft, kreatives Vermögen oder schöpferisches Vermögen bezeichnet. (aus dem Duden)

Fängt "Kreativität" schon im Denken an oder muss man den Gedanken umsetzen, also handeln? Für welche Gebiete ist es anwendbar? Ist man noch "kreativ", wenn man sich Inspirationen suchen muss, die zum Nachdenken anregen? Oder ist es eine Urkraft, aus sich heraus, mit der man schafft. Muss man etwas Neues schaffen, um kreativ zu sein oder das Alte anders umsetzen? Kann es Arbeit sein oder wird es einem "in die Wiege gelegt"? Kann man kreativ werden oder ist man kreativ?

Was bedeutet für euch der Begriff "Kreativität"?

colour up


14. September 2010

orange sunset



one evening in Mainz, looking out of my window
J. M. W. Turner - The Fighting Téméraire tugged to her last Berth to be broken, on detail

men shopping


Jungs, aufgepasst! Am 24.09.2010 lädt COS alle Herren zum Shoppen bei Bier und mit 20% Nachlass ein. cu

11. September 2010

ausgegangen: Nelly´s Frühstückslust


Hier eine weitere Empfehlung für Mainz.
Gestern abend fand in der Nelly´s Frühstückslust, die gelegentlich auch länger als 20 Uhr offen hat, in der Josefsstraße, Mainz ein kleines Konzert von Karlsson statt. Die Band spielt hauptsächlich deutschen akustischen Indie-Pop. Hier geht es zur Myspace Seite. Parallel wurden Bilder aus Argentinien von Andrea Vögeling gezeigt.

Ach ja, zu Essen gibt es bei Nelly´s Frühstückslust leckeres Frühstück (bis nachmittags), hausgemachte Suppen, Baguettes und Salate.




10. September 2010

ausgegangen: Annabatterie


Meinen liebsten Ort zum Verweilen und Kuchen essen habe ich in Mainz schnell gefunden. Am Gartenfeldplatz eröffnete im Juli das nette Café Annabatterie. Hier gibt es leckere Kuchen und Paninis, die Atmosphäre ist entspannt und die Einrichtung im Vintage Stil ein Traum. Aber schaut selbst.

und übrigens [i:t mor keyk]