den Augenblick erkennen, den Moment erleben

17. August 2010

to be continued


Die Gelassenheit, vier Leuten zwei Teller hinzustellen, Besuchern gesprungenes Geschirr zu geben und nur Leitungswasser anzubieten, steht im Kontrast zu meinem Bemühen, eine perfekte Gastgeberin zu sein. Doch als Gast solcher Verhältnisse fühle ich mich jedes Mal wohl. In wie fern wünsche ich mir also, diese Selbstverständlichkeit und Lockerheit zu besitzen bzw. anzueignen, selbst wenn ich jetzt nicht so bin? Kann man sich denn durch die Lebenserfahrung dorthin verändern oder ist man denn einfach spießig oder locker? Wenn man sich nun verändert hat, weil man sich verändern wollte, ist man dann noch die alte Person inklusiver Veränderungen oder bin ich dann eine veränderte Person? Und in wie fern ist Perfektion gut/schlecht?  to be continued (Gespräche des Lebens, dedicated to A and X)

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