den Augenblick erkennen, den Moment erleben

27. Mai 2010

Bauhaus Gartenhaus

1929, 347, Öl und Wasserfarben auf Nesseltuch auf Karton


Das Leben packt und schüttelt mich und raubt erbarmungslos die Stunden.
Zwischen den Fahrten nach Mainz (von meiner Hörbuch-Liebe berichtete ich bereits) und dem Aufsaugen wieder vergessener Formeln, bleibt noch Zeit für Spieleabende, Geburtstagsfeiern, einem "Hausfrauen-Abend", in dem man unliebsame Arbeiten endlich gemeinsam in einer gemütlichen Runde erledigt, das Backen von Zwiebelkuchen und dem Mädchenflohmarkt in ein paar Tagen (und das Ausmisten dafür). Und zwischendurch natürlich planen und to-do Listen abhaken. Ähnlich wie es manchen beim Fensterputzen ergeht, fühle ich mich befreit. Befreit von dem Zwang, alles behalten zu müssen. Ich sortiere aus, werfe Unnötiges weg und behalte Erinnerungen. Endlich wieder eine Zeit der Ordnung. Diese Phase erinnert mich an Paul Klees Gartenhaus.

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