den Augenblick erkennen, den Moment erleben

29. April 2010

the sun on my face


Dieses Bild ist in Lyon entstanden und habe ich hier ja schon einmal gezeigt. Seitdem die Sonne wieder kräftig scheint wird die Sonnenbrille zum wichtigen Alltagsgegenstand oder Accessoire. Das ließ mich an die ewigen Brillen-Kaufversuche der letzten Jahre zurückdenken. Als meine Freundinnen und ich in München Urlaub machten, begaben wir uns alle drei auf die Suche nach einer Sonnebrille, die passte. Der Preis war erstmal egal. Doch nach vielen Probeanläufen in diversen Geschäften, ließ ich das altbekannte Problem bleiben und begnügte mich mit meiner alten überdimensionalen Sonnenbrille (die mir aber wenigstens halbwegs stand, ich hatte jedoch nur diese eine). Die Zeit verging und ich ließ mir nach anfänglichem Zögern vor über einem Jahr ein Pony schneiden. Außer gewissen Problemen mit den liebsten Flechtfrisuren, die ich damals so gern trug, zahlt sich seither das Kürzen, Nachschneiden und tägliche Glätten der Stirnfransen aus. Nicht nur, dass mir jetzt jegliche Brillentypen und -farben stehen; es machte aus mir einen anderen Typen. Warum auch immer, veränderte sich seit dem Zeitpunkt mein Kleidungsstil und steht auch weiterhin in einem Veränderungsprozess. Ich hatte mehr Mut, blickte über meinen schnöden Tellerrand hinaus. Auch wenn ich mich selbst schon als etwas spießig bezeichnen würde, hat sich vielleicht erst das Äußere und dann mit der Zeit mein Denken und der Blick verändert. Manchmal, wenn ich meine Fielmann-Rayban-Sonnenbrille aufsetze, werde daran erinnert, das sie ein Symbol für einen Richtungswechsel in meinem Leben darstellen könnte.

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