den Augenblick erkennen, den Moment erleben

30. April 2010

gebastelt

Meine kreativen Ergüsse der letzten Tage. Ein Freundin ist krank und erhielt eine "Gesundheits-Tüte" voll von Bonbons und Teebeutel. Eine andere Freundin heiratet morgen und bekommt nebst wundervollen Handtüchern von Zara Home diese Karte. In einem Mannheimer Laden kaufte ich eine wunderbare Sammlung an unterschiedlichen Papiersorten, die nun endlich zum Einsatz kommt.

The last days I did handicrafts, made some stamps and gave my ill friend a healthiness-bag with tea and candies. Tomorrow a friend will marry und get some beautiful towels from Zara Home and this gratulation card.

29. April 2010

the sun on my face


Dieses Bild ist in Lyon entstanden und habe ich hier ja schon einmal gezeigt. Seitdem die Sonne wieder kräftig scheint wird die Sonnenbrille zum wichtigen Alltagsgegenstand oder Accessoire. Das ließ mich an die ewigen Brillen-Kaufversuche der letzten Jahre zurückdenken. Als meine Freundinnen und ich in München Urlaub machten, begaben wir uns alle drei auf die Suche nach einer Sonnebrille, die passte. Der Preis war erstmal egal. Doch nach vielen Probeanläufen in diversen Geschäften, ließ ich das altbekannte Problem bleiben und begnügte mich mit meiner alten überdimensionalen Sonnenbrille (die mir aber wenigstens halbwegs stand, ich hatte jedoch nur diese eine). Die Zeit verging und ich ließ mir nach anfänglichem Zögern vor über einem Jahr ein Pony schneiden. Außer gewissen Problemen mit den liebsten Flechtfrisuren, die ich damals so gern trug, zahlt sich seither das Kürzen, Nachschneiden und tägliche Glätten der Stirnfransen aus. Nicht nur, dass mir jetzt jegliche Brillentypen und -farben stehen; es machte aus mir einen anderen Typen. Warum auch immer, veränderte sich seit dem Zeitpunkt mein Kleidungsstil und steht auch weiterhin in einem Veränderungsprozess. Ich hatte mehr Mut, blickte über meinen schnöden Tellerrand hinaus. Auch wenn ich mich selbst schon als etwas spießig bezeichnen würde, hat sich vielleicht erst das Äußere und dann mit der Zeit mein Denken und der Blick verändert. Manchmal, wenn ich meine Fielmann-Rayban-Sonnenbrille aufsetze, werde daran erinnert, das sie ein Symbol für einen Richtungswechsel in meinem Leben darstellen könnte.

over the city



Hoch über Lyon steht die beeindruckende Basilika Notre-Dame de Fourvièr. Das UNESCO-Weltkulturerbe gilt als Wahrzeichen von Lyon und ist von jedem Punkt der Stadt sichtbar. Ich bin sehr beeindruckt von den Mosaikbildern und -mustern im Innenraum. Alles ist vergoldet und in einer stimmigen Farbskala bearbeitet. Total faszinierend ist auch die Eingangsfront. Und von dem Hügel aus hat man eine grandiose Sicht über die Schornsteine der Stadt. Wieder ein Ort der Ruhe. Kurz bevor wir hochfuhren, waren wir noch auf dem Wochenmarkt. Ich war von der riesigen Auswahl an frischen Früchten und Gemüse so erschlagen, dass ich anschließend mit vollgepackten Tüten voller Ananas, eingelegter Oliven, Brot und Tomaten das turbulente Treiben verließ. Und wie herrlich ist dann ein spätes Frühstück mit den eben genannten Lebensmitteln bei toller Sicht und einer strahlenden Sonne. Lebensfreude pur.

The basilica Notre-Dame de Fourvièr is Lyon´s landmark and also Unesco World Cultural Heritage. As this building stands high on a hill, you can see it from every point of the city. The mosaic ornaments are gorgeous. Everything is in gold. Before we went to see basilica, we went to the weekly market. Oh, all the delicious and fresh fruits and vegetables! So we bought so many bags of pineapples, olives, bread and tomatos. How special it is to have a late breakfast with a great view over the city and a shining sun, we noticed on this day.


28. April 2010

absolutistic


Die Königliche Saline in Arc-et-Senans, geplant von Claude-Nicolas Ledoux im Auftrag von König Louis XVI., gebaut von 1775 bis 1779. Ein Ort der Salzgewinnung, der Arbeit und der Widersprüche. Teil der geplanten Idealstadt, die nie gebaut wurde. Zeichen der absolutistischen Herrschaft. Besondere Einblicke erhält man durch das noch nicht veröffentlichte Heft Chaux von HT.

Royal Saltworks at Arc-et-Senans, planned by Claude-Nicolas Ledoux by order of king Louis XVI., built 1775-1779. A place of salt production, of work and of contradictions. Part of a planned ideal city. Symbol of an absolutistic reign.


gespielt: Lullaby



Wenn Frau nicht gerade auf Reisen ist (und nicht arbeitet, online ist und anderen alltäglichen Tätigkeiten nachgeht), plant sie mit vollster Hingabe Treffen, Fahrten und Events. Die Hochzeit einer Freundin steht bevor und deshalb bleiben diese Woche alle unwichtigen Termine liegen und das anstehende Highlight wird fokussiert. Ich spiele zwar keinen Wedding-Planner, bin jedoch in den Programmpunkten involviert. Und so kommt es, dass ich das Lied "Lullaby" kenne, obwohl ich Twilight nicht gesehen habe. Dieses Lied übe ich nun in Endlosschleife hoch und runter - zum Glück auf dem Flügel. Und Freunde treffen sich, üben umgeschriebene Lieder und lernen die Texte auswendig. Zwischendurch bleibt jedoch noch Zeit für die Herstellung eines neuen Stempels. Und für den Ohrwurm, der mir Lullaby beschert.

On saturday I will have to play this song "Lullaby" of the movie Twilight on the wedding of my friend. So I am practising this song the whole day on the grand piano. All the time my friends and I, we are singing and practising songs for this day.

27. April 2010

hoher Frieden

Fährt man von der französischen Autobahn A36 bei Belfort ab, gelangt man, nachdem man einige kleine etwas schmuddelige und dennoch idyllische Dörfer durchquert hat und steile Hügel runter und wieder hochfährt, zu einem Wallfahrtsort. Eine Kapelle mit einem asymmetrischen Grundriss, bestehend aus einer weißen Sichtbetonmauer und bunten Fenstern, konstruiert und erbaut von dem Architekten Le Corbusier. Die Kapelle Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp besteht aus einer Innen- und einer Außenkirche. Der Innenraum ist schlicht eingerichtet. Es gibt außer den typischen Merkmalen einer Kirche (Altar, Sitzbänke, Kanzel, Beichtstühle, usw.) neben der auffallenden Schlichtheit des Gesamten einige Besonderheiten. Auf der Nordseite befinden sich zwei Nebenkapellen in den Türmen, die durch das von oben einfallende Sonnenlicht beleuchtet werden und im Gegensatz zum Hauptschiff in kräftigen Farben getüncht sind. Die Fenster wurden mit behutsamer Schreibschrift mit Auszügen des Ave Maria von Le Corbusier selbst beschriftet. Die emaillierte Haupttür wurde künstlerisch gestaltet und die Kreuze sind, wenn man das so sagen kann, schlicht und elegant. Die besondere Form der Mauern und des Daches sind schwer zu beschreiben, doch auf Abbildungen gut erkennbar. Außen finden 1200 Menschen Platz, um einen Gottesdienst bei zu wohnen. Außerdem befinden sich in der Außenanlage die Glocken und eine Brunnenskulptur. Von diesem Hügel hat man eine tolle Sicht auf die Umgebung und die im Tal liegenden Dörfer. Und es gibt hier einen besonderen Frieden. Stille, in sich gekehrt sein und Frieden.

These photos show the chapel Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp in France. Le Corbusier built it and it stands on a hill, from where you have a great overview over the small villages. It´s a place of piece and silence.


26. April 2010

let the sun shine

Vier Tage Lyon. Vier Tage Sonne, Erholung und Lebensfreude. Besondere Tage mit besonders leckeren Crêpes à la Mirjam, den besten Croissants und Pain au Chocolat vom Boulanger an der Oper, auf der Suche nach dem besten Kaffee, einer bezaubernden Aussicht auf die Schornsteine der Stadt, endlich einem Zara Home Einkauf, zwei Tschaikowski Oper Besuche, unendliche Stunden im Auto und das Besuchen der Königlichen Salinen vn Arc-et-Senans und Ronchamp. Vollgepackte und entspannte Tage.

geklickt: Lyell

Leider weiß ich nicht mehr, wann ich wo auf das New Yorker Label Lyell gestoßen bin. Doch faszinieren mich die Lookbook Bilder seither. Einige Fotos der aktuellen Kollektion, geschossen von Danielle St Laurent, seht ihr hier.

I don´t know, where and when I stumbled over the New Yorker Brand Lyell. But since this time, I am fascinated by this lookbook pictures. You can see a few photos here, shot by Danielle St Laurent.

21. April 2010

funktioniert

Ausschnitte der Ausstellung "Funktion der Zeichnung" im MMK, Frankfurt

20. April 2010

pure silk

Ein kleiner Ausschnitt von einem neuen Kleid. Normalerweise meide ich Kleidungsstücke, dessen Material schwarz-weiß sind. Ich fühle mich gezwungen, keine Farben mehr hinzuzufügen und mich ganz auf diese beiden (Nicht-)farben zu beschränken. Folglich wandern meist einfarbige Stücke in meinen Schrank. Aber als ich dieses Kleid am Freitag im Rock´n Shop im Alten Schlachthof Offenbach in den Händen hielt, waren alle Vorbehalte vergessen. Pure Seide, wenige Volants, ein toller Rückenausschnitt und die perfekte (Knie)Länge sprachen dafür. Jetzt muss das Kleid nur noch zu meiner Mutter, die mir das Kleid anpasst. Ach ja, und das Kleid stammt aus dem italienischen Hause ethic.
Normally I don´t buy any clothes with black/white pattern. But when I hold this dress in my hands at Shop´n Rock, I forgot all my reservations. Pure silk, few flounces, a great neckline on the back and the perfect (knee)length.

19. April 2010

on tour


Ich bin gerne zu Hause, in meinen eigenen vier Wänden, mit dem überschaubaren Chaos, den vielen Kisten voller Erinnerungen und den Leinwänden meines Mannes an der Wand. Und obwohl ich mich zu Hause wohl fühle und dort gerne die Zeit verbringe, brauche ich es, in regelmäßigen Abständen von zu Hause wegzugehen, frei von den häuslichen Verpflichtungen zu sein und gemeinsam mit dem Liebsten oder im schlechteren Fall alleine Städte zu erobern. Aber auch das Beobachten von Menschen und anderen Kulturen sowie einfach das Kaffeetrinken auf den Straßen gehören dazu.

Das Reisen beginnt bei mir eigentlich schon mit der Planung. Wenn entschieden ist, wohin es für wie viel Tage gehen soll und der Urlaub mit den Kollegen abgestimmt ist (was immer sehr gut klappt), dann kann ich mich dem Informieren und Planen widmen. Dank www geht das ja sehr einfach. Die Sehenswürdigkeiten und wichtigsten Punkte werden auf diversen Wikipedia- und Stadthomepages erfahren, der Metroplan wird heruntergeladen, ein Rundgang durch das Museums schon vorab virtuell gemacht, die Bewertungen des Hotels geprüft und auf den Blogs über die Shoppingmöglichkeiten geforscht. Dieser Teil ist zu meinem Hobby geworden. Ich mag es, dass ich schon vorher weiß, was mich erwartet und dann trotzdem nicht enttäuscht werde. Ich mag es, in einer mir unbekannten Stadt halbwegs die Orientierung zu haben und nichts verpassen zu müssen. Und ich mag es, mich so schon vorher auf die Reise einstellen und freuen zu können. Vielleicht ist das der Grund, warum auch in diesem Blog immer mehr Berichte zu den Reisen zu lesen sind. Denn im Nachhinein wird der Trip reflektiert und neu überdacht und die Eindrücke verinnerlicht.

In wenigen Tagen geht es nach Lyon. Wir besuchen Freunde. Und wir waren noch nie in dieser Stadt. Diesmal versuche ich anders zu Reisen. Ohne Vorkenntnisse und ohne Ziele. Mich einfach von den Freunden leiten zu lassen. Doch das fällt mir wirklich nicht leicht. Deshalb habe ich trotzdem schonmal bei Wikipedia nachgeschlagen und einen informativen Guide bei Tendance presqu´île entdeckt. Tips eurerseits sind natürlich auch gewünscht. Besonders freue ich mich auch auf die Zwischenstops auf Hin-und Rückfahrt. Die lange Autofahrt wird in Ronchamp, Arc-et-Senans und Éveux unterbrochen. Jetzt muss ich wohl nur noch mein Französisch wieder aufbessern...

I love travalling around the countries and cities. In a few days we will visit friends in Lyon. If you have some ideas where to go, I would like to know!

Gratwanderung

(Bild: NKV, Ralph Fleck: Alpenstück 5/VI)

Ein Sonntagnachmittag. Freunde und Familien, die am Main picknicken, die Sonne und die Sonnenbrille geben ein gutes Paar ab, Maracuja-Schorle in der Q-Bar und die unerwartet interessante Ausstellung "Gratwanderung!" im Kunstlanding.

Und diese möchte ich für alle weiterempfehlen, die sich in den nächsten zwei Wochen in Aschaffenburg verirren sollten. Bis zum 29.04. zeigt der Neue Kunstverein Aschaffenburg im Kunstlanding Malereien, Zeichnungen und einen Film von Künstlern aus Deutschland und der Schweiz. Der Berg ist das zentrale Thema. Mit dabei: Ulrike Heydenreich, Tilo Schulz, Monika Ruckstuhl, Ralph Fleck, Stefan Rohner, Gerhard Mantz, Leta Peer.

(Ralph Fleck, Matterhorn Nacht II / Ulrike Heydenreich: Panoramaring, Panoramaring Detail)

One Sunday afternoon. friends and families picknicked at the river Main, sun and sunglasses, passion fruit spritzer at Q-Bar and the exhibition "Gratwanderung!" at Kunstlanding. You can see paintings, a film and some drawings of german and swiss artist, who light the topic mountains. Artists: Ulrike Heydenreich, Tilo Schulz, Monika Ruckstuhl, Ralph Fleck, Stefan Rohner, Gerhard Mantz, Leta Peer.

16. April 2010

notiert

Bei so vielen Terminen heute Abend komme ich nun doch in die Bredouille, where to go?! Nicht nur einige Galerien in Frankfurt öffnen ihre Pforten, sondern auch der Alte Schlachthof in Offenbach zum Kollektionsverkauf "Rock´n Shop". Verlockend, nicht wahr? Doch wie so oft im Leben, kann man nicht alles haben. Meine Auswahl ergiebt sich heute von allein. Eingeladen zum späten Abendessen, muss ich sowieso an Offenbach vorbeifahren. Also rock the shop... äh.. Rock´n Shop. 
Ausstellungseröffnungen:

19:00 Voges Gallery
It´s only a papermoon (... over a cardboard sea)
Tracy Nakayama, Troels, Carlsen Abigail Reynolds, Jasper, Krabbé, Michael Pfrommer, Javier Pinon, Philip Guston

18:00 Galerie Brigitte Maurer
to hell with good intentions
Heide Nord, Carsten Tabel, Claas Gutsche, Stefan Stößel

18:00 Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath
Walter Gramatté - Ausgewählte Werke

19:00 Galerie Mühlfeld & Stohrer Thomas
Schriefers Collagen

19:00 Galerie Anita Beckers
Cornelia Renz - pet show

19:00 Galerie Parisa Kind
Martin Neumaier - Der Bismarck-Archipel Komplex
Holger Wüst - Messianismus und historischer Materialismus - Ein Bild als Film

19:00 Galerie Greulich
Casey McKee - Mistakes Were Made



Today you will have so many different opportunities to spend your time near Frankfurt. Many galleries will open their doors this evening and at Alter Schlachthof Offenbach there is this shopping-event: Rock´n Shop.

15. April 2010

eternalised

Im Gegensatz zu anderen Künstlern des 19. Jahrhunderts findet man wenig Informationen über John Singer Sargent (12.01.1856, Florenz - 15.04.1925, London). In Gedenken zum 85. Todestag möchte ich dem amerikanischen Portät-Maler ein paar Zeilen widmen.


Sargent ist mir sympathisch. Es ist bekannt, dass er in seiner Kindheit viel reiste. Studiert hat er in Italien und Deutschland. Geprägt wurde er von Vélazquez und Carolus-Duran. Er war ein Impressionist, der lebensgroße Bildnisse der damaligen Aristokratie malte und Gebäude sowie Landschaften auf der Leinwand verewigte.


Von ihm hängt ein einziges Bild im Prado (bis zum 30.05.2010). Schon von Weitem kann man die Banner erkennen, die an den Außenwänden des Museums befestigt wurden und für das Bild werben.

Compared with other artist oft the 19th century, you can´t find many information about John Singer Sargent (12.01.1856, Florenz - 15.04.1925, London). Today it´s his 85th day of death and I want to dedicate some lines to this american painter of portraits. In his childhood he spent most of his time on journeys. He studied in Italy and Germany. He was characterized by Vélazquez and Carolus-Duran. He was an impressionist, who painted live-sized images of the aristocracy and also who eternalised buildings and landscapes on canvas. You can only see one painting of him at the Prado (until 30.05.2010).

The Daughters of Edward Darley Boit, 1882. Oil on canvas, 221.93 x 222.57cmm. Museum of Fine Arts, Boston. Gift of Mary Louisa Boit, Julia Overing Boit, Jane Hubbard Boit, and Florence D. Boit in memory of their father, Edward Darley Boit

blue-jacket


Seit zwei, drei Wochen beschäftige ich mich ein bisschen eingehender mit dem Marine-Trend. In diesem Frühjahr sind die "Matrosenoufits" einfach ein Must-Have. Bereits mehrere Blogger/innen schrieben darüber und in den Onlineshops findet man eigene Rubriken dafür. Gesichtet wurden zum Beispiel ein Kleid von Filippa K, ein Shirt von Acne, oder Schuhe und Accessoires bei H&M. Die Liste könnte immer weitergehen. Hätte ich in den letzten Wochen meine digitale (mit noch nicht funktionierendem Objektiv) Kamera mitgenommen, könnte ich hier eine Reihe von Bildern hochladen mit Freunden und Bekannten, die diesen Trend perfekt umsetzen.

Einen kleinen Exkurs über Streifen (als Basic für den Marine-Look) habe ich für Insidefruits verfasst. Bitte hier entlang!

Die Jacke in marineblau mit akzentuierten Schultern und goldener Borte habe ich vor einiger Zeit bei Queen´s Wardrobe bestellt. Es ist momentan eines meiner Lieblingsteile.

Since a few week I think about the Marine-Look. Everywhere you can see people in this Must-Have-Outfit. Acne designed a Shirt, Filippa K a dress and H&M sells shoes and accessories. If my camera would work, I would show you some pics of my friends, who wear this trendy clothes.
I wrote a little post about stripes (as basic of the Marine-Look), which was published at Insidefruits. Here you can read it.
This Jacket I ordered some time ago at Queen´s Wardrobe. I love it.

12. April 2010

Burmese_Thong Daeng_Kupferkatze_gelehrige Schönheit

Hermenegildo Anglada Camarasa / La gata rosa (1908) / gesehen im Reina Sofia, Madrid

Madrid VII - Museumslandschaft

Wie ich hier bereits berichtete, hat Madrid eine große Museumslandschaft mit weltbekannten Museen. Uns verschlug es in das Museo del Prado und in das Reina Sofia. Ein Tip, den ich gerne vorher noch loswerden möchte, geht an alle Studenten: Solltet ihr unter 25 Jahre alt und EU-Bürger sein, habt ihr freien Eintritt in diesen beiden Museen!
Das Museo del Prado ist eine Schatzkammer spanischer Meister. Kein Wunder, dass der Ansturm groß war und man einige Stunden anstehen musste. So schlau wie wir waren, stellten wir uns erst am Nachmittag an und warteten deshalb nur einer halbe Stunde. Am späten Abend kommt man sogar kostenlos rein. Die Hallen erinnern stark an den Louvre und es werden hier ebenfalls die alten Meister ausgestellt. Eine Vielzahl an Werken von Goya und Vélazquez finden ihren Platz im Prado, aber auch Werke von de Miranda, López, El Greco, Titian, Dürer, Rubens, usw. und ein Werk von Caravaggio können betrachtet werden.

Das Reina Sofia bietet eine willkommene Abwechslung zu den alten Kunstschätzen, denn das Nationalmuseum bietet in erster Linie einen umfassenden Einblick in die neuere spanische Kunst und zeigenössische Kunst, dh. zum Beispiel Surrealismus, Dadaismus, klassische Moderne, Kubismus. In den hellen Räumen ist eine enorme Picasso-Sammlung untergebracht, unter anderem auch Guernica, weiterhin zahlreiche Werke von Dalí, Juan Gris, González und Miró. Boetti, dessen Werke momentan auch im MMK Frankfurt hängen, hinterlässt seine Spuren im Reina Sofia ebenso wie Antoni, Laffón, Schlemmer usw. Eine Skulptur von Richard Serra befindet sich im Erdgeschoss. Aktuell läuft die Ausstellung "Hindsight" von dem deutschen Künstler Thomas Schütte, die ich weiterempfehlen möchte.
Auch wenn ich in der kommenden Zeit immer wieder einzelne Werke vorstellen werde, die ich in Madrid gesehen habe und die mich beeindruckten, sind Abbildungen auf keinen Fall ein guter Ersatz für eine Livebetrachtung. Die Farben erhalten eine ganz andere Intensivität. Deshalb, solltet ihr nach Madrid kommen, nehmt euch die Zeit und schaut euch diese Werke selbst an.

10. April 2010

Wenn Literatur sich im Netz verfängt

Auf faz.net bin ich heute auf einen interessanten Artikel von Thomas Hettche über die Literatur, ihrem Träger, der Nichtlinearität und Intertextualität sowie dem Zitieren gelesen.

Anbei ein paar Auszüge. Den gesamten Text kann man hier nachlesen.


"Literatur besteht aus Romanen, Sonetten, Erzählungen, Novellen, Oden, kurz: aus Werken, abgeschlossenen, nach bestimmten ästhetischen und inhaltlichen Gesichtspunkten organisierten Gebilden, die eigenen Gesetzmäßigkeiten folgen, nur aus sich selbst heraus verstanden werden und auch auf nichts anderes reduziert werden können."

"Wie jede künstlerische Form ist der Roman ein Schnitt in die Welt, der ein Innen und ein Außen erzeugt, eine Grenze, die insofern etwas Dialektisches hat, als sie gleichermaßen errichtet wie überschritten werden muss."

"...Welchen Grund aber könnte diese Ignoranz der Kritik haben? Hat sie vielleicht etwas damit zu tun, dass Fräulein Hegemann, was ihre Floskeln aus der postmodernen Rhetorik ja nur unzulänglich bemäntelten, Literatur eigentlich gar nicht interessiert, umso mehr aber so eine Art Textproduktion als Lebensteilhabe? Denn dieses Interesse teilten ganz offensichtlich viele, die ihr Buch gefeiert haben, nämlich nicht als Literatur, sondern als eine andere Form literarischer Öffentlichkeit."

"Inzwischen hat die „Zeit“ einen Preis für Netzliteratur ausgelobt und aus Mangel an möglichen Preisträgern wieder eingestellt, hat die Germanistik das Thema entdeckt und Dissertationen und Habilitationen en gros verfasst, Tagungen und Lehrstühle aus- und eingerichtet, saßen unzählige „Netzautoren“ mit ihren „Hypertextprojekten“ auf Podien und in Talkshows. Aber keine Erzählung, kein Roman, kein Twitter-Vers ist entstanden, dessen literarische Halbwertszeit länger gewesen wäre als das Staunen über die medialen Möglichkeiten."

9. April 2010

Madrid VI - ausgegangen

An fünf verschiedenen Orten in Madrid findet man das Restaurant Lateral. Auf einem kleinen Platz in der Calle Fuencarral verbrachten wir hier einige Zeit bei Edelsprudel(!)wasser & Co. mit dem Beobachten der kauflustigen Leute. Da es uns an der Bar und draußen an den Heizpilzen so gut gefiel und uns, obwohl wir gar nicht hungrig waren, das Wasser im Mund zusammenlief, als wir neidisch auf die Teller unserer Nachbarn starrten, beschlossen wir, hier noch einmal zum Tapas-Essen zurückzukommen. Und die Tapas sahen nicht nur super aus, sondern schmeckten auch köstlich. Ebenfalls sind die Speisen sehr ansprechend auf kleinen Tellern angerichtet und die Cocktails in einem stimmigen Verhältnis gemixt. Die Kellner konnten leider nicht Englisch sprechen, gaben uns jedoch eine englische Speisekarte.

Bilder via

Zugegebenermaßen ist das Café&Té keine noble Adresse. Wie bunt zusammengewürfelt bekommt man hier alles von Waffeln bis hin zu Burger und Pasta. Die Burger sind leider nicht zu empfehlen, dafür aber um so mehr die Croissants. Allein in der Calle Goya sichtete ich drei dieser Cafés, aber das an der Ecke zur Calle Vélazquez ist das gemütlichste. Die Atmophäre hat weniger etwas von Fast-Food-Bude als den Charme von einem kleinen Pariser Café mit eng beieinanderstehenden Tischen.

Bild via

Ganz besonders empfehlen möchte ich die Panadería [h]arina an der Plaza de la independencia. Eine Website haben sie leider nicht. Und leider war das Objetiv unserer Kamera an diesem Tag kaputt. Denn das skandinavische Design der Räume, die puristische Einrichtung und die gesamte Helligkeit wollte ich zugern selbst fotografieren. Man bekommt hier leckeres Frühstück mit frisch gebackenen Broten oder etwas Süßes für den Nachmittagskaffee. Übrigens, harina heißt übersetzt Mehl.

Bild via

I´ve got three adresses where to go if you want to drink a coffee or eat something in Madrid. The first one is Lateral. On five different places in Madrid you can find the quite modern looking rooms, but I like the Lateral at Calle Fuencarral best. Our mouths were watering when we saw the delicious tapas. So the next day we sat one more time outside at the little Plaza and relished our meal. The second one is Café&Té. It isn´t a noble loaction, it reminds me of a fast-food-chain. But at Calle Goya at the corner to Calle Vélazquez there is a Café with small tables, which stand close side by side, like some parisienne cafés. And the croissants tasted so well. The last one is a special one, I think. ´[h]arina is a little bakery at Plaza de la Idependencia. Unfortunately my lens of my camera was broken since this day, so that I couldn´t take pictures of this great location with a strong scandinavian look. You can have breakfast here or get some sweeties for your coffee. I like this place so much. By the way, harina means flour.

8. April 2010

springtime


Seit einigen Tagen zählt die Sonne nun wieder als fester Bestandteil unseres Alltags. Der Frühling ist endlich angekommen. Die Natur wird bunter und die Blumen sprießen in die Höhe. Passend dazu wurden mir die Ansteckblumen von A-Zone zur Verfügung gestellt. Diese gibt es in unterschiedlichen Farben, hier zu sehen in pink und grün. Während das Pink sehr auffällt, jedoch nicht neonmäßig aufdringlich wirkt, sondern einen sanften Unterton hat, gefällt mir das Grün besonders gut. Die Ansteckblumen sind schön groß und dienen als perfektes Accessoire für den Frühling.

Since a few days the sun is shining and we know now, it´s springtime! Everywhere are flowers. So, these boutonnières of A-Zone were placed at my disposal. In different colours are they available, here you can see them in pink and green. As the pink one will catch everyone´s eye, the green one delights me. I think, it´s the perfect accessory for springtime!

7. April 2010

Madrid V - Shoppingguide

Wie jede Metropole bietet auch Madrid eine Vielzahl an Einkaufsstraßen mit tollen Geschäften, die zum Bummeln und Shoppen einladen. Einkaufszentren kann ich an dieser Stelle nicht empfehlen, da ich diesen Orten möglichst aus dem Weg gehe.
Beliebte und bekannte Straßen sind die Gran Via, die Calle de Fuencarral, die Calle Goya, die Calle de Claudio Coello und die Calle de Velázquez sowie die kleinen umliegenden Straßen. Da die Gran Via die Hauptstraße Madrids ist, ist hier viel los und man trifft auf viele Touristen. Die Calle de Fuencarral ist eine Nebenstraße der Gran Via und nur für Fußgänger zugänglich. Hier lässt es sich gemütlich bummeln. Ein Geschäft steht neben dem anderen, sodass man schnell von Laden zu Laden kommt. In dieser Straße steht auch ein Einkaufszentrum. Die vielen Seitenstraßen beherben tolle Second Hand Shops und kleine Boutiquen, sowie nette Bars und Lokale. Wenn man nicht zu viel laufen will, lohnt es sich auf jeden Fall, in diese Gegend zu kommen und die Geschäfte abzuklappern. In der Calle Goya sind die Läden zwar auch vorhanden, doch ist diese Straße sehr viel weitläufiger. Höchst gemütlich und angenehm sind die Calle de Claudio Coello und die Calle de Velázquez. Die ewig langen Luxusstraßen liegen in Madrids bestem Stadtteil. Gesichtet wurden Shops von Diane von Fürstenberg oder Jimmy Choo und auch ein Starlet. Wir sind uns noch nicht ganz einig, ob die Frau mit der Sonnenbrille im Café nun Penelopé Cruz war oder nicht.

Es ist ganz klar, dass man (außerhalb der Prachtstraßen) schnell auf die bekannten Modehäuser Zara, Promod und Mango stößt, da sie alle aus Spanien stammen. Ich denke, dazu muss ich nicht viel schreiben.Mir kam es jedoch so vor, als ob der Zara dort günstiger wäre als in Deutschland (die Frühjahrskollektion habe ich mir bisher noch nicht in D angeschaut). Einige bis dato unbekannte Perlen möchte ich nun vorstellen:

Hakei: Man, habe ich mich geärgert, als ich DIE perfekte Tasche fand, eine Nacht drüber schlafen musste und am letzten Tag, an dem Tag, als ich sie kaufen wollte, der Laden aufgrund von Feiertag zu hatte. Jetzt warte ich darauf, dass meine Kollegin im Sommer dorthin fliegt. Also, tolle Taschen aus weichem Leder, Schuhe und ein bisschen Klamotten findet man hier. Bombe! (Calle de Fuencarral, Calle Goya)
Intimissimi: Ein Hoch auf die Unterwäscheläden im Ausland... Hier zu Lande ist die Auswahl ja nicht so groß. (Calle Goya, Calle Claudio Coello)
Isolée:  In diesem Geschäft versteckt sich auf jeder Etage eine andere Abteilung - eine Parfümerie, ein Kleidershop, ein Buchladen, ein Café und eine Feinschmeckerabteilung (Calle Claudio Coello)

Hazel: Ein absoluter Traum - Taschen, Kleider, Accessoires und Schuhe (Calle Claudio Coello)
mint marché (Calle del Conde Duque)
maje: französisches Label, das auch bei Net-a-porter verkauft wird, die Gestaltung des Ladens ist mir besonders aufgefallen (Calle Claudio Coello)

Hope: leider finde ich keinen Link dazu. Einzelne Stücke gefallen mir gut. (Calle Goya)
MISAKO: Davon habe ich bereits gestern berichtet. Taschen, Geldbörsen und Accessoires. Sehr preiswert. Einige Shops in und um Calle Goya, Calle de Fuencarral, Calle Claudio Coello.
oqsho: ist ein Unterwäsche- und Bademodenladen. Sehr fein! (Calle Goya)

Mango: direkt neben unserem Hotel ;) Überall zu finden..
promod: auch überall
Massimo Dutti: ebenfalls überall, in Frankfurt bin ich jedoch bisher nie reingegangen und war jetzt überaus begeistert (zum Bespiel von den Blazern)

Fosco: Schuhladen, eher günstig bzw. billig. (Calle Goya)
women´secret: Unterwäscheladen Nr. 3, momentan auch viele Bikinis (Calle Goya)
Bianco: spanische Kette, vergleichbar mit New Yorker (kein Kommentar mehr)

Zara Home: aah, große Liebe. Und ich war zu unspontan und habe nichts gekauft.. großes Missgeschick. (Calle Claudio Coello)
X: leider kann ich den Namen nicht mehr entziffern. Besonders die Kleider gefielen mir. Starke Empfehlung, hier vorbeizuschauen, da die Einrichtung einmalig ist. (Calle Claudio Coello)
Zadig et Voltaire: französisches Label, über das ich schon ein paar Mal berichtete. Die Hüte sind wunderbar. Und der kleine Sale-Laden nebenan hatte zu. (Calle Claudio Coello)