den Augenblick erkennen, den Moment erleben

30. Januar 2010

Burn Raps and Love Taps

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Das Album, das bei mir seit Wochen am meisten rauf und runter gespielt wird, verdient eine kleine Berichterstattung. Die amerikanische Band Elysian Fields ist mir vor ein paar Monaten irgendwo aufgefallen. Der Name wurde notiert und später gegoogelt.

Elysian Fields bedeutet so viel wie die elysischen Felder, Elysion, gleich Avenue des Champs-Élysées in Paris, gleich "Insel der Seligen" in der griechischen Mythologie. Entrückt wurden die Helden in die Unsterblichkeit, geliebt von den Göttern.

Entrückt wird man auch durch die Lieder von der amerikanischen Band Elysian Fields. Jennifer Charles, Sängerin und Songwriterin, verzaubert mit ihrer rauchig dunklen Stimme, die lasziv ins Mikrophon haucht oder mit Power die Texte raushaut. Gemeinsam mit Oren Bloedow (Gitarre) gründete sie im New York der 90er Jahre die Band, die zunächst nur im Untergrund Erfolg hatte. Jahre sind sie nicht nur in Amerika bekannt, sondern spielen Soundtracks, auf Festivals oder Konzerten.

Die Band, die alles andere als kommerziell ist, experimentiert mit diversen Musikstilen. So hört man rockige oder balladige Klänge, doch bleiben sie stets dem Indie treu. Dennoch werden die Lieder von Melancholie getragen.

Dsa Album "Burn Raps and Love Taps" wurde Jennifers Großmutter gewidmet, die das Titellied schrieb. Es ist vielleicht nicht besonders abwechslungsreich, dennoch hat man nicht das Gefühl, sich zu langweilen.
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