den Augenblick erkennen, den Moment erleben

9. November 2009

gelebt

Ein kleiner großer Kindheitstraum, den ich immer wieder oder immer noch hege, ist, ein eigenes Café zu eröffnen... Da ich leidenschaftlich gerne meinen Kaffee, statt zu Hause mit unserer guten Maschine, unterwegs trinke, bin ich in einigen Städten auf wahre Goldgruben gestoßen und habe natürlich auch viele für mich nicht empfehlbare Cafés gesehen. Ich bin ein großer Fan von "Themen-Lokalen". Oder es muss ein roter Faden erkennbar sein. Ich verbringe auch gerne meine Zeit in einem kleinen Café, in dem der/die Besitzer/in den Kuchen backt oder den Kaffee serviert. Es gibt so viele unterschiedliche und wunderbare Arten, ein Café zu führen...
In Würzburg habe ich am Samstag die Balthazar Tagesbar entdeckt. Da ich selten in Würzburg bin, kann ich nur anhand des Erlebnisses die Art des Cafés beschreiben. Ein Szenelokal ist es nicht, jedoch schien es eine italienische Inbar zu sein. Am frühen Nachmittag um 15 Uhr waren die wenigen Quadratmeter vollgestopft von meist Mittedreißigern, die ihren Kaffee an den Stehtischen oder in den gemütlichen Sesseln weiter hinten tranken oder sich einen ersten Glühwein holten. Im Sommer lässt es sich bestimmt prima draußen sitzen. Wir fanden uns jedoch nach einer kurzen Orientierungsphase am Tresen wieder und aßen wunderbaren Kuchen zu einem leckeren Cappuccino. Hier würde ich gerne an einem einsamen freien Tag ein Buch lesen, einen Kaffee trinken und das süße Leben genießen.

1 Kommentar:

  1. Cafés finde ich auch immer spannend. Als Kaffejunkie lande ich in jeder Stadt früher oder später in einem. Leider gibt es so viele schreckliche. Ich würde mich freuen, wenn du deinen Entdeckungen zukünftig häufiger mit deinen Lesern teilst ;-)

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