den Augenblick erkennen, den Moment erleben

30. November 2009

made with love

Einen Einblick gewährt uns das Mannheimer Label Erika Hendrix in die Frühling-/Sommerkollektion 2010, die ab Februar erhältlich ist. Die warmen Pastellfarben der Oberteile und Kleider stehen in einem wunderbaren Verhältnis zu den romantischen und mit Blumen gemusterten Röcken und Shorts. Die Kollektion mit dem Namen "Baby, you´re the ginchiest" ist verspielt und romantisch und macht in diesen kalten Monaten Lust auf den Frühling. Mit dem Slogan "Weg von der Massenware - Hin zur Einzigartigkeit" designt und fertigt Erika Bates die limitierten Kollektionen in ihrem Atelier in Mannheim. Jedes Teil ist handgefertigt und somit ein Unikat. Die aus Naturstoffen hergestellten Produkte sind in den Größen XS-L erhältlich. Und die Preise sind sehr bemerkenswert: zwischen 40 € und 120 € kann man die Kleidungsstücke und Accessoires im Onlineshop und bei DaWanda erwerben.
Bilder via Erika Hendrix

walk without noise

Gefunden hat das Buch mein Liebster in der Bahn. Die Sonderausgabe von "Alles ist erleuchtet" von Jonathan Safran Foer mit der oben zu sehenden Widmung war in den letzten Wochen mein ständiger Begleiter. Ich habe einige Stunden mit diesem wunderbaren Erstlingswerk verbracht und konnte immer wieder in eine recht konfuse Welt eintauchen.

Über den Inhalt möchte ich nicht viel schreiben. Die Inhaltsangabe findet man schnell im Internet und die Spannung soll ja noch aufrecht erhalten werden. Mich fasziniert die Schreibweise von Jonathan Safran Foer und die komplexe Erzählstruktur des Buches.

Man nähert sich der Geschichte von mehreren Ebenen: Alex verfasst Briefe an Jonathan und berichtet über das Abenteuer der gemeinsamen Suche nach Augustine. Im Verlauf merkt man, wie die Begeisterung von dem selbstbewussten Alex für den Amerikaner Jonathan, den "Helden", immer mehr nachlässt und er skeptischer über das Handeln und Schreiben von Jonathan nachdenkt. Je mehr er ihn kennenlernt, desto mehr nimmt er Abstand von den übertriebenen euphorischen Anfängen.
Jonathan schreibt ein Buch über die Geschichte seines Großvaters und schickt die Exemplare Alex zu. In den Seiten geht es jedoch nicht nur um das Leben des Großvaters, sondern auch um dessen Vorfahren, die in einem jüdischen Dorf, dem Stetl, lebten. Den jüdischen Bewohnern sind das Erinnern und das Erinnerungsvermögen sehr wichtig. Wie so vieles in ihrem Leben, ist auch dieses von ihrer konfusen Mentalität und Kultur geprägt. So binden sie sich einen Faden um den Finger, als Erinnerung, dass sie sich an etwas erinnern wollten.

Es ist ein melancholisches und dennoch amüsantes Buch über Selbstfindung, die große Liebe, Krieg und das Erinnern, verpackt in wunderbare Zeilen, Überschriften, Diagramme und Zeichen.

Schließen möchte ich mit dem letzten Satz aus dem Buch:
I will walk without noise, and I will open the door in darkness, and I will

Redlich,
Betsi

29. November 2009

shoppen für einen guten Zweck


Am 05.12. und 06.12.2009 laden Judy und das Team vom Nagellack zum Charity Showroom Spectacular ein. Von 14.00 bis 21.00 Uhr kann an diesen beiden Tagen im Kunst- und Atelierraum NAGELLACK in der Kurt-Schumacher-Straße in Frankfurt geshopt werden - und das noch für einen guten Zweck. "Ausgewählte Kleidungsstücke für Damen- und Herren, Lifestylegoods, Kuriositäten, Poster, T-Shirts, Köstlichkeiten von Cookieinthebox.de" werden bei kleinen Speisen und Getränken verkauft. Der Erlös geht an die DKMS und die Aids-Hilfe Frankfurt.

Folgende Unternehmen haben Sah- und Gutscheinspenden gestellt: NAKETANO / Freebase Records Frankfurt / Kpp Showroom / Pulse & Vogue Frankfurt / Social Grape PR Agentur / Maquiladora / Liebesdienste / Kaufrauscher.de / Cookieinthebox.de / KOOP de grâce / Cafe Bar da Gino / Boutique für Sie

Falls jemand noch Infos benötigt, kann er sich bei Judy melden: frankfurtfashion@gmail.com

Bis jetzt steht mir nichts im Wege, dass ich an einem der Tage auch dort anzutreffen sein werde. Und ein paar Weihnachtsgeschenke müssen auch noch gekauft werden. Ist jemand von euch dabei?!

28. November 2009

save the dates

Seit Neustem könnt ihr an der Sidebar einige der kommenden Termine lesen. An diesen Terminen werde ich teilnehmen, bzw. habe ich es vor. Solltet ihr Informationen benötigen oder euch dort mit mir treffen, meldet euch einfach bei mir!

27. November 2009

dates

Das moloko in Frankfurt lädt am 29.11.2009 zu einem Poetry Slam ein. Die Veranstaltung, in der sich Duran Oezer, Sahar Nikou, Yunus Konart, Maimounda Jah, Conrad Chaos, Volker Kehl und Danny Kelly battlen, trägt den Titel "Dichter der Stadt". Vielleicht sieht man sich ja dort.

Einlass 20.00 Uhr
Beginn 20.30 Uhr
Eintritt frei
moloko (Kurt-Schumacher-Straße 1, Frankfurt)

Erlebnisbericht

Die Meinungen über Primark gehen weit auseinander. Kaufwütige junge Mädels freuen sich über die günstigen Preise, anderen stehen Qualität, Arbeitsbedingungen und Schnitte im Vordergrund. Wie dem auch sei, ich wollte mir ein eigenes Bild darüber machen und bin deshalb gestern in das Nordwestzentrum gefahren. Shoppingmalls oder Einkaufszentren gehören nicht gerade zu meinen Freunden. Man trifft immer wieder auf die gleichen Geschäfte und die Atmosphäre (trotz Weihnachtsdeko und Glühweinstände) von einem "richtigen Bummel" kommt einfach nicht auf. Auf diesem Gelände nimmt Primark eine Fläche von insgesamt 4675 m² ein! Also ein wirklich wirklich großes Geschäft :) Nachdem ich mich ein bisschen im NWZ umgesehen hatte, traf ich auf Sandrine und Julia von Nouvelle-Vis. Mich erstaunte, dass der Laden relativ sauber und ordentlich war. Manch ein Zara könnte sich hiervon eine Scheibe abschneiden. Gerechnet hatte ich mit leeren Regalen, Schmutz und Unordnung. Aber an diesem Eröffnungstag war nichts davon zu sehen. Im Gegenteil, immer wieder wischten Mitarbeiterinnen den Fußboden und rückten die Kleidungsstücke zurecht. Wir erheilten zu Beginn Einkaufskörbe, was mir sehr gut gefiel. Wie oft hatte ich schon schmerzende Hände, weil ich so viele Kleiderbügel auf einmal tragen wollte. Wir durchstöberten die Regale und Ständer und unsere Körbe wurden immer schwerer. Die Kleider hatten auf den ersten Blick recht hübsche Schnitte und Farben. Außerdem wanderten Accessoires und T-Shirts in mein Körbchen. Wir mussten ein paar Minuten warten, bis unsere jeweils höchstens 8 Kleidungsstücke auf einer Karte gescannt wurden, wir die Körbe mit den Accessoires abgeben mussten und uns eine Kabine aussuchen konnten. Es gab genug Kabinen, einige waren noch frei und man hatte relativ viel Platz. Ich war gespannt, was mich erwarten würde. Passten mir die Kleider? Der Blazer war zu groß, das T-Shirt zu eng, die Bustierkleider rutschten mir runter, der Stoff von dem blauen Kleid gefiel auf einmal gar nicht mehr. Einen Volltreffer landete ich bei einem grau-olivgrünen Kleid. Ein bisschen zerknautscht gab ich meine Kleidungsstücke ab, nahm meine ausgesuchten Accessoires und traf mich mit den beiden Mädels wieder draußen. Auch sie wurden nicht wirklich fündig. Es ging noch einmal zurück zu den Accessoires, von denen einige Teile in die Körbe wanderten. Hier gefielen mir vor allem die Haarbänder, ein Armband und manche Ohrringe.
Zu sagen wäre noch, dass man in der Schuhabteilung einen besonders chemischen Geruch wahrnehmen konnte (auch wenn es auch echte Lederschuhe gab) und mich das wirklich abschreckte. Die Herren-/Kinder-/Wäsche- und Homeabteilungen habe ich zugegebenermaßen nicht wirklich wahrgenommen. Wir verbrachten auch so genug Zeit in diesem Geschäft. Ich hörte im Vorfeld, dass Primark eine Art "billiger H&M" sei. Dieser Aussage muss ich widersprechen. Auch wenn man einige Fehltritte bei der Qualität von H&M erleben kann, merkt man doch relativ schnell, dass die Stoffe qualitativer sind, die Verarbeitung besser ist und die Passformen stimmen. Bei diesen Preisen kann schnell eine Euphorie entstehen. Wir fragten uns aber vernünftigerweise immer wieder: "Ist die Qualität in Ordnung? Passt es mir? Brauche ich das wirklich? Ist das den Preis auch wert?" Ich glaube, dass wir dadurch vor Fehlkäufen verschont wurden.

Ich bin sehr froh, dass ich mir dieses Geschäft selber angeschaut habe und mir ein Bild davon machen konnte. Auch wenn man hier mit 50 € eine große volle Einkaufstüte erhalten kann, möchte ich nicht auf die kleinen wunderbaren Läden verzichten. Meine Erfahrung zeigt, dass ich eher dann ein wirkliches Shopping-Erlebnis habe, wenn ich mir selten, aber immer wieder, eine besondere Sache gönne. Den Primar-Ausflug gestern werde ich aber schon allein wegen den beiden Mädels nicht so schnell vergessen. (Kurze Erklärung zu den Bilder: leider teilweise etwas blaustichig / Bild 9+10 mein Outfit von gestern)

26. November 2009

read now


Zwei Empfehlungen aus dem Hause Taschen: Illustration Now! 3 (Julius Wiedemann, 448 Seiten, 29,99 €) und 100 Contemporary Fashion Designers (Terry Jones, 720 Seiten, 2 Bde., 39,99 €)

24. November 2009

gesprochen

Nouvelle-Vis ist ein auf die Region Mannheim/Heidelberg konzentriertes Online Magazin, das von fünf jungen Damen geschrieben wird. Begeistert von dem Inhalt sowie der Schreibweise, lese ich die Seite seit einigen Monaten und freue mich über jeden neuen Artikel. Um so mehr war es für mich ein besonderes Vergnügen, Julia, die Gründerin des Magazins, auf der Frankfurter Buchmesse kennenzulernen. In der Presselounge machten wir es uns gemütlich und ich konnte einige Fragen loswerden. Vor einem Jahr fing Julia an, ein Blog über Kunst und Mode zu schreiben. Wie viele andere Bloggerinnen wurde auch sie durch die Mädels von Les Mads und z. B. Mahret (fnart) inspiriert. Die Kunstgeschichtsstudentin schrieb am Anfang mehr über Kunst und Ausstellungen, doch dann "kam immer mehr die Modefrage: Was ist in bzw. was spricht mich ästhetisch an?" Dass dieses umfangreiche Themengebiet nicht nur von ihr bearbeitet werden konnte, stand schnell fest, so dass es nur eine Frage der Zeit war, bis sich ein Team bildete. Den Anfang machte Julias Studienkollegin Raffaella im Frühjahr diesen Jahres. Sie zeigte Interesse an einer Mitarbeit und verfasst nun mit Engagement als Co-Director Berichte für das Magazin. Während der Planung einer Modenschau einiger Schüler aus Mannheim lernten sie dann Sandrine kennen, die nun hauptsächlich für den französischen Bereich zuständig ist. Außerdem lichtet sie für das Projekt "From Monday to Sunday" eine Woche lang die Outfits einer Person ab, um zu zeigen, dass es nicht unbedingt ein glücklicher Zufall sein muss, wenn eine Person ihren Stil gefunden hat und nun auslebt. Ich bin sehr froh, vor einigen Wochen auch sie persönlich kennen gerlernt zu haben. Alina ist für das Marketing und Laura für die englische Version der Texte verantwortlich. Ziemlich schnell wird beim Lesen des Magazins deutlich, dass es den Mädels um Qualität geht. Sie erreichen ihr lesefreudiges Publikum mit inhaltlich interessanten und ausgewählten Texten. Im Gespräch merkt man recht bald, dass Julia ganz klare Ziele vor Augen hat. Sie sagt: "Nach und nach entwickelte sich die Idee von etwas Größerem". So kam es, dass die Mädels zur Berlin Fashion Week fuhren, um dort u.a. mit potenziellen Sponsoren in Kontakt zu treten. "Das ist also die Idee, dass man sich vom Unabhängigen zum Abhängigen entwickelt und finanziert wird." Da sie ihr Magazin in Zukunft größer aufziehen und sie später auch damit Geld verdienen wollen, sehen sie das Sponsoring als ein Mittel, "um sehr vieles zu ermöglichen", z.B. können so die Reisen finanziert werden. Weiterhin wollen sie ihren Fokus auf die Region setzen und dort den Bekanntheitsgrad noch mehr steigern. Wie auch bisher fördern und schreiben sie über Jungdesigner und Kunstausstellungen aus der Umgebung. Und erst letztens konnte man einen kleinen Artikel über Nouvelle-Vis in der Rhein-Neckar-Zeitung lesen.

Nun möchte ich von Julia wissen, was ihre Inspirationsquelle ist. Zugegebenermaßen ist diese Frage recht klischeehaft und trotzdem auch kompliziert. Nachdem wir den Begriff Inspirationsquelle definieren und viel zu lachen haben, erläutert sie mir die Schritte ihres Schaffens. Sie muss in ihrem Studium "unheimlich viele" Texte lesen (was sie auch sehr gerne tut) und verfassen. Und irgendwann entwickelt sich dann aus dem Müssen ein Wollen und sie setzt das Wollen in etwas ein, das sie gerne tut und womit sie sich beschäftigt - der Bereich Mode. "Die Inspirationsquelle liegt also im Schreiben, Verfassen und Recherchieren." Sie stellt sich gerne der Herausforderung, ein Thema zu bewältigen.

Passend zur Buchmesse frage ich sie nach ihrem Lieblingsbuch. Russische Schriftsteller wie Dostojewski und Tschechow haben sie geprägt, doch sei das Buch "Die Mutter der Welt" ihr Favorit. Bei den Kunstepochen inspirierten und prägten sie vor allem die Neue Sachlichkeit und die französische Malerei des 20. Jahrhunderts. Doch falle es ihr schwer, sich darauf festzulegen, da sie besonders durch ihr Studium mit vielen Künstlern und Epochen in Berührung komme und sich ihre Meinung auch schnell ändern könne. "Bei Kunsthistorikern ist es sehr schwer zu sagen, wer der Lieblingskünstler ist. Weil man so viel kennt oder in seinem Studium kennenlernt, dass man mehr in einen Bereich gehen sollte. Wir kennen noch nicht alles" sagt sie. Ich kann ihr dazu nur zustimmen und stelle meine letzte Frage. Sie muss lachen und sagt "Mein Schreibtisch. Mein sauberer schwarzer Tisch und mein Laptop" sind ihr Rückzugsort. Ihr Traum ist es irgendwann, nur ein Raum voller Kunstbücher zu haben, in dem zwei Tische stehen. Einer, nur mit ihrem Laptop, der andere, so beladen wie bei Karl Lagerfeld.

Liebe Julia, vielen Dank für das interessante Gespräch und den tollen Nachmittag mit dir! Ich freue mich schon, dich und die anderen Mädels bald wieder zu sehen! (Bild1 Logo / Bild2 Julia / Bild3+4 Buchmesse)

23. November 2009

zerplatzt

Erst letzte Woche auf Arte gesehen und heute bei Monopol gelesen:
„Die Millionenblase. Zerplatzte Träume am Kunstmarkt“

Eine Doku über den aktuellen Kunstmarkt, die Käufer, Preisabsprachen und die Wirtschaftskrise von Ben Lewis, Journalist und Monopol-Autor.

Sehr spannend, schockierend und empfehlenswert. Habt ihr den Film gesehen? Was haltet ihr davon?

moments

Die schnelle Dunkelheit macht es mir momentan schwer zu fotografieren. Wenn ich irgendwann zwischen halb 5 und halb 6 nach Hause komme, ist es schon sehr dunkel (und das Licht in unserer Wohnung ist wirklich nicht zu gebrauchen) und dann Fotos zu machen ist absurd. Ab und zu fahre ich in der Mittagspause nach Hause, genieße den Tag und kann auch bei Tageslicht fotografieren... das kommt nur leider nicht so oft vor. Und dann gibt es momentan so viele Termine in meinem Privatleben, dass ich oft gar nicht dazu komme, die Beiträge der anderen Blogger zu lesen. Dann nehme ich mir am Montag wieder dafür Zeit und lese Beitrag für Beitrag, damit ich wieder "auf dem neusten Stand bin". Und auf der anderen Seite bereite ich gerade in den letzten Wochen einige Berichte vor, die mit der Zeit veröffentlicht werden, deren Zeitpunkt heute aber nicht ist. Ihr seht, mein Leben ist gerade sehr spannend und interessant ;-)

schöne Momente:
- der Wind heute Morgen (auch wenn er mein Pony zerstört hat)
- ein Termin für den Mädelsflohmarkt mit meinen Freunden steht fest: 10.01.2009 / die Einladungen folgen noch
- ein Spaziergang im Park
- Besuch bei den Eltern
- Geld gefunden (bzw. Pfandflaschen abgegeben)
- kleines Treffen am kommenden Donnerstag in Frankfurt mit lieben Bloggerfreunden
- Klavierspielen ohne Fehler
- Projekte organisieren
- im "Wreck this Journal" vorankommen
- Kirschglas bemalt
- Postkarte aus Leipzig wieder gefunden

20. November 2009

adventskalender

Von Conny habe ich hiervon erfahren:
Edelight.de hat für diese Adventszeit einen besonderen Adventskalender entworfen:

"Am 1.12. starten wir mit dem ersten Türchen:
1. Morgens wird das Geheimnis gelüftet, um welches Label es geht und was wir verlosen.
2. Ihr hinterlasst jeden Tag einen Kommentar und nehmt so automatisch an der Verlosung des aktuellen Türchens teil.
3. Am nächsten Morgen wird der Gewinner gezogen und das nächste Türchen geöffnet - bis Heilig Abend."

Ich freue mich am meisten auf den Shop Mary&Paul, weil sie Patrizia Pepe und Taschen von Liebeskind vertreiben.

Und auf welche Shops/Labels freuen sich Frau Kirsche, Mel und die Mädels von Insidefruits?

kaputtes Klavier

Hier ein Bild aus der Nam June Paik Ausstellung im Mumok in Wien namens Music for all Senses. Da ich Klavier spiele, habe ich mich sehr über diese Art von Interpretation amüsiert. Gleichzeitig war im April auch eine Maria Lassnig Ausstellung, die mich sehr fasziniert hat. Und auch irgendwie aufgerüttelt hat. Kennt ihr ihre Bilder? Und wart ihr schon mal in der Museumsinsel in Wien? Ich glaube, das ist eines der schönsten Orte in dieser Stadt. Bei gutem Wetter kann man in einer dieser Cafés einen Kaffee trinken und die Ruhe genießen.

19. November 2009

ein Moment bitte!

vor einiger Zeit in Zürich gesehen

18. November 2009

wreck it

Das Schaffen und Wrecken meines Journals geht voran und macht Spaß. Ich entdecke auch meine frühe Liebe fürs Sammeln wieder - Briefmarken und Obst-Aufkleber gehören jetzt mir bzw. dem Buch.



i need a new bag

Ich brauche eine neue große Tasche, die mich überall begleitet und die zu allem irgendwie passt. Eine, in der ich meine vielen Utensilien verstauen kann, ohne dass etwas rausschaut oder -fällt. Auf der Suche nach der "perfekten" großen Tasche bin ich bisher auf diese beiden gestoßen: Diese wunderbare Tasche von Liebeskind - schwarz oder braun ist noch nicht entschieden - oder diese von Zadig&Voltaire. Bald ist Weihnachten und deshalb kann ich mir ja auch etwas gönnen... Morgen wird die Liebeskind-Tasche im Crestline oder im Hiqua in Aschaffenburg "ausgetestet".

16. November 2009

on tour

In Aschaffenburgs bestem Ort für Konzerte jeglicher Art, im Colos-Saal, findet Ende November ein Konzert von Lyambiko & Band statt. Meine erste Begegnung mit der Berliner Sängerin war vor einem Jahr. Nachdem mein Lieblingsmensch und ich uns eine CD wünschten, bekamen wir das gleichnamige Album "Lyambiko". Schnell gehörte diese CD zu meinen Lieblings-CDs und wurde rauf und runter gespielt. Der Mix aus Swing, Latin und Soul Jazz lässt sich einfach gut nebenbei hören und die Stimme der Sängerin hat ein "gewisses Etwas". Ich hörte mir andere Alben an, doch war es einfach immer wieder DIESES Album, das mir von Lyambiko am besten gefällt. Vielleicht auch einfach aus Nostalgie. Jetzt, einige Zeit später, ist Lyambiko mit ihrem Programm "Saffronia" in Deutschland unterwegs. Eine gute Gelegenheit, sie live zu erleben, da sie auch in Aschaffenburg Halt macht.

Was ist mit euch? Kennt und hört ihr Lyambiko? Seid ihr auch auf dem Konzert?

weitere Infos findet ihr hier

Lyambiko & Band
Montag, 30. November
Beginn 20 Uhr / Einlass 19 Uhr
Eintritt: 18,00 €

13. November 2009

Liebes Tagebuch...

Ein neues Büchlein hat auf meinem Nachttisch seinen Platz gefunden - ein Ankreuztagebuch (aus Doro´s Shop). Hier kann man eintragen, wie an dem jeweiligen Tag das Wetter war, mit wem man telefoniert hat, was man gegessen hat, usw. Das Tagebuch hat ein kleines Format, so dass es in alle meine Taschen passt und ich es immer mitnehmen kann. Praktisch ist auch, dass man keine langen Texte schreiben muss (Liebes Tagebuch, ... ), sondern nur stichpunktartig den Tag protokollieren kann. Und das auf so eine nette Art und Weise, dass ich mich kaum zurückhalten kann, bis Januar zu warten.

12. November 2009

der blöde Dieb

Kennt ihr Herrn Zweifel? Das ist so ein Blödmann. Er stellt mir immer nach.... Und ab und zu wenn ich allein bin, will er mich unbedingt besuchen. Er schleicht dann um mich herum und will mich packen, er belästigt mich ganz und gar. Wie ein Dieb will er mir meine Freude rauben. Und ich versuche Ihn abzuschütteln und wegzulaufen. Manchmal gelingt es mir.

11. November 2009

aus meinem Leben

Hallo liebe Welt. Vor ein paar Tagen war es draußen grau und düster und der Regen nahm mir jegliche Lust, ins Freie zu gehen. Die Dunkelheit klammerte sich an meine Fersen und verfolgte mich. Zeiten, in denen ich mir immer wieder wünsche, mehr Freiheiten zu haben (keine Frage, ich habe dennoch genug) und die Mittagszeit im Freien zu verbringen und Fotos von der meist wunderbaren Erde und seinen Liebheiten zu schießen. Ein Stück dieser Freiheit kann ich jeden Dienstag genießen. An diesen arbeitsfreien Tagen gehe ich zur Uni, erweitere mein Wissen, trete mit jungen Menschen in Kontakt, kann mir Zeit fürs Schreiben nehmen und gemütlich um 14 Uhr einen Kaffee trinken. Trotz des leichten Regens gestern habe ich mich über das Wetter gefreut. Noch ist es nicht so eisig kalt und ich kann die schweren Jacken im Schrank lassen. Und die bunte Farbenpracht der heruntergefallenen Blätter ist wunderschön. Grund zum Freuen hatte ich gestern auch, weil ich meine neuen Booties ausführen konnte.

dass nur die Liebe

Kleine nachträgliche Hommage an den großen Dichter Johann Christoph Friedrich von Schiller, dessen 250. Geburtstag gestern gefeiert wurde. "Ich fürchte nichts - nichts - als die Grenzen deiner Liebe. Laß auch Hindernisse wie Gebirge zwischen uns treten, ich will sie für Treppen nehmen und drüber hin in Luisens Arme fliegen. Die Stürme des widrigen Schicksals sollen meine Empfindung emporblasen, Gefahren werden meine Luise nur reizender machen. - Also nichts mehr von Furcht, meine Liebe. Ich selbst - ich will über dir wachen, wie der Zauberdrach über unterirdischem Golde - Mir vertraue dich! Du brauchst keinen Engel mehr - Ich will mich zwischen dich und das Schicksal werfen - empfangen für dich jede Wunde - auffassen für dich jeden Tropfen aus dem Becher der Freude - dir ihn bringen in die Schale der Liebe. (Sie zärtlich umfassend.) An diesem Arm soll meine Luise durchs Leben hüpfen; schöner, als er dich von sich ließ, soll der Himmel dich wieder haben und mit Verwunderung eingestehn, daß nur die Liebe die letzte Hand an die Seelen legte"

Ferdinand zu Luise, 1. Akt, 4. Szene, Kabale und Liebe von Friedrich

9. November 2009

"Der Sommer"

Jean-Antoine Houdon: "Der Sommer", 1783/85 Marmor, 155 cm (Foto: Fréderic Jaulmes / © Musée Fabre, Montpellier Agglommération)


Durch die Vorlesung "Literatur der Aufklärung" bin ich momentan sensibel für diese Epoche. Im Liebieghaus in Frankfurt gibt es nun eine Werkschau des französischen Bildhauers Jean-Antoine Houdon. Er war einer der bedeutendsten Künstler im Zeitalter der beginnenden Aufklärung.

gelebt

Ein kleiner großer Kindheitstraum, den ich immer wieder oder immer noch hege, ist, ein eigenes Café zu eröffnen... Da ich leidenschaftlich gerne meinen Kaffee, statt zu Hause mit unserer guten Maschine, unterwegs trinke, bin ich in einigen Städten auf wahre Goldgruben gestoßen und habe natürlich auch viele für mich nicht empfehlbare Cafés gesehen. Ich bin ein großer Fan von "Themen-Lokalen". Oder es muss ein roter Faden erkennbar sein. Ich verbringe auch gerne meine Zeit in einem kleinen Café, in dem der/die Besitzer/in den Kuchen backt oder den Kaffee serviert. Es gibt so viele unterschiedliche und wunderbare Arten, ein Café zu führen...
In Würzburg habe ich am Samstag die Balthazar Tagesbar entdeckt. Da ich selten in Würzburg bin, kann ich nur anhand des Erlebnisses die Art des Cafés beschreiben. Ein Szenelokal ist es nicht, jedoch schien es eine italienische Inbar zu sein. Am frühen Nachmittag um 15 Uhr waren die wenigen Quadratmeter vollgestopft von meist Mittedreißigern, die ihren Kaffee an den Stehtischen oder in den gemütlichen Sesseln weiter hinten tranken oder sich einen ersten Glühwein holten. Im Sommer lässt es sich bestimmt prima draußen sitzen. Wir fanden uns jedoch nach einer kurzen Orientierungsphase am Tresen wieder und aßen wunderbaren Kuchen zu einem leckeren Cappuccino. Hier würde ich gerne an einem einsamen freien Tag ein Buch lesen, einen Kaffee trinken und das süße Leben genießen.

getränkte Erde und kaltgestellter Regen

Mein Timer bleibt liegen, der Routenplaner braucht besonders lang, um die gewünschte Strecke zu ermitteln und Worte bleiben unausgesprochen.
Besonders kalt wird es später, ganz ohne Worte, ohne Bilder. Die Frage ist, wie lange.

5. November 2009

on tour

Clemens en August ist ein Label, das nicht in den Läden zu finden ist. Die wunderbaren Stücke sind nämlich nur in ausgewählten Museen und Galerien auf ihrer zwei Mal im Jahr stattfindenden Tour erhältlich. In den letzten Wochen waren sie in diversen internationalen Städten wie London, Tokyo, Zürich, Wien, München etc. unterwegs. Und vor zwei Wochen hielten sie für drei Tage in Frankfurt. Kurz vor Ladenschluss am letzten Tage habe ich es noch geschafft, im Frankfurter Kunstverein reinzuschauen. Der große helle Raum und die freundlichen Mitarbeiter schufen eine angenehme Atmosphäre, in der man sich in Ruhe die Kollektion anschauen und probieren konnte.

Die straighten Kleidungsstücke sind alltags- und arbeitstauglich und trotzdem besonders. Die Verarbeitung und die Stoffe (z.B. Seide, Kaschmir, Jersey, Schurwolle) sind exklusiv. Und die Farben gefallen mir sehr gut: zeitloses Schwarz und angenehmes Grau kombiniert mit wuchtigem Electronic-Blau und Rot.

Hier Auszüge aus der Damen- und Herrenkollektion. Bilder via Clemens en August

wer ist dabei?

Im Kongressforum in Frankenthal findet nächsten Dienstag, 10.11.2009 um 19:30 Uhr das Musical "In seinem Licht" statt. Es ist eine Inszenierung der Suche eines Menschen nach Licht und Sinn in seinem Leben. Der Erlös kommt dem Waisen-Projekt "Malo a Mcherezo" in Malawi und Mosambik zugute. Viel mehr kann bisher nicht sagen. Ich lasse mich überraschen.

Die Karten sind besorgt und ich freue mich schon auf dieses Stück und auf alte Freunde, die ich dort wiedersehen werde. Und auch wenn es eher unwahrscheinlich ist - kommt jemand von euch?

4. November 2009

moments




Auf diesem Foto, geschossen von Tim Walker, sieht man eine Frau, die einen riesigen Blumenstauß hält, so dass ihr Gesicht verdeckt wird.
Im Moment fühle ich mich, als ob ich diese Frau bin, die jeden Tag ein paar Blumen für einen Blumenstrauß erhält. Es gibt so viele gute Dinge im Leben, die mich momentan glücklich machen:

- Limitierte Sonderausgabe von "Alles ist erleuchtet" von Safran Foer
- Unialltag jeden Dienstag
- das Wissen, was genau eine Nachricht ist (Grundlagen des Zeitungsjournalismus)
- tolle Schreiberlinge
- mein Pony wieder gekürzt
- Anmeldungsformulare fast komplett
- Besuch einer Freundin mit Kaiser Schmarrn und Kirschsoße
- zwei Einladungen zu Events
- nach einem Jahr auf dem Boden schlafen, endlich ein Bett
- der Begriff Logenpöbel für Neureiche
- Kultur Café auf dem Campus und schreiben
- Geschenke besorgen
- wieder singen können
- Wunschzettel schreiben

2. November 2009

das Bauhaus

Zum 90-Jährigen Jubiläum des Bauhauses präsentiert die Schirn in Frankfurt bis zum 07.02.2010 eine Retrospektive des ungarischen Künstlers Lászlo Moholy-Nagy. Mit mehr als 170 Werken sieht man eine Vielfalt seines Schaffens. Ob Bühnenbilder, Fotos, Theaterkostüme, Ölgemälde oder Skulpturen - der Besucher bekommt einen guten Überblick über die Arbeiten von Moholy-Nagy. Erst kürzlich habe ich auf Metropolis eine kurze Reportage zum Bauhaus gesehen. Und in den Buchhandlungen wird man geradezu überschüttet mit Infos und Bildbänden zum Bauhaus. Was haltet ihr davon? Gibt es ein besonderes Designerstück aus dieser Zeit, das euch gefällt? Einen Lieblingskünstler des Bauhauses? Was haltet ihr von den Bewegung?