den Augenblick erkennen, den Moment erleben

30. Oktober 2009

16xBerlin


Dies wird wahrscheinlich der letzte Beitrag zum Berlin-Trip sein, den ich hier veröffentliche. Ihr seht hier eine Zusammenstellung wunderbarer Orte, an denen wir während unseres Aufenthalts waren.

28. Oktober 2009

i wanna see

Cori bat mich, meine Tasche + Inhalt zu zeigen. Je nachdem, wohin ich gehe, ändert sich die Tasche und der Inhalt. Meistens jedoch ist alles ganz unspektakulär. Gestern war ich in der Uni und hatte außer einem Trinkpäcknen noch folgende Dinge in meiner Tasche (Geschenk vom Lieblingsmenschen):
Hautcreme von bebe, Kaugummis, Dose mit Haarspangen, Block, Timer, Kulis, Handy, Schlüssel, Deo, Aspirin, Spiegel, Diktiergerät + Kopfhörer, Rundbürste + Kamm (für Pony), Taschentücher und Geldbeutel (Mitbringsel einer Freundin aus Paraguay)

So, und nun bin ich gespannt auf den Inhalt der Taschen folgender Damen:
- Julia und Sandrine
- Nadine
- Jacky
- den Damen von MyCitySecret
- Himbeerliebe

26. Oktober 2009

meine Lieblingsjeans

Habe ich euch schon einmal meine Lieblingsjeans gezeigt? Nein? Das Bild zeigt sie. Sie hat die perfekte Waschung, die Taschen sitzen an der richtigen Stelle, sie macht mich wunderbar schlank und ich kann sie zu Allem tragen. Ich liebe sie einfach. Ich habe nur ein kleines Problem. Sie hat zwei Risse am Knie. Ja, jetzt noch unscheinbar, aber da sie vom bekannten Schweden abstammt, ist es klar, dass es nicht bei den kleinen Rissen bleiben wird. Also habe ich meine Suche nach der neuen "Lieblingsjeans" begonnen. Und ich schreibe bewusst begonnen. Denn es erweist sich immer wieder als äußert schwierig, die richtige Jeans zu finden.
Voller Freude auf diesen Shoppingtag - ich hatte an diesem Tag besonders viel Zeit - trat ich in den Laden No. 1 ein. Mit meinen Augen inspizierte ich die Regale und Ablagen des Geschäfts. Doch in dem kurzen Augenblick sackte meine Hoffnung ab und ich stand schon wieder vor der Tür. Im Laden No. 2 gab es überhaupt keine Jeans, im Laden No. 3 probierte ich ein paar Hosen an, dessen Waschungen an mir dann doch nicht so gut aussahen. Bei meinem nächsten Versuch in meinem favorisierten Laden No. 4 half mir die junge Angstellte weiter. Zuerst musste ich nämlich nach der passenden Größe suchen. Ich zwängte mich in Jeans rein, die die Dame mir brachte, doch der Knopf wollte einfach nicht zugehen. Bei der nächsten Hose war der Bund zu hoch und die nächste passte endlich. Aber der Stoff gefiel nicht wirklich und meine recht langen Beine sahen nun um einige Centimeter kürzer aus. Ok, ein neues Modell musste her. Nach sieben weiteren Versuchen ging ich jedoch entmutigt aus dem Geschäft. Nichts hatte ich finden können. In vier Läden war ich noch drin, fasste jedesmal Mut, schraubte meine Ansprüche runter und probierte diverse Jeanshosen an. Wie ihr euch sicher denken könnt, hatte ich keinen erfolg und bin ohne Einkaufstaschen einen Kaffee trinken gegangen, um mich von diesen Strapazen zu erholen.
Wahrscheinlich muss ich einfach wieder auf den Wintersale waren, mit den Katalog schnappen und nach Herzenslust Jeanshosen bestellen. Denn so bin ich zu meiner aktuellen - und bald kaputten - Lieblingsjeans gekommen.
Und bis dahin weitre Kaffee trinken oder nach etwas Anderem Ausschau halten.

Dieser Artikel ist in Berlin entstanden. Nachdem ich den Aufruf zur Blogparade las, wollte ich den Text im Rahmen dessen erwähnen.

golden autumn

Wie hier schon berichtet, habe ich diese wunderbaren Schuhe von Riccardo Cartillone in Berlin gekauft. Weiches Leder, weiches Fußbett und tolles Design. Natürlich muss ich sie jetzt so oft wie möglich ausführen.

Und bei unserem herbstlichen Samstagsbummel in Frankfurt sind diese Fotos entstanden.

24. Oktober 2009

Hallo (Brot-)Freunde,

ich möchte euch heute eine wunderbare Stube im Kornmarkt 5 in Frankfurt vorstellen.
Für eine Brotzeit möchte ich euch nämlich "Brot und seine Freunde" empfehlen. Hier gibt es leckeres, frisches Brot, Blechkuchen nach Omas Rezepten und frischen Kaffee. Und dazu ist die Location angenehm und gemütlich. Vorbeischauen lohnt sich!

23. Oktober 2009

Unité d'habitation, type Berlin


Le Corbusier ist einer der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Das von ihm entworfene Corbusierhaus ist ein Hochhaus in Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf. Eigentlich als Unité d'habitation, type Berlin bezeichnet und unter Denkmalschutz stehend, gehört es zu dem von Le Corbusier entwickelten Hochhaustyp der „Unité d'habitation“ oder Wohneinheit. Für die Internationale Bauausstellung 1957 entworfen, wurde das Gebäude mit den 557 Wohnungen und 17 Geschossen in den Jahren 1956 bis 1958 in der heutigen Flatowallee erbaut. Wer in Berlin ist, sollte sich dieses Gebäude ansehen. Das Farbenspiel ist sehr interessant.

22. Oktober 2009

Fashion City West


Am Wochenende findet in Frankfurt die Fashion City West statt, eine Designermoden-Verkaufsmesse. Am 23.10 ist der Ordertag und die Presse-Preview, die nur für Fachbesucher geöffnet ist. Und dann am 24. und 25.10. ist sie für jeden bei freiem Eintritt geöffnet. Informationen und das Programm ist auf der Homepage zu finden. Der Flyer und die Infos hören sich vielversprechend an. Falls ich bis dahin gesund sein sollte, werde ich dort anzutreffen sein.

21. Oktober 2009

gehört

Momentan höre ich meine alten CDs durch und werde fündig:

Keren Ann ist eine in Israel geborene französische Sängerin. Ihr Stil ist nicht ganz einfach zu kategorisieren: sie verbindet Pop und Chanson mit jiddischen Klängen. Sie selbst spielt Gitarre und singt mit ihrer zarten, weichen Stimme französisch und englischsprachige, melancholische Lieder. Ihr neustes Album "La Ballade Of Lady & Bird" ist eine Projektarbeit mit Bardi Johannsson, das live mit dem Icelandic Symphony Orchestra aufgenommen wurde. Am 27. Oktober wird das einzige gemeinsame Konzert in Paris stattfinden.

Ich werde der Dame in der Zukunft jedenfalls mehr Beachtung schenken als bisher und mir demnächst ein Album kaufen.

street art

An vielen Ecken Berlins kann man wunderbare Street-Arts sehen, wie auch hier am Prenzlauer Berg. (Bitte auf die Bilder klicken, um eine größere Ansicht zu erhalten.)

18. Oktober 2009

verloren und wiedergefunden im Stadtteil Prenzlauer Berg

Berlin ist auch im Bereich des Shoppens sehr besonders. Die Palette reicht von den großen Einkaufszentren und -ketten bis hin zu kleinen Ateliers. Da wir uns jedoch kaum Zeit zum Einkaufen genommen haben, werde ich nur ein paar Shops vorstellen: Die Hackeschen Höfe - Ruhepunkt mit vielen wunderbaren kleinen Geschäften, witzig ist der Ampelmannshop, wunderschön der Laden Serendipity für besondere Geschenkideen
KaDeWe - ein Klassiker für alle Erstbesucher von Berlin. Ich bin jedoch kein Fan von großen Geschäften, in denen man sich verlaufen kann und alle möglichen Marken verkauft werden.
Fiona Bennett - Hutatelier mit wunderbaren stilvollen Hüten
California Select - ein Projekt von American Apparel, in denen Vintageklamotten auf der ganzen Welt gesucht und dann in den Shops verkauft werden und die mir so beliebten Straßen Kastanienallee und Rosenthaler Straße haben (Cafés und) Shops, die ich nur weiterempfehlen kann:

Heimat Berlin - ein Hutladen in der Kastanienallee, freundliche Damen und besondere Hüte und Mützen
flex - ein Fashionshop hauptsächlich schwedischer und dänischer Labels
ethic - italienisches Label, hier in einer ehemaligen Metzgerei eingerichtet, an die jedoch nur die Fliesen erinnern. Mauro, der nette italienische Verkäufer, hilft seinen Kunden gerne weiter, so schrieb man mir. Einen Onlineshop gibt es leider nicht und dies ist der einzige Laden in Deutschland.
Riccardo Cartillone - der gleichnamige italienische Designer Riccardo Cartillone hat mittlerweile über 10 Shops in Berlin. Die in Italien gefertigten Schuhe haben mein Herz höher schlagen lassen. Ein Paar gehört jetzt mir.

je retourne vivre à Paris

Vor einem Jahr kaufte ich mir eine CD mit diversen Interpreten französischsprachiger Lieder. Darauf entdeckte ich die einmalige Sängerin Camille Dalmais, eher bekannt als Camille. Ihre ausdrucksstarke Stimme traf mich mit voller Wucht. Sie haucht, säuselt, kreischt und jauchzt und singt natürlich. Deshalb stellte ich ein paar Nachforschungen an und siehe da: vier Alben hat sie seit 2002 herausgebracht. Und ihr Stil hat sich in dieser Zeit verändert. Angefangen bei französischen, nicht altbackenen Chansons entwickelte sie sich und ihre Musik in eine poppige und recht experimentelle Richtung.

Ihr erstes Album war gefangen in den Fesseln des Chansons, ein Zerren an der Tradition. Frei und unbekümmert präsentiert sie sich nun. Es sei ein großer Schritt, den sie gemacht habe, würden ihr alle versichern. „Wenn ich heute auf mein erstes Album zurückblicke, dann ist das, als ob ich ein altes Foto von mir betrachtete: Ich erkenne mich wieder, aber es ist eine andere Epoche meines Lebens, menschlich und künstlerisch.“ (aus der Zeit)

Da mir die "alte Camille" sehr viel besser gefällt, empfehle ich Camilles erstes Album "le sac des filles". Wunderbare französische Chansons kann man hier hören, die eine besondere Lebensfreude verbreiten. Das Lied "Paris" ist das erste Lied, das ich von ihr gehört habe und es versetzt mich immer wieder zurück nach Paris. Diese Stadt, die so vielseitig ist und Inspiration verleiht, wird hier zwar als Stadt der Metroschächte und des verfärbten Wassers beschrieben, doch möchte die Sängerin in dieser Stadt bleiben bzw. zurückkehren.

Das Video kann man sich hier anschauen.

16. Oktober 2009

Wie bereits angekündigt, geht heute die Aktion "Ein Herz für Blogs" in die zweite Runde. Ich möchte hier einige meiner Lieblinge vorstellen, an deren Blogs ich wahre Freude habe.

Kirschgeschmack
Fräulein Kirsche hat einen besonderen Sinn für hübsche Collagen ihrer wundervollen Fotos, wie schon ihr Header zeigt. Die perfekte Mischung von Fotos, Text und Privatem. Und schaut euch ihre tolle Wohnung an... Ein Traum.

Nouvelle-Vis Nouvelle-Vis ist ein Online Magazin, das Mode und Kunst vereint. Die Mischung gelingt den fünf Mädels der Redaktion. Die Berichte sind sehr informativ und sie haben wie ich, eine Vorliebe für Paris. Demnächst aber mehr dazu.

anmutig
Nadine hat einen tollen Geschmack. In ihrem Blog werden DIY Projekte, Online Shops und Labels vorgestellt. Wie oft hat mir das schon als Inspirationsquelle gedient.

Coblentz bei Pasewalk, den 21. August 1800

"Coblentz bei Pasewalk, den 21. August 1800

Weil doch die Post vor morgen abend nicht abgeht, so will ich noch ein Blättchen Papier für Dich beschreiben, und wünsche herzlich daß die Lektüre desselben Dir nur halb so viel Vergnügen machen möge, als mir das Geschäft des Schreibens. Du wirst zwar nun ein paarmal vergebens auf die Post schicken, und das Herzchen wird mit jeder Stunde stärker und stärker zu klopfen anfangen; aber Du mußt vernünftig werden, Wilhelmine. Du kennst mich, und, wie ich hoffe, doch gewiß im Guten. Daran halte Dich. Du kennst überdies immer den Ort meines Aufenthaltes, und von dem Zwecke meiner Reise weißt Du doch wenigstens so viel, daß er vortrefflich ist. Unser Glück liegt dabei zum Grunde, und es kann, welches eine Hauptsache ist, nichts dabei verloren, doch alles dabei gewonnen werden. Also beruhige Dich für immer, was auch immer vorfallen mag. Wie leicht können Briefe auf der Post liegen bleiben, oder sonst verloren gehen; wer wollte da gleich sich ängstigen? Geschrieben habe ich gewiß, wenn Du auch durch Zufall nicht eben sogleich den Brief erhalten solltest. Damit wir aber immer beurteilen können, ob unsere Briefe ihr Ziel erreicht haben, so wollen wir beide uns in jedem Schreiben wechselseitig wiederholen, wie viele Briefe wir schon selbst geschrieben und empfangen haben. Und so mache ich denn hiermit unter folgender Rubrik den Anfang..."

aus einem Brief von Heinrich von Kleist an seine Verlobte, Wilhelmine von Zenge

Wie schön es doch ist, dass Kleists Briefe erhalten sind. Sie verleihen mir immer wieder ein Lächeln auf meinen Lippen. Sein Leben spiegelt sich in seinen Texten wider. Das Verhältnis zu seiner Schwester, seiner Verlobten oder den Verlegern wird deutlich und es zeigt die private Seite eines Schriftstellers in der Zeit um 1800. Zum Beispiel hat er ein interessantes Verhältnis zu seiner Verlobten - er tadelt sie, bezeugt seine Liebe und versucht, sie für seine Ansichten zu gewinnen. Ab und zu wünsche ich mir die digitale Welt weg und die Zeit des Briefeschreibens zurück. Ob man sich dann mehr Gedanken über den Inhalt seiner Texte und Briefe macht? Briefe für die Ewigkeit schreibt? Oder ist das ein zu romantischer Gedanke? Wie man auch die Vor- und Nachteile der heutigen Schreibkultur sehen möchte, ist es bewundernswert, dass Kleist trotz Warten und Hoffen auf zugestellte Briefe, weiterschrieb. Und uns somit eine wunderbare Sammlung von Briefen und Texten über sein Leben hinterließ.

15. Oktober 2009

Berlin à la carte

Die Auswahl an Cafés und Restaurants in Berlin ist enorm. Die Entscheidung fällt schwer, wenn man hungrig durch die Straßen geht. Künstlertreffs, Jazzclubs und Konzeptcafés reihen sich neben Fastfood-Bude und Currywurststand. In den wenigen Tagen, die wir in Berlin waren, konnten wir nur eine kleine Anzahl an Lokalen kennenlernen. Und natürlich, sollte man einen Berliner fragen, wo man am besten essen gehen kann, bekäme man sicherlich interessante Insidertips. Doch hier sind einige Lieblinge, die ich vorstellen möchte:

Für eine Großstadt garantiert nichts Besonderes mehr, aber mich begeistert das Vapiano immer wieder. Die geschickte Kombination von Self-Service, sehr freundlichem Personal und dem zuschauen der Köche beim Zubereiten der Speisen, gefällt. Und zudem schmecken die Conchiglie à la Pesto einfach gut. Meinen Kaffee würde hier nicht unbedingt trinken, sondern die Speisen genießen. Weniger kommerz und somit umso mehr geschätzt, sind die kleinen Cafés in der Rosenthaler Straße und der Kastanienalle (Prenzlauer Berg). Hier trifft man auf junge Familien und Studenten. Lebensfroh, jung und angenehm sind drei Adjektive, die mir hierzu einfallen. Die Gaststätte St. Oberholz bietet außer köstlichen Speisen und Getränken auch Nahrung für das Auge, bzw. das Gehirn. Sprüche, wie z. B. "Nicht jede Kuh lässt sich melken." zieren die Wände und laden zum Nachdenken ein. Weiter oben schlagen besonders die Frauenherzen etwas höher. Im romantischen Landhausstil eingerichtet, kann man es sich in der Bakery Napoljonska bequem machen. Zu einer hübschen rosanen Blümchentasse mit Kaffee bekommt man allerlei Leckereien. Die Café Bar Schwarz Sauer lädt mit einer Vielzahl an Getränken ein. Draußen vor dem Café zu sitzen, ist hier wohl am schönsten. Allerlei interessante Lokale haben wir noch gesehen und besucht. Hier weitere Empfehlungen:
- Bar Kirk am Schlesischen Tor
- Café Bus vor der Neuen Nationalgalerie
- Kauf dich glücklich in der Kastanienallee mit leckeren Waffeln
- feines Restaurant Hackescher Hof C´est tout. Bon appétit.

awarded

Diesen bereits bekannten Award, hat mir die liebe Nadine mit dem wundervollen Blog anmutig verliehen. Vielen herzlichen Dank dir dafür.

Sieben Dinge über mich, die eventuell noch nicht bekannt sind:

- ich bin seit einem Jahr verheiratet
- ich besuche an meinen Kurzarbeitstagen die Vorlesungen der Literaturwissenschaft und Germanistik in Mainz
- wenn ich Fisch rieche, wird mir schlecht, deshalb esse ich nichts, was aus dem Meer kommt
- ich habe meistens ein schlechtes Gewissen beim Shoppen
- ich bin musikalisch, spiele Klavier und singe (bis vor Kurzem auch in einer Band)
- ich brauche "To do" Listen
- ich liebe es zu kochen und hasse backen

Ich möchte den Award an folgende fünf Damen weitergeben, so weit sie ihn nicht schon haben: Cori, Himbeerliebe, Kirschgeschmack, mädchen blogt und Nouvelle-Vis.

14. Oktober 2009

weitreichende Herzen

Kai von Stylespion hat zu einer zweiten Runde "Ein ♥ für Blogs" aufgerufen. Am Freitag, den 16.10.2009 werde auch ich ein zwei lesenswerte deutschsprachige Blogs posten. Wer macht mit?

13. Oktober 2009

come in and find out


Berlin ist unfassbar reich an Kulturschätzen. In diesem Beitrag geht es um ein paar Museen, die ich auf meinem Berlin-Trip besucht habe.

Das Deutsche Guggenheim ist unter den Linden zu finden. In der recht kleinen Ausstellungshalle im Erdgeschoss kann man sich bis zum 16.10.2009 die Ausstellung "Abstraktion und Einfühlung" anschauen. Rund hundert Zeichnungen, Aquarelle und Drucke von Palermo, Schütte, Albers, Buthe, Guston, Klee und Mondrian wurden von uns bestaunt und geknipst. Es lohnt sich, hierher zu kommen. Man taucht in eine Farbenwelt ein. Und montags ist der Eintritt frei...
Die Temporäre Kunsthalle Berlin schreibt auf ihrer Homepage das Folgende: "Die Ausstellung Scorpios Garden ist eine subjektive Momentaufnahme der aktuellen Berliner Kunstszene und vereint Werke und Performances von über 30 Künstlerinnen und Künstlern." Trotz dieses recht interessanten Beschreibungstextes war die Ausstellung meiner Meinung nach etwas "langweilig", unkreativ oder absehbar. Die Skulpturen waren irgendwie schon bekannt. Da der Eintritt kostenlos ist, schadet es aber nicht, sich selber davon ein Bild zu machen.
Wenn mann vom Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz läuft, sieht man auf der linken Seite das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Beeindruckend dieses große Areal mit den sauber gehauenen Stelen, das Peter Eisenman entworfen hat. Wie bestimmt bekannt ist, kann man durch das Stelenfeld laufen. Die Stelen sowie der Boden sind unterschiedlich hoch.
Die Neue Nationalgalerie zeigt zur Zeit eine Bilderserie von Thomas Demand, die sich auf die jüngere deutsche Geschichte und Ereignisse bezieht. In den oberen Hallen des an sich schon interessanten Museumsgebäudes von Mies van der Rohe sieht man die lebensgroßen Fotos diverser Räume und Schauplätze. Demand baut Modelle aus Papier und Pappe im Maßstab 1:1, die dann von ihm fotografiert werden. Teilweise deuten seine Fotos auf Ereignisse in der Vergangenheit (z.B. Badezimmer, 1977, ist die Nachstellung der Fotografie, die im Zusammenhang mit dem Tod von Uwe Barschel um die Welt ging). In den Katalogen bzw. Künstlerbüchern, die in Glasvitrinen vor den Bildern stehen, liest man Texte von Botho Strauß. Diese treten in einen Dialog mit den Bildern Demands, was einen neuen Blick auf das Gesamtwerk wirft. Die Hängung der Kunstwerke an die schweren Vorhänge, sowie der Lichteinfluss und die Spiegelungen durch die Glashalle waren eher unvorteilhaft. Die Ausstellung und das Gebäude gefallen jedoch und laden zu einem Wiederkommen ein.

Bücherwurm trifft Blechtrommel

Die Frankfurter Buchmesse beginnt heute um 17 Uhr. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesischen Vizepräsident Xi Jinping eröffnen gemeinsam die 61. Frankfurter Buchmesse. China als Ehrengast stand in den letzten Wochen massiv unter Beschuss. Wie sind Menschenrechtsverletzungen und Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit mit der Buchmesse zu vereinen? Und trotz der vielen Spannungen, die ich nachempfinden kann, verspricht die Messe interessant zu werden. Neben Lesungen, Filmen, der HR2 Hörbuchnacht etc. trifft man auf Autoren, Journalisten und Büchhändler.

Samstag und Sonntag werden die Pforten für das Publikum geöffnet. Ist jemand von euch dabei? Ich überlege, an welchem Tag ich hingehe.

50 Jahre „Die Blechtrommel“
Freitag, 16. Oktober 2009, 15.30 - 17.00 Uhr, Kino 1, Forum Ebene 0
Mit: Günter Grass und Günter „Baby“ Sommer

ARD-Radionacht der Bücher / Hessischer Rundfunk / hr-Sendesaaal / Bertramstr. 8
16.10.2009 ab 20:05 Uhr / Eintritt: 12 € incl. Gebühren /
u. a. mit Rüdiger Safranski: Goethe und Schiller - Geschichte einer Freundschaft und Bastian Sick: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4

hr2-Hörbuchnacht / Sa, 17.10.2009, 20:00 Uhr / Sendesaal des Hessischen Rundfunks / Bertramstr. 8 in Frankfurt / Eintritt: 12 € /
u. a. mit Herta Müller, frisch gekürte Literaturnobelpreisträgerin

Wäre doch schön, sich auf einer Lesung oder zu einer Tasse Kaffee zu treffen.

12. Oktober 2009

Momentan komme ich nicht zum Schreiben. Berichte warten, Briefe, Emails und Karten müssen geschrieben werden.
Hier aber schonmal ein Foto aus Berlin. Als ich das Schild entdeckte, war ich total begeistert. Deutschlandradio Kultur gehört zu meinen Lieblingssendern und wäre auch einer meiner bevorzugten Arbeitgebern in der Zukunft.

8. Oktober 2009

was soll ich nur ankreuzen...

Entdeckt habe ich den Blog Dorobot auf einer Reise durch die Handmade-Blogszene. Zu sehen ist jeden Tag eine neue wunderschöne und herzige Zeichnung. Im DaWanda-Shop verkauft sie außer diese tollen Ankreuzkarten, die ich bestellt habe, noch Postkarten, Ankreuztagebücher, Kalender, usw.

Ende der Reise

Wir sind wieder zurück. Zurück im verhältnismäßig warmen Bayern. Einige wundervolle Tage haben wir in der Hauptstadt erlebt. Vielen Dank für eure Tips via Kommentare und EMail.
In den kommenden Tagen werde ich die Fotos und Informationen filtern und dann berichten (deshalb auch das Bild von Berlin.de und nicht ein Eigenes).
Adieu bis dahin.

3. Oktober 2009

wir kommen

(Foto von Tim Walker. Habe ich schon mal erwähnt, dass die Fotos von Tim Walker einfach klasse sind?! :O )

So, morgen geht es los. 4 Tage in Berlin. Viele Pläne sind gemacht, Fotos werden geknipst und die Zeit genossen. Bis dahin.

Falls jemand noch Ideen oder Tips für diesen Trips hat, freue ich mich auf Mails (betsisblog[at]web.de).

2. Oktober 2009

Mahlzeit!

Ich wurde von behindthelines zum Thema Ernährung getaggt.

Wann und was isst du zum Frühstück, zu Mittag und abends?
Außer an Samstagen frühstücke ich nicht. Die Uhrzeit variiert nach der Aufstehenszeit und das Essen nach Lust und Laune. Meistens gibt es aber einen guten Kaffee und was Süßes. Mittags esse ich unter der Woche im Kolleginnen-Kreis immer um 12 Uhr. Meistens gibt es eine Brotzeit mit Tomaten+Mozzarella oder Salat. Ab und zu sind wir auch in der Kantine und ich esse warm. Und abends, je nachdem wann ich heimkomme und das Essen mache und Hunger habe, gibt es etwas Warmes.

Isst du etwas in der Schule/Uni/Job?
Ab und zu, wenn mich der Hunger überfällt, esse ich schon gegen 10 Uhr ein kleines Brot, ansonsten, wie oben geschrieben, habe ich um 12 Uhr Mittagspause.

Wieviel und was trinkst du an einem Tag?
Ich trinke relativ wenig. Ich trinke Wasser und Tee auf der Arbeit und abends dann das, was eben zu Hause ist. Ansonsten trinke ich gerne Smoothies und Latte Macchiatto.

Isst du zwischendurch noch etwas?
Unterschiedlich. Wenn mir im Geschäft etwas Leckeres auffällt, nehme ich es mit und freue mich dann unheimlich, es auf der Arbeit zwischendurch zu essen. Aber ansonsten esse ich dann, wenn ich Hunger oder Lust darauf habe.

Was ist dein Lieblingsessen!
Ich esse ziemlich vieles gerne. Angefangen von so gut wie allen italienischen Speisen bis hin zu deftigem bayerischen Essen. Flammkuchen und Lasagne sind wohl momentan die Speisen, die ich immer essen könnte. Und Fisch etwas, das ich gar nicht essen kann.

Ernährst du dich gesund?
Abgesehen für meine Vorliebe für Schokolade, denke ich schon. Wir kochen viel mit Gemüse, nehmen ganz ganz selten Fertiggerichte und essen mageres Fleisch, usw.

Achtest du auf Kalorien oder wieviel Süßigkeiten etc. du isst?
Interessehalber habe ich mal eine Woche auf die Kalorien geachtet. Aber ich glaube, damit wird man unglücklich. Das Essen hat mir kaum noch geschmeckt und dabei liebe ich das Essen. Also nein, auf Kalorien achte ich nicht. Auf mein Süßigkeiten- bzw. Schokokonsum achte ich schon, weil ich einfach extrem gerne Schokolade esse und das meiner Figur leider nicht immer so gut tut.

Bist du mit deiner Ernährung bzw. deinem Gewicht und deiner Lebensweise zufrieden?
Ja, auf jeden Fall.

à la Lorick

den Schal (letzter Flohmarktfund) als Schleife gebunden, gestern beim Frauenabend

1. Oktober 2009

neu entdeckt und gern gehört - die Band Dear Reader ist eine vierköpfige Alternativ Folk Band aus Johannesburg, die heute um 20.00 Uhr in Bremen, Lagerhaus ein Konzert geben. Weitere Infos, Songtexte und Tourdaten sind hier einzusehen.

Mein Lied-Tip: hier

Farbenwelt

Seit ein paar Wochen bin ich fleißig dabei, die Aufgaben des "Wreck this Journal" zu erfüllen. Spaß macht es. Besonders wenn ich die Acrylfarben nehme und damit die Seiten "beschmieren" muss...