den Augenblick erkennen, den Moment erleben

17. August 2009

MainCouture


In Frankfurt gibt es ein neues Projekt: MainCouture
Ich bin begeistert, dass sich in Frankfurt etwas in Sachen Mode tut. Weitere Infos, Teilnehmer etc. findet ihr auf der Homepage www.maincouture.de. Hier ein Auszug zur Idee des Projekts.

Rhein-Main soll sich als Modestandort etablieren
Wenn man sich im Rhein-Main-Gebiet umschaut, wird man schnell feststellen, dass sich in Sachen Mode Einiges tut und dass die Modebranche als Wirtschaftszweig zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zahlreiche Modelabels wie Abaci, Lockstoff, GoyaGoya oder Charlotte am Main sind bereits weit über die Grenzen der Stadt bekannt. In Frankfurt und in der Region, die sonst eher mit Banken und Finanzbusiness in Verbindung gebracht wird, existiert eine wachsende Modeszene. Dabei ist das Rhein-Main-Gebiet bis hinunter nach Aschaffenburg in der Bekleidungsindustrie bekannt, auch wenn die Produktion aufgrund der hohen Personalkosten sehr stark ins Ausland verlagert ist. Zu bekanntesten Firmen gehören etwa der Herrenausstatter Daniel Hechter, der Anzughersteller Philipp in Haunau oder das Damen-Nobel-Label St. Emile. Zu den großen Problemen zählen, dass die Branche in sich nur rudimentär vernetzt ist und das Rhein-Main-Gebiet als Modestandort national und international bislang kaum eine Rolle spielt.

Die Initiative Main Couture
Mit der Modeinitiative „Main Couture“ soll sich das jetzt ändern. Der Kreis der Initiatoren setzt sich aus Frankfurter Designern, Geschäftsleuten des Einzelhandels, Handelsagenturen, Schulen im Bereich der Mode, aus Medien, Investoren und Veranstaltern zusammen. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Frankfurt als Modestadt zu etablieren, eine Fashion-Community zu entwickeln und einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung zu leisten. Jungdesigner, Modelabels, Produktionsstätten, Lieferanten und Fachgeschäfte, Handelsagenturen können sich so auf einer Plattform vereinen. Ebenfalls angesprochen sind die angrenzenden Bereiche, die sich im weiteren Sinne mit Mode beschäftigen: Medien, Fotografen, Werbe- und PR-Agenturen, Modell-Agenturen, Clubs, und Veranstalter von Messen. Primär geht es darum, den Informationsaustausch untereinander zu fördern und die Interessen dieser Gruppen in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik zu vertreten.

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