den Augenblick erkennen, den Moment erleben

1. März 2016

gelebt


Der Februar war grau. Viele Blumen, jeden Tag leckere Orangen und das wirklich gute Vorankommen bei der Hausarbeit ließen mir den grauen Alltag besser erscheinen.

gelebt: Viel habe ich nicht gemacht. Jeden Tag an der Hausarbeit gesessen und fleißig gelesen und geschrieben. (Ich bin im Zeitplan! Yeah!) Geburtstage wurden gefeiert, ich nahm mir regelmäßig eine Auszeit in der Badewanne und einige Kuchen habe ich gebacken. Für Anton habe ich mir bewusst Zeit genommen und das tat sehr gut. Auch wenn das bedeutete, dass wir viele Nachmittage zu Hause verbrachten und ich unzählige Male den Grüffelo lesen musste. Wir kennen ihn mittlerweile auswendig. Als Ausgleich zu meiner intensiven Hausarbeits-Phase hatte ich immer wieder freie Abende oder Momente. So genoss ich beispielsweise einen Mädchenabend mit Pizza in der neuen Wohnung einer Freundin, stieß mit Ginger Ale auf die 27 Jahre meiner Freundin an oder bummelte durch Frankfurt. Ein echtes Highlight war auch, dass ich Nina nun "in echt" kennengelernt habe und wie immer zeigt es sich, dass Menschen, die mir im Internet sympathisch sind, auch im analogen Leben toll sind. Zwischendurch hatte ich auch eine richtig doofe Woche, in der wirklich alles schief ging und ich diesen Monat einfach nur abhaken wollte. Das kann ich jetzt auch ;-)
Neben all den Familienbesuchen, die im Februar anstanden, bekamen wir auch häufig Besuch von Freunden, nicht zuletzt freute ich mich, L und K nach so langer Zeit endlich wieder zu sehen. Ich bekam ganz tolle Post aus Berlin und freute mich so sehr über diese Überraschung.


gegessen bzw. gekocht und gebacken: jeden Tag (frischgepressten) Orangensaft, Kreppel
ausgegangen: The holy cross brewing society in Frankfurt
geklickt: Die wunderbare Website vom Hamburger Saftladen Oh my juice, deren Design mir so unglaublich gut gefällt. Der Künstler Mark Garry und diese, diese und diese Arbeit.
gelesen: Der Grüffelo, gefühlte 3000 Mal. Außer Uniliteratur nichts.
ausgestellt: Rundgang der Städelschule Frankfurt, Joan Miró in der Schirn Frankfurt
gemacht: Hausarbeit, Hausarbeit, Hausarbeit
gereist: nur Frankfurt-Tage
gekauft: Ein paar Kleidungsstücke für Anton und das Baby. Und endlich hat die Kindersachenbasar-Saison wieder begonnen.
gedacht: Ich brauche wieder einen Blogplan. Nachdem es auf den Blogs im Winter etwas ruhiger war, habe ich nun schon einige Artikel in Planung und hoffe nur, dass ich neben dem Latein-Intensivkurs auch noch zum Schreiben und Fotografieren komme. Der Blogplan steht aber. :)
geärgert: Ich habe mich nicht geärgert, aber ich bin traurig darüber, dass Roger Willemsen gestorben ist. Sein Buch Der Knacks war ein positiver Knacks in meinem Leben, genau zur richtigen Zeit. (Einige Zitate habe ich bereits zitiert. (zum inneren Drama / zur Schönheit / zu Orten / zum Gefühl / zum Glück / zur Heimat / zu Brüchen)    
gefreut: Über Pläne, die wir schmieden. Keine großen, nur Urlaubspläne. Doch dieses Mal endlich mal ein bisschen im Voraus. Die Vorfreude ist riesig. Und über ein neues altes Handy, das zwar deutlich größer als mein bisheriges ist, aber auch so viel besser in allen Funktionen.
geliebt: Meinen Babybauch. Und alle Menschen, die uns deswegen geschrieben haben. 


Ich wünsche euch einen wundervollen März. Der Frühling kommt bestimmt.








Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen