den Augenblick erkennen, den Moment erleben

1. April 2015

gelebt


Dieser Monat war ein besonderer Monat für mich. Nach Abgabe der beiden Hausarbeiten hatte ich endlich einmal Freizeit. Es gab zahlreiche Veranstaltungen, an denen ich alleine teilnahm, ich war zum ersten Mal länger als eine Nacht von meinen beiden Männern getrennt und wir haben natürlich auch ganz viel gemeinsam erlebt. Aber nun der Reihe nach.

gelebt: YEAH! Endlich die beiden Hausarbeiten abgegeben. Das Studium mit Kind ist machbar, aber in den letzten Wochen des Semesters war es dennoch sehr anstrengend. Anton wurde wieder krank, musste sogar zu Hause bleiben und mir blieb nicht viel Zeit, um die Hausarbeiten abzuschließen. Umso mehr feierte ich die vorlesungsfreie Zeit. Ich verbrachte eine Woche ganz ohne Mann und Kind (!) in Karlsruhe. Dort veranstaltete das Badische Landesmuseum eine Einführungswoche zum Berufsfeld Museumsarbeit, was mich natürlich extrem interessiert. Es gab in dieser Woche sehr viele Führungen, Workshops, Vorträge und Gespräche und das bestätigte nur meinen Berufswunsch. (Wenn sich jemand für die Inhalte der Woche und/oder die Ergebnisse interessiert, meldet euch einfach. Das Thema ist suuuuperspannend!) Aber in dieser Woche gab es noch zwei, nein sogar drei weitere Highlights. 1. Ich habe meine Freundin N. und ihre kleine Familie endlich wieder gesehen. Und wir hatten eine wunderbare Zeit zusammen. 2. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben auf ein "fremdes" Kind aufgepasst und zum ersten Mal in meinem Leben eine Katze gefüttert. (Ich und Tiere) 3. Mein Freund war beruflich auch über Nacht in Karlsruhe und wir hatten am Abend also ein Date. Beim Kunsthistorikertag 2015 in Mainz konnte ich leider nur am letzten Tag teilnehmen. Ich hörte spannende Vorträge und ließ bei einem Anton sogar bei zwei fremden Betreuungsdamen, die die Uni stellte (wieder ein erstes Mal). Nach einem Friseurtermin kam ich mit schief geschnittenen Haaren wieder nach Hause. Anton und ich hatten einen Job und durften für ein Kundenmagazin vor der Kamera stehen. Das hat Spaß gemacht. Und was wahrscheinlich noch schöner war, war die Tatsache, dass meine Freundin A. die ganze Zeit dabei war, das Shooting koordinierte und danach noch mit uns den Abend verbrachte. Anton und ich fuhren für einen Tag zu L. und waren über Nacht nicht zu Hause (wieder ein erstes Mal, wenn man von den vielen Übernachtungen bei Oma und Opa absieht). Stuttgart war großartig, L. auch. Und der Zoo mit den Tieren auch. Ich habe an einem Wochenende mit dem Frühjahrsputz begonnen. Nach den vergangenen Wochen war mir nach Tiefenreinigung. Nun wird an jedem Wochenende ein Zimmer gründlich geputzt. Nur langsam.
Das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen: ANTON LÄUFT.

getrunken: guten Kaffee! Wir haben endlich einen leckeren Kaffee gefunden und nun muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel Kaffee zu Hause trinke.
gegessen bzw. gekocht und gebacken: Ein Punkt meiner Bucketlist für die Semesterferien war, selbst Brot zu backen. Nach diesem wunderbaren Rezept von titatoni gelang mir das Kräuterbrot wirklich sehr gut. Mein erstes selbstgebackenes Brot. Mit Butter schmeckt es köstlich. Ich machte die extrem mächtigen und leckeren Erdnussbutter Cups mit Karamell von Fräulein Klein. Wir aßen eine richtig leckere Pizza von einer Ettlinger Pizzeria und eine sehr gute Spaghetti Carbonara von N.
ausgegangen: Seit Ewigkeiten war ich wieder einmal in der Annabatterie. Ich mag das vegane Frühstück dort sehr gerne. Und mit T. habe ich im Altstadtcafé gefrühstückt. Hüftengold in Stuttgart. Pâtisserie Ludwig in Karlsruhe. Heimathafen in Wiesbaden.
geklickt: viel zu viele Ferienwohnungensuchseiten und ltur Bahn
ausgestellt: Lois Weinberger in der Kunsthalle Mainz, Oskar Schlemmer. Visionen einer neuen Welt in der Staatsgalerie Stuttgart, Badisches Landesmuseum in Karlsruhe
gelesen: Monopol 
gemacht: mit Anton Eier gefärbt, angemalt und mit Stickern beklebt
gekauft: nur Kinderkleidung auf zwei Kindersachenbasaren
gewünscht: die alte Leier: Zeit
geärgert: dass man manchmal den Freunde-Begriff neu definieren muss
gefreut: Über die Sonne und die warmen Tage. Über Festspiele der Wolken.
geliebt: meine Familie.

















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