den Augenblick erkennen, den Moment erleben

16. März 2015

Paris in meinen Gedanken: Bücher und Filme



Wisst ihr was, diese Woche wird ganz toll! Ja, wirklich, weil das Thema so großartig ist. Denn diese Woche steht unter dem Motto: P a r i s  in meinen Gedanken. Toll, oder?! :)

Diese Woche erwarten euch also Artikel zum P a r i s e r Kleidungsstil, jede Menge Links, ein Reiseführer und ein Gastbeitrag von einer sehr lieben Freundin. Ach Mensch, ich freue mich!

Wer dieses Blog schon länger verfolgt, der weiß natürlich, wie sehr ich diese Stadt mag. Und ich werde es wohl nie in Worte fassen können, was Paris für mich bedeutet. Jeder einzelne Besuch trägt zu einem Gesamtbild bei, und dieses Bild hat doch ziemlich viele unterschiedliche Facetten. Manchmal sind das sogar nicht einmal die allerallerschönsten Erinnerungen. Aber jede einzelne prägt und gehört eben dazu.

Seit Wochen denke ich wieder über P a r i s nach. Das hängt wahrscheinlich mit meiner stressigen Lern- und Arbeitsphase zusammen, mit dem ständigen Kranksein und die wenige Zeit, die mir für das Notwendige bleibt. Aber akut ist es nicht. Deshalb sei die Reihe eher als ein Schwärmen und Denken als ein Müssen zu verstehen. Ein Sammelsurium an Gedanken an diese wunderbare Stadt.


Tag Nummer 1 beginnt also mit einer kleinen Auswahl von Büchern und Filmen.

Mich hat kaum ein Buch so stark geprägt wie Hemingway's Paris - Ein Fest für's Leben. In den Tagebüchern schreibt er im typischen hemingway'schen staccato-artigen Stil mit ganz klaren und meistens eindeutigen Wörtern über sein Leben und Arbeiten im Paris der 20er Jahre. Alle wichtigen Literaten und Maler dieser Zeit tauchen auf und es ist fast schon romantisch, wenn er in seinem kleinen Kabüffchen um seine Worte ringt.

Als Pendant zu Hemingway's Tagebüchern kann man das Buch Madame Hemingway von Paula McLain verstehen. Hier wird aus Sicht von Hemingway's erster Ehefrau Hadley eine fiktive Geschichte um die wahren Begebenheiten erzählt. Es ist spannend, auf die "andere" Seite diese Ehe zu blicken, auch wenn man sich bewusst sein muss, dass es kein Tagebuch ist. Ich mag's und ein bisschen Paris-Flair kommt auf jeden Fall rüber.


Wer sich für das Paris der 20er Jahre begeistern lässt, dem wird vielleicht auch Woody Allen's Film Midnight in Paris gefallen. Ein amerikanischer Autor verbringt mit seiner Verlobten und ihren Eltern einige Tage in Paris. Die Figuren sind grundverschieden und durch allerlei obskure Begegnungen wird sich der Autor bewusst, welche Entscheidungen er zu treffen hat. Ja, Paris im Regen ist wunderschön. Etwas seicht, aber mit schönen Bildern.

2 Tage in Paris ist so ein typische Julie Delpy Film. Völlig überzogen und mit zahlreichen Klischees erzählt der Film eine Liebesgeschichte zwischen einer Französin und einem Amerikaner, die zwei Tage in Paris verbringen. Ich find's amüsant.

Der Klassiker: Die fabelhafte Welt der Amélie. Der Film braucht keine Beschreibung.

Auch mit Audrey Tautout spielt der Film Der Schaum der Tage. Sehr surreal und mit schöner Musik wird eine traurige Geschichte erzählt. Zum Verlieren und Nachdenken.

Ein Episodenfilm à la Valentinstag und Tatsächlich...Liebe ist der Film Paris, je t'aime. Ich stehe total auf Episodenfilme und -bücher. Die Ausschnitte von den Lebensgeschichten, die erzählt werden, berühren mein Herz und am Ende gibt es neue Lieben, alte Lieben und zerbrochene Lieben.

French Kiss spielt in Paris. Ein schön alter Film mit dem Charme von Meg Ryan.

Zwei Filme, die ich gerne sehen möchte: Paris, Paris. Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück und Zazie dans le Métro.


Und nun nochmal kurz weg von den Büchern und Filmen, hin zu einer Serie und Musik.

Arte versorgt uns ja alle schön mit (deutsch-)französischen Inhalten und auf Metropolis werden regelmäßig europäische Metropolen vorgestellt. Immer wieder ist also auch Paris Hauptthema. Einschalten lohnt sich. Auf Arte habe ich im Januar die Serie Paris angesehen. 1 Stadt, 24 Stunden, 12 Schicksale, "24 Stunden in Paris auf dem Spuren von Menschen, deren Lebenswege sich kreuzen." Diese sechsteilige Serie hat mich lange nachdenken lassen. Ziemlich tragisch.

Und in dieser Serie gab es ein grandioses Titellied: "Longing for you" von General Elektriks. Manchmal macht es eben Boum und bei diesem Lied ganz besonders. Ich könnte es rauf und runter hören. Das Lied gibt es außer in der Serie noch nirgendwo zu hören - General Elektriks ist aber auch sonst ganz hörenswert.

Für noch mehr französische Moos sind die altbekannten Lieder von Zaz, Serge Gainsbourg, Carla Bruni, usw. zu nennen.


Es gibt natürlich noch sooo viel mehr. Die Liste ließe sich noch deutlich verlängern. Was lest, seht und hört ihr am liebsten im Bezug auf P a r i s?!


Kommentare:

  1. "Before Sunset", die Weiterführung von Richard Linklaters "Before Sunrise", ist noch so ein Hach-Paris-Film. Für mich geht es eventuell im April für ein Wochenende nach Paris - stell dich schon mal darauf ein, dass ich dich hier noch mächtig löchern werde!

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  2. Stimmt! Den habe ich vergessen.
    Und du Glückliche! Ich freue mich schon sehr darauf, mit dir darüber zu sprechen :)

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