den Augenblick erkennen, den Moment erleben

1. Januar 2015

gelebt



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Willkommen, neues Jahr! Ich bin super gespannt, was du für uns bereit hält.


2014 war ein gutes Jahr. Normalerweise lege ich nicht so viel wert auf die Jahreszahlen, aber ich musste dieses Mal an das Millenium denken - abgefahren, dass das schon fünfzehn Jahre her ist. Daran merkt man, dass man älter wird und dass die Zeit "schneller" vergeht.



Der Dezember flog auch nur an mir vorbei. Er war erst geprägt von Krankheit und Lernphasen und endete mit Gesundheit, Ruhe und Freude.


gelebt: Im letzten Monat habe ich viel gelernt und bin kaum aus dem Haus gekommen. Zwei Referate haben ganz wunderbar geklappt. Aber wenn ihr wüsstet, was ich für Lernkrisen deswegen hatte... Mir macht das Studium so Spaß, aber wenn alles auf einmal kommt, ist es einfach immer schwer. Anton war leider auch sehr lange krank und knatschig. Aber seit kurz vor Weihnachten haben wir alle drei Urlaub, sind viel zusammen und uns geht es einfach nur gut. Wir sind gesund und munter. Die Weihnachtstage waren sehr schön und nicht so stressig wie gedacht. Eine Feier mussten wir ausfallen lassen, weil wir aufgrund des plötzlichen Schneefalls bei den Großeltern festsaßen. Aber wir machten das Beste draus und hatten schöne Tage. Un dim großen Garten war ein Winterwunderland. Die letzte Woche war sehr ruhig und wir aßen fantastisch, schauten auch mal wieder Filme, spielten sehr viel mit Anton. (Ein bisschen) Stress machte ich mir dann doch noch, als ich das nächste Referat vorbereitete und die ersten Bewerbungen schrieb. An Silvester frühstückten wir mit meinen Eltern und feierten den Jahresübergang mit Freunden im Atelier. Anton war die ganze Zeit dabei und ich könnte mir kein cooleres Kind vorstellen.
getrunken: Cosmopolitan in alter und neuer Version, Sekt, Roiboos-Tee
gegessen bzw. gekocht und gebacken: Apfelbrot, weihnachtliche Cheesecake-Pies, Ente mit Rotkraut und Maronen, Apfel-Meerrettich-Suppe, Spargelcrèmesuppe, noch ein Weihnachtsessen, usw.
gemacht: Geschenke gekauft und verpackt, Hutzeln (pfälzisch für kleine Tannenzapfen) mit Nagellack bepinselt und mit Glitzerspray besprüht, einen Weihnachtsbaum geschmückt (wie gesagt, ich fühle mich sehr erwachsen)
geklickt: eine Facebook Gruppe von Studierenden Eltern
ausgestellt: nichts?! so traurig ist das... Ich habe mich nur durch unzählige Galerie- und Museumswebseiten geklickt.
gelesen: nichts außer Fachliteratur, ich habe dabei aber einen besonders guten Text von Karin v. Maur in einem Ausstellungskatalog über Oskar Schlemmer gefunden
gekauft: außer sehr vielen wunderschönen Geschenken ein Tshirt für mich, das ich im Sale gefunden habe
gewünscht: nicht mehr viel, weil ich an Weihnachten üppig beschenkt wurde. Mein Parfum ist aber an Weihnachten leer geworden. Und eine dunkle, gut sitzende Jeans suche ich auch immer noch.
geärgert: über einen verloren gegangenen, sehr besonderen Perlenstecker
gefreut: über einen neuen Laptop (!!), über andere, ganz wunderbare Geschenke, über Anton, der immer ein langgezogenes ooooh sagt, wenn er den Weihnachtsbaum sieht, über die erneute Erkenntnis, dass wir es doch besonders gut haben








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