den Augenblick erkennen, den Moment erleben

25. Dezember 2014

ein Weihnachtslebenszeichen


Wie geht es euch? Habt ihr schöne Feiertage?
Ich sitze gerade mit vollgeschlagenem Weihnachtsessen- und Schokoladenbauch an meinem neuen Laptop (ein Weihnachtsgeschenk, bei dem ich fast vom Sofa kippte) und genieße einen ruhigen Abend, bevor es morgen wieder zu den nächsten zwei Familienfeiern geht. Wir haben ruhige Tage, und das tut nach den stressigen Wochen wirklich gut. Es gab an Heilig Abend nach einem traditionellen Gottesdienstbesuch und einem unglaublich guten 5-Gänge-Menü auch eine überaus reiche Bescherung. Ich bin wieder total geplättet von meiner Familie, die sich so ins Zeug legt und perfekte Geschenke für mich findet. Ich dagegen habe immer Probleme, aus den geringen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, das möglichst schönste oder passendste Geschenk zu finden. Nicht selten wird die Suche für mich zur echten Qual. Das ist alles andere als entspannend und besinnlich. Doch sollte ich dann die richtigen Geschenke gefunden haben, gibt es für mich nichts Schöneres, als die Geschenke einzupacken. Ich will damit überhaupt nicht behaupten, dass ich das besonders gut könnte, aber mir macht es einfach Spaß. Und vor allem ist das Basteln, Stempeln und Einpacken eine Art Meditation für mich.



Dieses Jahr hatte ich Lust auf eine relativ schlichte und nicht zu weihnachtliche Deko. Ich beschränkte mich auf Packpapier, gold, rot, weiß und schwarz. Für den Adventskalender meines Freundes nutzte ich Breigläschen von Anton, die sich in unserem Küchenschrank häuften. Endlich fand ich eine sinnvolle Verwendung dafür :) Ich klebte Zahlenaufkleber darauf, die ich im Depot fand und packte die einzelnen Süßigkeiten und Geschenke in schwarz-weißes Seidenpapier, das ich im Ikea kaufte. Schöne Zahlenaufklebervorlagen gibt es übrigens zu Hauf auf Pinterest. Hätte ich diese schlichten, aber sehr großen Aufkleber nicht spontan im Depot gefunden, hätte ich mir selbst welche ausdruckt. Mit Masking Tape habe ich einen Tannenbaum und Sterne an die Wand geklebt und diesen Baum mit Perlen und Garn geschmückt.

Die Geschenke habe ich mit Pack- oder Geschenkpapier eingepackt und dann mit unterschiedlichen Bändern und Dekoteilen verziert. Zum Beispiel ein Keramikherz, das ich in einem Second Hand Laden fand. Oder kleine Tannenzapfen, die ich mit gold-farbenem Nagellack (Idee bei a lovely journey gefunden) oder Glitterspray einfärbte und mit Draht befestigte. Das Häkeldeckchen passte perfekt zu dem gepunktetem Geschenkpapier. Und teilweise bestempelte ich das Packpapier mit einem selbstgemachten Baum-Stempel oder mit der Radiergummiseite eines Bleistiftes. Ansonsten gehen immer Masking Tape, Sterne aus Filz, Dymo Schriftzüge und Schleifen. Leider hatten wir gerade keinen Rosmarin zu Hause, sonst hätten die einzelnen Päckchen ein kleines Rosmarinbouquet erhalten.

Ich mag es, wenn die Geschenke optisch alle zusammen passen. Aber genauso toll finde ich es, dass ich nicht die einzige bin, die für das Einpacken verantwortlich ist. So darf es auch unbedingt manchmal etwas bunter sein, besonders bei Geschenken für Anton. Seht ihr dieses Knallbonbon? Das ist die Verpackung für einen neuen Ball. Unser Gabentisch war stark überfüllt und die arme Kommode brach fast auseinander. Unter unserem Weihnachtsbaum (Unser erster! Mensch, fühle ich mich erwachsen.) finden sich noch ein paar Päckchen, die in den nächsten Tagen verschenkt werden.


Hattet ihr auch so eine Freude am Verpacken? Oder steckt ihr eure Geschenke einfach schnell in Papier ein und gut ist's? Habt ihr gute Geschenkideen oder tut ihr euch auch immer so schwer, das "richtige" Geschenk zu finden?

In dem Sinne, frohes Schenken und tolle restliche Feiertage!









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