den Augenblick erkennen, den Moment erleben

27. September 2014

ausgestellt: Lichtbilder im Städel


Vor einigen Wochen trafen Anton und ich meinen Bruder und seine Freundin im Städel. Wir interessieren uns alle für die Fotografie und deshalb konnten wir kaum einen besseren Treffpunkt wählen. Aktuell läuft nämlich die Ausstellung Lichtbilder, die die einen Querschnitt der europäischen Fotografie bis 1960 zeigt.

Das Städel war das erste Museum in der Welt, das Fotografien ausstellte. Das war 1845, nur sechs Jahre nach der öffentlichen Bekanntgabe dieser Erfindung. Im Laufe der Zeit gab es viele Aufgaben, die die Fotografie erfüllte: sie ist Erinnerungsmedium (u. a. durch Portraits), Mitteilungsmöglichkeit, Propagandamittel, objektives Abbild von Natur und Technik oder ein Instrumentarium, um Erlebtes zu ästhetisieren. Künstler nutzten die Fotografie aber auch, um zu experimentieren, mit Farben und Belichtungszeiten, mit Schärfe und Unschärfe, mit Schwerpunkten auf die technischen Details oder auf die individuellen Eindrücken, teils direkt oder mit Symbolik.

Zum ersten Mal schlief Anton die komplette Zeit meines Museumsaufenthaltes und ich konnte mir wirklich in Ruhe die Ausstellung ansehen. Ich war so vertieft, dass ich nicht einmal daran gedacht habe, meine Spiegelreflexkamera auszupacken, sondern zückte nur hin und wieder mein Handy.


Die Ausstellung läuft nicht mehr lange, also schaut sie euch noch an!


Lichtbilder
Fotografie im Städel Museum von den Anfängen bis 1960
bis 05.10.2014
Städel Museum, Frankfurt








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