den Augenblick erkennen, den Moment erleben

2. Juni 2014

gelebt



Im Mai haben wir viel gefeiert, die Familien getroffen und den Kalender kaum aufgeschlagen, weil wir durch Krankheit und gemeiner Bronchitis beim Sohnemann es etwas ruhiger angehen ließen und nur die wichtigsten Termine wahrnahmen.


gelebt: Wir picknickten am Rhein während des Weinmarktes und aßen Käsewürfel. An einem anderen Tag ließen wir uns am Kasteler Strand nieder, jagten die Vögel, warfen Steine ins Wasser, spürten den Wind und den Sand. Wir nahmen an einem Hebammenprotest in der Mainzer Innenstadt teil. An einem Freitag warteten wir auf die Muttis und machten währenddessen eine kleine Entdeckungstour durch den Stadtteil Gonsenheim und der Himmel war dramatisch grau. Wir sahen wieder Ziegen, Meerschweinchen und Häschen im Wildpark Mainz. Ich bekam eine Nähmaschine und versuchte mich mit einer geraden Naht. Wir waren im Schwimmbad und wurden danach krank. Wir kämpften uns durch die Nächte und mussten zwei Geburtstagsfeiern absagen. Trotzdem waren wir auf einem Geburtstagsbrunch und einer Abendfete. Wir sahen viel Kunst und bekamen spontan Besuch einer schwangeren Freundin. Wir wählten per Briefwahl, sahen viele schlechte Filme, trafen uns mit Freunden bis zum späten Abend in Darmstadt und kochten für unsere Familien. Nach sechs Jahren trafen wir wieder alte Familienfreunde und ließen Erinnerungen aufleben. Wenn dann noch Zeit blieb, lernte ich.
geliebt: an einem Bastelabend seit langem wieder (Pop-Up)Karten zu basteln, zu stempeln und Notizbücher zu gestalten
ausgestellt: Les gueules cassées in der Kunsthalle Mainz, Horizont Jawlenksy im Museum Wiesbaden, Esprit Montmartre in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
gehört: The Killers
gesehen: viel zu viele lahme Filme, Naturopolis auf arte
gelesen: endlich zu Ende gelesen, weil ich die Busfahrten richtig nutze: Die Liebe einer Frau von Alice Munro (Literaturnobelpreisträgerin 2013)
geklickt: Edition F
getrunken: den leckersten Cosmopolitan auf einer Geburtstagsfeier
gegessen: selbstgekochte Babybreie in allen Variationen, Quiche Lorraine, orientalisches Hirse-Curry
gelernt: verschiedene Vasenformen der Antike
gekauft: völlig untypisch für mich, weil ganz spontan - ein Tshirt mit Leoprint, ein großes Babybett, ein Streifenkleid, einen Valentino Schal
gefreut: über die wöchentliche Blumenlieferung meiner Mutter
geärgert: dass wir unseren Sommerurlaub immer noch nicht gebucht haben, es gibt eine zu große Auswahl und Urlaub suchen macht mir keinen Spaß. Über die ultraalte Version meines MacBooks und die damit zusammenhängenden Probleme. Blütenpollen.
gewünscht: zwei Stunden mehr am Tag








1 Kommentar:

  1. Ich liebe meien Karte! Vielen Dank!
    Ich habe mich sehr gefreut, dass ich bei meiner Party dabei wart :-)

    AntwortenLöschen