den Augenblick erkennen, den Moment erleben

7. Dezember 2013

ausgegangen: Vitra Haus



Ein paar Tage vor der Geburt unseres Buben gab es etwas zu feiern und dafür erfüllten wir uns (m)einen Wunsch: wir fuhren 330 km bis an die Deutsch-Schweizerische Grenze nach Weil am Rhein und schauten uns das Vitra Haus und das Vitra Design Museum an.

Eine Doku auf Arte hatte mich angefixt, ich war fasziniert von dem Vitra Haus, das das Architektenduo Herzog & de Meuron entworfen hat. Mir gefiel die Architektur so gut, dass ich sie mit eigenen Augen sehen und selbst wahrnehmen wollte. Zwölf Häuser sind übereinander gestapelt und beherbergen den Vitra Flagshipstore bzw. die Showrooms, ein Café sowie ein Shop. Die Etagen des Showrooms sind ziemlich spannend. Man bekommt einen Einblick in die Vielfalt der Vitra Produkte und erhält gleichzeitig viele Informationen über die Designer. Man bekommt zu Beginn eine Karte ausgehändigt, mit der man dann an verschiedenen Terminals Infos zum jeweiligen Raum erhält und schon eine Einkaufsliste erstellen kann. Einzigartig ist der Blick vom 4. Stockwerk auf das Feld (erinnerte mich stark an die Fondation Beyeler, Basel, erbaut von Renzo Piano) oder auf den Sonnenuntergang von den Kinderräumen. Es gibt also viel zu entdecken, und es lohnt sich, alle Stühle und Sofas mal "auszutesten" und entspannt Raum für Raum zu erforschen. Im Shop kann man dann die Möbelstücke bestellen oder Designer Dekowaren kaufen. Das Café gefiel mir auch sehr gut. 

Aber nicht nur das Vitra Haus, sondern auch der gesamte Campus sind interessant. Auf dem Areal befinden sich eindrucksvolle Bauten, wie zum Beispiel das Feuerwehrhaus von Zaha Hadid, die Produktionshalle von Frank Gehry oder das Diogene von Renzo Piano. Wenn ich das nächste Mal mehr Zeit habe, nehme ich an einer Architekturführung teil.

Auf dem Gelände steht auch das Vitra Design Museum, das von Frank Gehry entworfen wurde. Das Museum zeigt bis zum 16.03.2014 die Ausstellung >Lightopia<, die sich mit der Entwicklung des Lichtdesigns auseinandersetzt. Unter anderem werden Lampenikonen ausgestellt, auf die Frage der light pollution eingegangen und Möglichkeiten der Entfaltung von Licht thematisiert.

Der Ausflug hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich freue mich, irgendwann wieder dorthin zu fahren. Ich empfehle nach dem Besuch über den Rhein nach Basel zu fahren, im Hotel Au Violon zu übernachten und am nächsten Tag in die Fondation Beyeler zu gehen und Basel zu erkunden.


















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