den Augenblick erkennen, den Moment erleben

20. November 2013

encore une fois - Paris I


Vor einigen Monaten, ich hatte gerade die letzte schriftliche Abiturprüfung hinter mich gebracht, war ich für ein paar Tage in Paris. Dass ich es liebe, in Paris zu sein, die Häuser zu sehen, an der Seine entlang zu laufen, die Menschen zu beobachten und und und, muss ich an dieser Stelle wohl nicht mehr erwähnen.

Jeder Paris-Trip hat seine eigenen Höhepunkte. Mittlerweile kehre ich immer wieder an Orte zurück, die mir gut gefallen haben und an denen ich mich heimelig fühle. Zeit bleibt aber auch immer noch für neue Orte. Entweder treibt es mich beim Vélib'-Fahren oder beim Spaziergang durch die Gegend (nicht selten habe ich mich auch schon trotz Stadtkarte verlaufen...) oder ich erkunde die "to see's" ganz bewusst. Im Laufe der Jahre hat sich mein Reise-Journal mit vielen Reisetips aus dem Internet und aus Zeitschriften gefüllt, auf die ich immer wieder zurückgreife, wenn der nächste Städtetrip ansteht.

Zum ersten Mal bin ich via Bahn nach Paris gekommen. Bisher hatte ich nur Flugzeug und Auto (selbst gefahren oder Mitfahrgelegenheit) ausprobiert. Das Bahnfahren war ziemlich entspannt, vor allem auf der Rückfahrt. Der Zug war relativ leer und wir hatten eine Sechserkabine für uns alleine. Wenn die Bahn keine Verspätung hat, kommt man zügig bis zum Gare de l'Est und muss erst dort für sein Hauptziel umsteigen. Mit dem Flugzeug wird es eventuell am Flughafen stressig, wenn man in eine überfüllte RER Richtung Innenstadt steigen muss. Dennoch fliege ich auch gerne und werde beim nächsten Mal schauen, was günstiger und mit Kind sinnvoller ist.

Bei diesem Paris-Trip hat mir auch gut gefallen, dass ich erst für ein paar Tage alleine dort war (ok, mit mini-me im Bauch) und mein Freund dann für's Wochenende dazustieß. Ich reise gerne alleine, kann mich beschäftigen und genieße die Zeit. Ich bin meistens noch entspannter, Fotos zu machen oder zu schlendern. Aber dann sitze ich in einem Café und schreibe die Eindrücke auf und merke, dass es noch viel schöner ist, diese Erlebnisse mit jemanden zu teilen; vielleicht auch manchmal sich still gegenüber im Café zu sitzen und das Treiben zu beobachten. Ich habe gejubelt, als ich meinen Freund am Freitagabend vom Bahnhof abholte und ich ihm das tolle Apartement im 6ième zeigte.

Immer wieder freue ich mich auch, wenn ich meine Freundin Béa wieder sehe. Sie ist ursprünglich aus München und das Leben hat sie nach Paris verschlagen. Dort habe ich sie vor Jahren kennengelernt und die Freundschaft hält, auch wenn wir uns nur sehr sporadisch sehen. Sie lebt nun im Stadtteil Belleville - und ohne sie wäre ich wohl nie dorthin gekommen. Die Gegend ist ein typisches Einwandererviertel mit vielen Hochbauten, und etabliert sich nun als Künstlerviertel. Hier findet man sehr viel spannendes Graffiti, kleine Designläden und Kunstbühnen. Im Laufe der letzten Jahre bin ich häufig durch Belleville gelaufen (z.B. hier, hier oder hier) und liebe vor allem den Parc des Buttes-Chaumont und den Parc de Belleville.

Was sonst noch war, Fotos und ein paar places to see kommen nach und nach.

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