den Augenblick erkennen, den Moment erleben

8. März 2013

immer mehr Gegenwart



"Zehn Minuten später sind wir bei der Liebe, weil sie Abschied von ihr nehmen will. Der geliebte Mensch, sagt sie, sei ja doch bloß einer, der immer fehle, der immer zu wenig sei. Wozu die Berührung, wenn nicht, um nachzufühlen, ob der Geliebte noch da ist? Wozu der Kuss, wenn nicht, um sich noch mehr zu verdichten? Dieses dauernde ich-bin-da, ich-bin-noch-da, diese Beanspruchung von immer mehr Gegenwart!"

Roger Willemsen, Momentum


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