den Augenblick erkennen, den Moment erleben

13. April 2014

Paris Linkliste



Vor ein paar Jahren stellte ich hier auf dem Blog eine Linkliste für Paris zusammen. Ich möchte diese Liste um ein paar neue Links erweitern. Meistens speicher ich mir interessante Seiten ab oder schreibe sie mir sogar in mein Journal, damit ich dann bei Gelegenheit wieder darauf zurückgreifen kann. Digital ist es aber doch am praktischsten. Bestimmt kennt ihr schon Einiges davon.

Ich mag ja Cityguides, die als Interview getarnt sind, besonders gern. Garance Doré macht das ganz fabelhaft, aber in Zeitschriften finde ich solche Texte auch immer wieder.


Garance Doré führte Interviews mit OlympiaLauren und Alexandra, in denen sie ihre Hotspots preisgeben.

Travelettes ist ein Klassiker. Es gibt einige Blogposts, z. B. über die Liebesschlösser auf der Pont des Arts, die angesagten Bars oder die Paris Nostalgia.

Über die beiden Berichte (1 / 2) von Tactually schrieb ich bereits hier.

Der Paris Guide auf 12hrs ist leider noch nicht online, aber auf dem Blog findet man schon ein paar Berichte.

Auf Freunde von Freunden gibt es einige Interviews von Kreativen in Paris. Einige erzählen von ihren Highlights in Paris.

Auf Les Captures gibt es eine Straßenkarte von Paris mit richtig vielen Adressen und kleinen Geschichten dazu.

The Hip Paris Blog ist eigentlich Paris-Führer durch und durch. Hier gibt es einen interessanten Artikel über das Quartier de Montmartre.

Okka schreibt über das Paris, das sie erlebt hat, mit Shopping- und Restaurantadressen.


Auf une vie magnifique bereite ich mich natürlich auch auf Paris vor. Ich habe eine Linkliste für Paris mit Kind zusammengestellt.


11. April 2014

getrunken: Kusmi Tea


Ich esse zu meinem Tee immer ein Stück Schokolade. Eigentlich mehrere Stücke. Oder eine ganze Tafel. Während der Kaffee für mich perfekt am Morgen und am Nachmittag ist, kann ich über den ganzen Tag verteilt Tee trinken. Und eben Schokolade dazu essen.
(Randnotiz: Wenn man am Tag nur Tee und Schokolade zu sich nimmt, kann man sogar abnehmen. Diese Erfahrung habe ich schon mehrmals gemacht, kann ich aber nicht empfehlen - seeehr ungesund.)

Zurück zum Tee. Gerade als mein Lieblingstee ausging, bekam ich jeweils eine Dose des Detox und eine Dose des BB Detox Tees von Kusmi Tea zugeschickt. Und musste ein bisschen schmunzeln. Erst kommen die BB (und die CC) Creams, dann die BB Tees. Wohlfühltees. Dieser Trend setzt sich also nicht nur in Fitnessprogrammen, Veggie-Cafés und Naturkosmetik durch, wenn man mal alles ganz grob zusammenfassen wollte. Wir möchten gesund und fit sein und in allen Lebensbereichen gibt es Möglichkeiten, diesem Ziel ein wenig näher zu kommen.

Kusmi Tea greift diese Entwicklung auf und kreierte eine Serie an Wellnesstees. Der BB Detox besteht aus Grüntee, Mate, Guarana, Löwenzahn und Grapefruit. Er soll die Haut straff und elastisch machen, indem die Feuchtigkeit von innen wirkt. Der Detox besteht aus Mate, Grüntee und Zitronengras. Er soll entwässernd und anregend wirken, er ist reich an Antioxidantien und soll den Organismus regenerieren.

Die beiden Teesorten sind wirklich lecker. Ich merke, wie gut es mir tut, wenn ich viele Tassen am Tag davon trinke. Und seitdem ich Kusmi Tea kenne, schaffe ich es, täglich genug Flüssigkeit zu mir zu nehmen. In der Vergangenheit vergaß ich es einfach zu oft. Wenn ich zusätzlich noch auf die Schokolade verzichtete, würden sie wohl den zu erwartenden Effekt erzielen. Ich kann beide Teesorten empfehlen, mir scheckt der BB Detox noch ein kleines bisschen besser. Und die Kusmi Tea Dosen sind natürlich überaus hübsch anzusehen.

Kaufen könnt ihr Kusmi Tea z. B. in der Hautsache in Darmstadt oder im Onlineshop. 






8. April 2014

pink flowers


an einem bedeutenden Tag im März 2013, im Buchladen und Café Bukafski

4. April 2014

wiedergefunden


Als meine Eltern in ein neues Haus zogen, fanden sie eine kleine, analoge 2 Way Camera mit einem 28 mm Objektiv und einer Panorama Funktion. Meine Familie hatte keine Verwendung dafür und überließ sie mir. Ich habe die Kamera einige Wochen genutzt und dann monatelang ziemlich vernachlässigt. Letztens ist sie mir wieder in die Hände gefallen und ich habe den Film vollgeschossen. Und siehe da, die Bilder auf der Rolle sind teilweise ein Jahr alt. Die Frauenlobstraße in Mainz im Frühjahr 2013. Mir gefällt der schwarze Rahmen echt gut und werde diesen Effekt beim nächsten Film ganz bewusst nutzen.


3. April 2014

geklickt: Tactually



Tactually ist ein digitaler Reiseführer für einige ausgewählte deutsche Städte. Aus jeder Stadt werden Kirschen gepflückt, egal ob zum Thema Ausgehen oder Einkaufen. Mir gefällt sehr, dass nicht nur die großen deutschen Städte dabei sind; diese Städte, die sowieso eine tolle Ausgangsposition und somit ein breites Angebot haben. Nein, auch unbedeutendere Städte werden aufgeführt und man merkt, dass selbst diese Orte kleine Schätze beherbergen. Denn selbst in Darmstadt gibt es ein wenig Inspiration (ich berichtete z. B. hier).

Tactually ist aber manchmal auch auf Reisen und so gibt es hin und wieder ebenfalls Städtetips anderer Länder. Zum Bespiel für Paris. Ich habe beide Berichte sehr gerne gelesen und wir werden mit Sicherheit die Gegend um Les Grands Magasins neu erkunden. Aus dem ersten Beitrag kenne ich nur Le Bon Marché und klar, Hermès, aber am Canal St. Martin bin ich bisher nur entlanggelaufen, ohne auf die umliegenden Straßen zu achten. Im zweiten Beitrag geht es vor allem um das Marais, eine Gegend, die ich schon sehr viel besser kenne. Aber auch hier war ich noch nicht überall und nun will ich es endlich einmal in The Broken Arm (Café+Store) schaffen.

Vielleicht gibt es ja auch für euch die ein oder andere Adresse, die ihr noch nicht kennt.

1. April 2014

gelebt

Ein neuer, schöner Frühlingsmonat startet und es erwarten uns wieder ganz besondere Momente im April. Ich werde glücklicherweise noch von den fiesen Baum- und Blütenpollen verschont und genieße die Zeit meistens im Freien. Mir fehlte in den letzen Monaten ein wenig die Rubrik gelebt, ein Rückblick über die letzten Wochen. Ich lasse sie wieder zwei Mal im Monat aufleben. Hallo 1. April! Tschüss toller März.


gelebt: Fassenacht direkt vor der Tür und zum ersten Mal im Leben Bonbons gefangen, aber unverkleidet; ein tolles Käse-Wein-Date mit zwei Freundinnen bei mir zu Hause; viel spazieren gegangen; Picknicke am Rhein; einen Schminkkurs mitgemacht; sehr viele liebe Freunde getroffen; Besuch von einer "Internet-Mami-Freundin"; im Wildpark Hirsche, Ziegen und andere Tiere gesehen; Frühjahrsputz im Kinderzimmer
geliebt: Tulpen, Rosen, Ranunkeln
ausgestellt: Ausstellung zur Emy-Roeder-Preisverleihung im Kunstverein Ludwigshafen, Kunstpause für Mamas im Städel
gehört: Glory Box von PortisheadI'll be waiting von Lenny Kravitz
gesehen: Der Vorname (hach, der französische Humor, was habe ich gelacht); Synecdoche, New York; Star Wars (zum aller ersten Mal!); The Descendants
gelesen: Die Liebe einer Frau von Alice Munro (Literaturnobelpreisträgerin 2013), Brigitte Mom
geklickt: weil ich gerade auf der Suche nach einer Lederjacke bin: let's talk about leather jackets, die Wohnung von Mimmi Staaf
getrunken: Kusmi Tea und Cupper Tea
gegessen: Paprika-Blitz-Pesto (lecker!)
gelernt: es gibt ein Wort für Selbstportraits von Müttern: melfies
gekauft: ganz viele Kosmetikprodukte, Babykleidung und Bücher auf dem Kinderbasar, Teppich, Spiegel und andere Dinge für die Wohnung im Ikea
gefreut: Paris-Urlaub geplant und gebucht
geärgert: über einen sinnlosen Termin bei einer Tagesmutter
gewünscht: dieser umwerfende Mantel von Burberry, diese Sandalen und dieser perfekte Lippenstift (RD305)


26. März 2014

a good coffee in Paris


Im April geht es wieder nach P a r i s. Wie immer schlägt mein Herz ein bisschen lauter und ein bisschen wilder, wenn ich daran denke. Dieser Urlaub - unser erster Urlaub als Familie - wird eine neue Erfahrung sein und ich freue mich sehr darauf. Auf une vie magnifique ordne ich meine Gedanken zum Thema Paris mit Baby. Manche Dinge bleiben aber wie sie schon immer waren: ich beginne schon frühzeitig mit dem Sammeln von Ideen und dem "Planen" der Reise.

Gestern Abend hatte ich einen kurzen Moment von echter Freude, vielleicht kennt ihr das auch, wenn mehrere Fäden zusammenlaufen: Vor einiger Zeit speicherte ich die Website Good Coffee in Paris in meine Favoriten ab. Ja, guten Kaffee in Paris zu finden, ist gar nicht so einfach. Ich fand es schon immer eigenartig. Früher hatte ich die Erwartungshaltung, überall in Paris leckeren Kaffee finden zu können. Man kann sich Paris ohne diese Cafés mit den kleinen Tischen auf dem Bürgersteig gar nicht vorstellen. Sie gehören einfach zum Stadtbild. Aber es ist ein Trugschluss. Leckeren Cappuccino gibt es in nur wenigen Cafés, lieber bestellt man einfach eine Limo oder ein petit vin blanc, setzt sich raus und beobachtet die vorbei gehenden Menschen. Die bestens angezogenen Menschen btw.

Auf jeden Fall öffnete ich gestern wieder die Seite Good Coffee in Paris und schaute mir auf der Übersicht die Cafés an. Im Café Coutume war ich vor einigen Jahren und berichtete hier und hier davon. Der Cappuccino war (teuer und) sehr, sehr lecker. Und obwohl das Interieur ganz und gar nicht typisch französisch war, gefiel es mir sehr gut. Also eine gute Referenz für die Website. Ich suchte auf der Karte den nördlichsten Pin aus, da wir im April im 18. Arrondissement wohnen werden - und siehe da: das Café Lomi befindet sich auf der selben Straße wie unser Appartement! Ich freue mich sehr, ich war bzw. bin nämlich ein wenig skeptisch, was uns in diesem Stadtteil erwarten wird.

Und so ein bisschen wie "Paris ist immer eine Reise wert" kann auch ein guter Kaffee den Tag noch schöner machen. Bei Möglichkeit werden wir auch noch das ein oder andere Café testen und ich werde euch natürlich daran teilhaben lassen.

19. Februar 2014

geshopt: Hautsache in Darmstadt


Darmstadt ist eine Stadt, die unglaublich hässlich, aber gleichzeitig unglaublich schön sein kann. In meiner Kindheit waren wir manchmal zum Bummeln da und sind häufig durch die Stadt gefahren, um auf die A67 zu kommen. Darmstadt von außen spricht mich gar nicht an, aber in der Tiefe kann man wirklich viel entdecken. Mein Freund wohnte im Martinsviertel. Kennt ihr es? Die Häuser sind sehr hübsch, die Straßen sind nicht zu groß, es gibt einige Cafés und ein paar hippe Läden. Darmstadt hat tolle Ecken, man gehe zur Kirche St. Ludwig, schaue über den Platz auf das Staatstheater, frühstücke im Schwarz-Weiß-Café oder trinke etwas im apéro, entspanne im Herrngarten, trinke einen weiteren Kaffee im 603qm und stibitze dort einen Keks am Tresen.

Noch so ein Laden, der mich glücklich macht: Hautsache.
In diesem Geschäft gibt es eine große Auswahl an Naturkosmetik, beispielsweise Ilia, Dr. Hauschka, Korres oder Susanne Kaufmann. Ich liebe es, mir die Produkte nicht nur online anzuschauen, sondern sie haptisch zu betrachten, die Crèmes und Öle auszuprobieren und mir etwas über die Produkte erzählen zu lassen.
Zu finden ist Hautsache mitten in der Innenstadt, in der Luisenstraße 18.


(Bilder via)

10. Februar 2014


Meine Oma soll eine sehr elegante und liebevolle Frau gewesen sein. Ich habe die Mutter meiner Mama nie kennengelernt. Sie verstarb leider sehr früh, selbst meine Mama hatte viel zu wenige Jahre mit ihr. Eines der Dinge, die ich über sie schon seit meiner Kindheit weiß, ist, dass sie einen schönen, selbst angelegten Garten voller Blumen hatte, der herrlich duftete.

Meine Mama ähnelt wohl ihrer Mutter nicht nur äußerlich, sondern auch in ihrem Charakter und ihrem Verhalten. Sie ist sehr feinsinnig, sehr classy und hat ein Gespür für Blumen. Die schönsten Sträuße macht einfach meine Mama. Nicht umsonst hat sie schon zahlreiche Events dekoriert, und ihr müsstet mal ihre Brautsträuße sehen. Und ihre Rosen blühen sogar im Winter. Im Garten meiner Eltern riecht es fast das ganze Jahr über nach Rosen.



Den grünen Daumen habe ich leider nicht geerbt. Bei mir sterben sogar Sukkulenten, selbst wenn ich vorher die Anleitung und das Internet nach der richtigen Handhabung durchforstet habe. Aber ich liebe Blumen. Ich liebe Blumen. Es ist egal, ob sie auf der Wiese gepflückt oder als Schnittblumen im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt gekauft wurden.
Es macht mich glücklich, Blumen in der Wohnung verteilt zu haben oder auch mal Blumen zu verschenken. Ich dachte ja früher, dass Pralinen und Blumen die einfallslosesten Geschenke überhaupt seien, jetzt schätze ich sie sehr.

Manchmal mag ich Blumen aber auch, wenn sie vertrocknet oder die Blüten abgefallen sind.  Nein, mir kommt dann kein Romantik- oder Vanitasgedanke auf, sie haben einfach ihre eigene Ästhetik.



30. Januar 2014

ausgestellt: Rundgang der Kunsthochschule Mainz


Wer an diesem Wochenende noch nichts vor hat und in der Mainzer Umgebung ist, dem empfehle ich den alljährlichen Rundgang der Kunsthochschule Mainz. Heute Abend um 19 Uhr findet die Eröffnung im Hörsaal statt und dann heißt es Kunst, Kunst, Kunst, Party, Kunst.

Ich habe schon einen kleinen Blick in die Klasse Andrea Büttner geworfen und bin gespannt, wie die Arbeiten in den aufgeräumten Ateliers aussehen werden. Bis Sonntag Abend stehen die Räume der Klassen offen und jeweils ein paar Arbeiten jedes Studenten werden gezeigt. Neben den offenen Ateliers gibt es wieder Partys, ein Filmprogramm der Filmklasse, den Kunstpädagogischen Salon und natürlich viel Kaffee und Kuchen.

Das Programm findet ihr hier, das Filmprogramm hier und das Video gleich unten.


Bild und Video via